Kalter Entzug … oder, was man als Eltern falsch machen kann IV

2. August 2010 Schmidtie Keine Kommentare

Projekt 3 und auch Projekt 2 laufen … somit bleibt nur noch Projekt 1. Und wer die Überschrift richtig deutet, wird unter Umständen jetzt schon den Kopf schütteln.

Ich betonte ja schon im ersten Artikel, das wir nicht unbedingt vor hatten alles mit einem mal umzusetzen. Wir wollten Xenia auch nicht überfordern und gleich zu viel von ihr verlangen. Es ist aber alles anders gekommen … wie das meist so ist.

Inkonsequentes Handeln ist in der Erziehung eines Kindes eigentlich etwas, was man vermeiden sollte. Wobei es immer zu unterscheiden gibt, ab wann es inkonsequent ist und ab wann eher ein entgegenkommen und liebhaben.

Als Beispiel führe ich gerne das (auf Xenia noch nicht ganz passende Beispiel) mit dem geliebten Fernsehen an. Es ist schon ein Unterschied ob man dem Kind die schon längst überzogene halbe Stunde fernsehen als Ausnahme und Verwöhnen durchgehen lässt oder ob man androht, sollte noch mal die Vereinbahrung mit der besagten halbe Stunde gebrochen werden, das für eine gewisse Zeit gar kein TV geschaut werden kann, man es dann aber nicht durchsetzt (inkonsequentes Handeln eben).

Den heiß geliebten Nuckel zu Ostern gegen Geschenke tauschen und ihn dann eine Woche später wiederzugeben ohne die Geschenke wieder ein zu kassieren war und ist eine inkonsequente Handlung.

Xenia bekam mit der Abmachung, das sie ihn nur zu Hause und nur zum Schlafen bekommt, einen Nuckel wieder.

Und was passierte in den vielen Wochen zwischen Ostern und heute? Sie fing an uns zu belügen. Klingt jetzt vielleicht etwas hart und ihr ist sich sicher auch (noch) nicht des komplexe Konzept „Lüge“ bewusst, aber es drückt doch das Verhalten am Besten aus.

Unser Abendritual bis dahin: Abendbrot, duschen/baden, Sandmann gucken, Zähne putze, Gute-Nacht-Geschichte(n), ggf. noch ein wenig gesungen.

Bereits zu der Geschichte durfte sie sich ihren Nuckel nehmen.

Angefangen hat alles damit, das sie plötzlich keinen Sandmann mehr schauen wollte … weil sie ja soooo müde ist. Aber Geschichten lesen, das musste noch sein. Gerne auch 3 oder 4 oder 5 oder … Und wenn wir nicht mehr lesen wollten, weil es dann doch genug Geschichten waren, dann musste sie sich noch das Buch anschauen. Sooo müde konnte sie also gar nicht sein.

Es wurde dann immer schlimmer. Am Wochenende … vormittags … keine 2 Stunden wach … sie sei müde und wolle schlafen (hahaha). Genau so am frühen Abend. Immer schob sie die angebliche Müdigkeit vor, nur um den Nuckel endlich im Mund zu haben (um dann aber doch nicht vor halb zehn einzuschlafen).

Ich will hier jetzt nicht ausbreiten, was es noch alles für ähnliche Situationen gab. Nur so viel: Am Sonntag vor einer Woche hatte sie dann den Vogel abgeschossen, so dass wir uns nun gezwungen sahen zu handeln: Kalter Nuckel-Entzug. Auch auf die Gefahr hin, Projekt 2 & 3 durch Rückfälle zu gefährden.

Wir konnten sie noch am frühen Abend dazu bringen das sie den Nuckel selbständig in den Müll schmeißt, aber als dann Bettzeit war, war die Hölle los. Die unendlich vielen Tränen die da flossen, sind das eine, die fordernden Schreie „Will meinen Nuckel haben!!!“ das andere. Sie ließ sich nur extrem schwer beruhigen und man war als Elternteil immer kurz davor zum Mülleimer zu hechten und den Nuckel zu säubern.

