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Zwergengespräche und Foltermethoden

Inzwischen ist unsere Kleine schon recht gesprächig. Mein tägliches Ritual: Sie auf die Couch legen, mich über sie beugen und erzählen. Es ist einfach zu schön sie nicht nur lächeln zu sehen, sondern auch die Antwoten in Form diverser Laute zu hören. Auch beim Singen (macht zumeist meine Frau) “singt” sie schon schön mit.

So schön diese Momente auch immer sind, es gibt auch weniger schöne.

Unsere Kleine hat ja durch die Position in den letzten Schwangerschaftswochen ein Haltungsproblem. Eine Blockade wurde durch einen Orthopäden bereits gelöst.

Die Fehlstellung sieht so aus: Wenn sie auf dem Rücken liegt, dreht sie ihren Kopf mit dem Gesicht leicht nach rechts, neigt ihn dann nach links. Und dann drückt sie den Kopf auch noch in den Nacken (also, leicht hochnäsig). Das ist ihre Lieblingsposition. Bisher war es so, das sie aus dieser Position zumeist nicht von allein herausgekommen ist.

Auch wenn nach dem Orthopäden alles deutlich besser geworden ist, so besteht das Problem immer noch. Also waren wir vor einiger Zeit bei der Kinderärztin. Und das war im Nachinein ein schockierendes Erlebnis, wo wir uns Fragen: Ist das die richtige Kinderärztin?

Sie hat sich die Kleine angeschaut und gleich gemeint, da sollten wir eine Therapie nach “Vojta” machen. Das wäre zwar etwas anstrengend aber sie denkt, wir schaffen das. Sie möchte uns zudem gleich zu einer Physiotherapeutin des Gesundheitsamtes unseres Bezirkes schicken und rief zwecks Termin da gleich an.

Nun ja, die “Vojta” Therapeutin hat wohl gerade keine Termine, aber evtl. ginge was nach “Bobath“.

Wir daheim angekommen und erst mal recherchiert was das beides überhaupt ist. Vojta soll zwar wohl das Beste sein und wird auch an Unfallopfern angewendet, die sich kaum bewegen können, aber für Kinder und Eltern ist das wohl Stress pur. Grund: Das Kind wird in eine bestimmte Position gelegt und dann mit aller “Gewalt” so festgehalten … es kann sich also nicht bewegen!! Soll angeblich keine Schmerzen verursachen, aber mega anstrengend sein … und Babys quitieren diese Therapie mit Schrei- und Weinkrämpfen. Die Eltern bekommen wohl diese Therapie beigebracht und wenden das dann auch daheim an.

Man muss sich also vorstellen, das man seinem eigenen Kind, welchem man ja noch gar nicht erklären kann was das Ganze soll, diese Methoden unter Schreien und Weinen antut … das Kind merkt natürlich, das es von den Eltern quasi “gequält” wird.

Nun ist dazu zu sagen: Prinzipiell sollte man als Eltern alles tun, damit das Kind später keine Probleme bekommt, aber es gibt ja Alternativen zu Vojta … u.a. nämlich Bobath!