Da als ausgeglichener Ruhepol ihr gegenüber zu stehen, war verdammt schwer. Ich habe unsere Kleine noch nie so ausrasten sehen.

Aber schon die folgenden 2 Tage waren deutlich ruhiger.

Am Montagmorgen hat sie gaaanz kurz nach ihrem Nuckel gejammert (nicht geweint) und auch am Abend wurde kurz etwas gejammert bevor sie akzeptiert hat, das sie selbst ihn ja weggeschmissen hatte.

Bereits am Dienstag erzählte sie uns, das sie ja keinen Nuckel braucht, weil sie schon ein großes Mädchen ist. Danach war das Thema gegessen.

Ganz niedlich war im übrigen auch eine Reaktion am Montagmorgen, nachdem sie gejammert hatte. Sie kam dann zu mir und sagte „Überraschung haben“. Das resultierte daher, das wir ihr natürlich eine Belohung/Überraschung versprochen haben, sollte sie eine Woche nicht nach ihrem Nuckel fragen und ohne Nuckel schlafen. Ein Belohungssystem gehört doch zu einer guten Erziehung dazu :D.

Jedenfalls meinte ich zu Ihr „die Überraschung bekommst Du, wenn Du bis Samstag nicht weiter nach dem Nuckel bettelst“. „Hab schon gebettelt :(“. „Naja, das vergesse ich jetzt einfach mal, ok?“

Tja, und am letzten Samstag waren wir dann bei SpieleMax shoppen :D

Nuckel … zur Zeit kein Thema mehr. Projekt abgeschlossen.

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Kurzmeldung I

29. Juli 2010 Schmidtie Keine Kommentare

Nur schnell zur Info: Der letzte Teil der Serie “Kalter Entzug … oder, was man als Eltern falsch machen kann” kommt heute nicht. Ich denke, das ich ihn spätestens Montag online stellen werde.

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Kalter Entzug … oder, was man als Eltern falsch machen kann III

28. Juli 2010 Schmidtie 3 Kommentare

Meine Frau fing schon vor einigen Wochen versuchsweise an … ganz zu meiner Freude! Ich kann nur wiederholen: Ich liebe meine Tochter und mache vieles was ein moderner Papa eben so macht. Aber alles rund um das Thema „Ausscheidungen“ ist absolut nicht meins.

Um so erfreuter war ich dann natürlich, wenn unsere Kleine meinte sich von mir eine Geschichte vorlesen zu lassen, ich mich dazu gemütlich an ihr großes Kuschelkissen kuschelte, sie auf meinen Schoß nahm … und es plötzlich so „schön“ warm auf meinem Schoß wurde.

Trocken werden … also die Windel weglassen und gezielt aufs Töpfchen bzw. die Toilette gehen … das ist auch so ein spezielles Thema über das man sich streiten kann. Von der einen Seite (Großeltern) kommen immer gerne Argumente a la „ihr wart doch auch schon früh trocken“ wenn es darum ging, die Windel einfach wegzulassen und das Kind mit voll gepuschter Hose herumlaufen zu lassen. Auf der anderen Seite (KiGa / Zeitschriften) gab es dann immer den heute pädagogischen (und mir sehr entgegenkommenden) Hinweis, dass das schon ganz von alleine kommt, das das Kind sagt, das es auf die Toilette muss und man es bloß nicht drängen darf.

Ach ja, die dritte Seite habe ich ja vergessen. War wohl in Ostdeutschland ganz beliebt. Zur festen Uhrzeit aufs Töpfchen setzen … auch nachts!

Meine Frau probierte ab und zu mal Methode 1 … ich war eben für Methode 2 … wobei ich auch zugeben muss, das ich schon manchmal Xenia versucht habe einzureden, das große Mädchen doch keine Windel mehr brauchen. Zu Hilfe kamen mir sogar manchmal Kinder aus ihrer Gruppe, die, wenn ich Xenia gewickelt habe, mich fragten, warum Xenia als großes Mädchen denn noch eine Windel trägt.

Xenia war das aber alles egal.

Und dennoch, ganz plötzlich fing sie an uns immer und immer öfter mitzuteilen, das sie auf Toilette muss. Wir haben eigentlich frühzeitig mit Toilette angefangen und das Töpfchen, bis auf wenige Außnahmen, übersprungen. Es gab ja zu ihrem zweiten Geburtstag auch schon die Toilettenleiter mit Sitz dran.

Und da das so wunderbar klappte und die Windel von heute auf morgen quasi trocken blieb, konnte das Experiment „windelfreier Tag“ erneut gestartet werden.

Ihr kennt doch sicher auch diese kurzen, an den Beinen extrabreiten, schlabrigen und sehr dünnen Hosen, die man als Erwachsener nur zu Hause trägt? So ähnlich wie extragroße Bermudashorts … nur leicht kürzer und ohne weiteres Innenleben.

Und was machen viele bei besonders heißen Tagen? Ziehen diese Hosen ohne Unterwäsche an … damit das wenige an Luft auch dort ankommt, wo normalerweise alles mehr als gut verpackt ist.

Diese Hosen gibt es auch für Kinder.

Lena war zu Besuch. Lena ist eine KiGa-Freundin von Xenia und nur knapp einen Monat jünger. Wir verstehen uns mit den Eltern sehr gut. Klar, das wir da auch mal ein gemeinsames Frühstück veranstaltet haben.

Die Kinder waren schon satt und sind spielen gegangen. Plötzlich blieben sie ganz stumm im Flur unserer Wohnung stehen. Den Flurteil kann man bei geöffneter Wohnzimmertür vom Eßtisch wunderbar sehen. Viel Licht fällt leider nicht in den Flur, und das was von den Zimmer dort ankommt, wird von den glänzenden Bodenfließen spiegelartig reflektiert.

Jedenfalls wunderten wir uns, warum die Kiddies so angewurzelt stehen blieben. Es gab ein „Daaa“ und ein Fingerzeig unserer Kleinen auf etwas, das die Silhouette ihres kleinen Winnie Poohs hatte.

Diese eben erwähnten lockeren Hosen eignen sich wunderbar zum durchscheißen! Der „Minni-Winnie-Pooh“ war nichts anderes als eine von Xenia hinterlassene und durch die offenen Hosenbeine herausplumste Riesenwurst mitten im Flur!

Man, ich konnte nicht mehr vor lachen … vor allem deshalb, da auch die Kiddies anfingen sich köstlich über den Scheißhaufen zu amüsieren.

Wegmachen durfte ihn im übrigen meine Frau :D

Von da an wurde es mit dem Toilettengang, auch bei größeren Geschäften, immer besser. Innerhalb von 1-2 Wochen war Xenia soweit, das sie nur noch Nachts eine Windel benötigt … und selbst die ist morgens häufig trocken.

Wunderbar. Projekt 2 damit fast abgeschlossen. Wenn das Nachts auch nach klappt, dann sind wir die Windeln endlich los. Das es immer noch Mißgeschicke geben oder sogar Rückfälle geben kann, ist klar, aber der große Anfang ist geschafft.

(Aufgrund der Länge in mehrere Artikel gegliedert)

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Kalter Entzug … oder, was man als Eltern falsch machen kann II

27. Juli 2010 Schmidtie 1 Kommentar

Die Fußball WM begann … das erste Deutschland-Spiel stand vor der Tür … und wir überlegten, wie wir es an diesem Tage mit dem Schlafen gehen von Xenia handhaben wollen.

Am 17.05. berichtete ich von Einschlafproblemen. Es gab eine kleine Diskussion mit Antje von famlog.de in den Kommentaren. Und, liebe Antje, ob Du es glaubst oder nicht … auch den von Dir vorgeschlagenen Weg haben wir versucht. Bis heute keine Besserung. Tatsächlich glaube ich sogar, dass es eine bestimmte Ursache hat, warum es diese Probleme gibt. Aber dazu will ich mich hier erst mal nicht auslassen.

Jedenfalls, diese Überlegungen bezüglich des „wie“ gab es weniger, weil einer von uns befürchtete das Spiel gerade wegen der Einschlafprobleme zu verpassen, sondern mehr, weil wir wussten, dass es durch Böller, Feuerwerk und Tröten bei den Toren hier recht laut werden kann.

Normalerweise versuchen wir solche Dinge für uns zu besprechen und Xenia nur noch das Ergebnis mitzuteilen. Diesmal jedoch nicht. Wir sprachen im Beisein von Xenia darüber und das auch noch, während wir in ihrem Kinderzimmer waren.

Und während wir noch darüber diskutierten meinte Xenia plötzlich „Will hier schlafen!“. Wir schauten sie fragend an. „Hier in Deinem Zimmer?“, „Die ganze Nacht?“, „Ganz allein?“.

Alle Fragen beantwortete sie mit „Ja!“. Ob sie sich im Klaren war, was das bedeutete? Wir erklärten ihr natürlich dann auch das, wenn wir ihr Bett rüber tragen, das dann auch in ihrem Zimmer stehen bleiben würde. Sie wollte es so … also wurde das Bett rüber getragen. Xenia ist anschließend sogar noch ins Schlafzimmer und hat sich all ihre noch auf unserem Bett liegenden Kuscheltiere geschnappt und in ihr Bett gelegt.

Und was soll ich sagen: Unabhängig der Einschlafprobleme schlief sie dann tatsächlich in ihrem Zimmer! Von eben auf gleich!. Wow.

Das war und ist was Positives. Nur ICH brauchte wieder eine Weile um darüber hinweg zu kommen das sie uns quasi verlassen hat :D

Das sie die letzten Tage dennoch häufig in unserer Bettmitte landete und bei uns schlief, hatte einfach den Grund, das es bei ihr deutlich wärmer war bzw. ist und es sich da nicht wirklich gut schlafen lässt.

Damit war Projekt 3 schon mal angefangen. Abgeschlossen kann man erst sagen, wenn sie wirklich nur noch in ihrem Bett schläft und das bei uns eher die Ausnahme ist. Wir denken, das der Herbst, wenn es wieder kälter und früher dunkel ist, durchaus hilfreich sein wird.

(Aufgrund der Länge in mehrere Artikel gegliedert)

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Kalter Entzug … oder, was man als Eltern falsch machen kann I

26. Juli 2010 Schmidtie Keine Kommentare

Ich will mal wieder von unserer Kleinen berichten. Es gibt nämlich durchaus ein paar schöne, leider aber auch ein paar unschöne Entwicklungen.

Zeitlich kann ich alles nicht mehr so genau benennen, ist aber auch nicht ganz so wichtig. Nur die Tatsachen als solches sind spannend.

Kurz zusammengefasst: Aus ganz praktischen Gründen hat Xenia immer noch in unserem Schlafzimmer genächtigt. Einerseits war dadurch etwas mehr Platz in ihrem Kinderzimmer und andererseits brauchten wir nicht nächtens durch die Wohnung zu schlurfen, nur weil Madam ihren heißgeliebten Nuckel nicht finden konnte.

Den Nuckel hatten wir ja Ostern versucht zu tauschen … um ihr den eine Woche später wieder zu geben. Das heißt, nicht wir, sondern der Osterhase hat das gemacht. Warum und wieso kann hier und auch hier nachgelesen werden.

Bedingung war halt: Nur den einen gab es nur für zu Hause und nur zum Schlafen zurück. Damit war sie einverstanden und es funktionierte auch alles super … anfänglich.

Soweit zur Zusammenfassung.

Insgesamt 3 größere Projekte hatten wir dieses Jahr mit Xenia vor:

  1. erneute Nuckelentwöhnung … spätestens mit 3 Jahren
  2. Trocken werden
  3. Umzug in ihr eigenes Zimmer zum Schlafen.

Klar war uns, das wir nicht alles zusammen machen können und sollten. Schritt für Schritt. Wir wollen sie ja auch nicht überfordern.

(Aufgrund der Länge in mehrere Artikel gegliedert)

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Kindermund (2)

Es gibt hin und wieder Situationen, wo wir Eltern über die Art und Weise wie sich Xenia artikuliert, lachen müssen und uns köstlich amüsieren. Leider sind es aber häufig Situationen, die mit bestimmten Gesten zusammenhängen und sich schwer beschreiben lassen.

Aber eine kleine Sache gab es gestern, die ich hier mal aufführen will:

Singen gehört zu einer der Lieblingsbeschäftigungen von Xenia. Sie gibt daher auch öfter mal Konzerte und fordert anschließend zum Klatsche auf.

Momentanes Lieblingslied:

Happy Birthday to you,
Marmelade im Schuh,
Aprikose in der Hose,
Happy Bithday to you.

Diese Variante haben wir ihr beigebracht, damit sie das bei Geburtstag in der Familie vorsingen kann :D

Ich mache mir immer gerne den Gag, diese Lieder umzudichten:

Happy Bithday to you,
Schokolade im Schuh,
Bohnendose in der Hose,
Happy Birthday to you.

Gestern Abend war es wieder soweit, nach dem Abendbrot hat Xenia in einer Tour die ihr bekannt Version mit der Marmelade rauf und runter gesungen … bis ich dann meine gesungen habe und ganz stolz meinte, das mir meine Variante auch sehr gut gefällt. Und Xenia? Sang wieder los:

Happy Birthday to you,
Schokolade im Schuh,
Aprikose in der Büchse,
Happy Birthday to you.

:lol: :D

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Bücherwurm

Dass wir eine große Bibliothek daheim haben kann ich nicht gerade behaupten. Liegt wahrscheinlich daran, dass wir eher selten (bzw. gar nicht) lesen (außer natürlich diverse Blogs auf elektronischem Wege).

Eigentlich ist es traurig. Ich persönlich habe früher gerne gelesen und einige interessante Bücher kennen gelernt. Aber das hat sich in den letzten Jahren auf nahezu 0 reduziert.

Es ist einfach so dass die einzige freie Zeit abends eben anders genutzt werden. Und eine lange Bahnfahrt zu und von der Arbeit habe ich nicht.

Umso mehr freuen wir uns, das Xenia Bücher sehr gerne hat. Sie hat demzufolge auch schon einige. Wenn ich mal zählen würde, wären es bei ihr sicher mehr, als die, die wir als Eltern haben.

Sie geht auch manchmal in ihr Zimmer und schaut sich dann ein paar Bücher an. Oder fordert uns auf ihr eines vorzulesen. Und abends, wenn es ins Bett geht, gibt es natürlich auch noch ein paar Gute-Nacht-Geschichten … und sie darf sich die Bücher dazu aussuchen.

Momentan ist es das Buch „Erste Geschichten von Berti Bär“. Nicht wirklich viele Bilder, aber dafür umso niedlichere kleine Kurzgeschichten rund um das Leben als kleiner Bär :)

Im Keller haben wir noch einiges an Kinder- und Jugendbüchern aus eigener Kindheit. Wenn wir die erst mal hoch holen können, dann brauchen wir ein Extra-Zimmer als Bibliothek :D

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FotoTV

FotoTV

Als ich mit dem Hobby Fotografieren angefangen hatte, war ich natürlich auch auf der Suche nach guten Video Tutorials. Lange suchen musste ich nicht.

Youtube & Co sind ja voll davon … allerdings muss ich auch sagen, das die Qualität sowohl der Aufnahmen als auch der Inhalte sehr durchmischt ist. Vieles ist Müll, einiges sehenswert … es gibt aber auch einige Gute Filme.

Irgendwann stieß ich auf die Seite „FotoTV | Sehen wie Fotos entstehen – Fotografie lernen“.

Diese Webseite hat sich darauf spezialisiert, Tutorials, Tricks und Tipps rund um das Thema Fotografieren und dessen Nachbearbeitung zu drehen und zu zeigen.

Die frei Verfügbaren Filme sind schon ziemlich gut und haben meine Neugierde geweckt.

Zugegeben: Es gibt viele Filme, die mich nicht interessieren. Das sind die Filme die sich sehr an den Profifotografen mit entsprechender Ausrüstung richten, aber es gibt auch etliches an Filme für Anfänger.

Um alle Filme zu sehen, muss man zwar ein paar Euros hinblättern, aber die Preise sind wirklich angenehm. Und dafür erhält man auch sehr hochauflösende und spannende Filmbeiträge.

Anfänglich begeistert hat mich übrigens sogar der Film „Fotokurs: Indoor Blitzen“. Habe ich auch gleich ausprobiert gehabt … ist mir allerdings bisher nicht so gut gelungen wie dem Fotografen im Film :D

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Hartz IV = Übergewichtig?

(c) wrw / pixelio.de

Ich habe vor einer Weile mal gelesen, dass es statistisch gesehen in der unteren Bevölkerungsschicht (furchtbare Ausdrucksweise) prozentual mehr übergewichtige Menschen gibt, als unter der wohlhabenden Bevölkerung.

Sprich: Weniger Geld zur Verfügung = Übergewichtig; Viel Geld zur Verfügung = Schlank.

Klingt erst mal schizophren, vor allem wenn man mal überlegt, das insbesondere die Ärmsten (bspw. Hartz IV Empfänger) ja doch mehr als einmal den Cent umdrehen müssen, bevor er ausgegeben wird.

Ich kann diese Statistik aber mittlerweile durchaus nachvollziehen.

Anfang des Jahres habe ich (freiwillig) eine Ernährungsumstellung begonnen. Das Ziel ist ganz klar: Austausch der so täglich konsumierten Lebensmittel gegen andere (gesündere) mit dem Ziel, Gewicht zu verlieren ohne aber auf die geliebten Dinge (Süßkram) in Gänze verzichten zu müssen.

Und seit dem wir nun mehr Gemüse kaufen, als Ersatz für Schweinefleisch hauptsächlich Fisch und Geflügel essen, den Joghurt selber machen und die Weißmehlprodukte (Nudeln, Reis, Brot) durch Vollkornprodukte ersetzen, zahlen wir deutlich mehr pro Einkauf.

Im Schnitt sind es 40 Euro … pro Woche! Dir Zahl 40 wirkt zwar im ersten Moment sehr klein, aber hey, 160 Euro pro Monat! Das ist richtig viel Geld!
Auch wenn wir beide das Glück haben, einer Arbeit nachgehen zu können … in Geld schwimmen tun wir nicht.

Und wenn ich mir vorstellen müsste, mit noch weniger Geld auskommen zu müssen, würde ich auch auf das ganz billige aber fette Schweinefleisch ausweichen oder den besonders preiswerten aber mit Zucker und Fett durchsetzten Joghurt kaufen.

Ist schon irgendwie krank.

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Schlafprobleme

17. Mai 2010 Schmidtie 6 Kommentare

Ach menno! Es gibt bei unserer Kleinen Probleme mit dem Schlafverhalten. Sie mag abends einfach nicht einschlafen und macht nur Sperenzchen. Entweder steht sie auf und kommt alleine raus um uns einfach nur anzugrinsen, oder sie ruft in einer Tour nach uns.

Selbst wenn wir den ganzen Nachmittag auf dem Spielplatz waren und sie sich so richtig austoben konnte, scheint sie Abends nicht müde genug zu sein.

Ich hatte schon überlegt, ob es an dem Mittagsschlaf liegt. Aber, bekommt sie den nicht, ist sie nachmittags fix und fertig und schläft dann ein.

Ob der Mittagsschlaf zu lange ist? Wir müssen mal im KiGa fragen, wie lange sie da schläft.

Wir haben es jetzt schon mit einem Hörspiel oder leiser Einschlafmusik probiert. Ich habe dazu provisorisch unser Netbook ins Zimmer gestellt, ein paar Boxen angeschlossen und bediene das via iPhone fern. Bringt aber nichts. Spätestens nach 20 Minuten geht die Tür auf und sie kommt rausgelaufen.

Erst gegen 21 Uhr ist dann endlich Ruhe. Resultat ist dann aber, das sie morgens, wenn es in den KiGa gehen soll, wieder geweckt werden muss und kaum aus dem Bett gekrochen kommt.

Mal schauen was das noch wird…

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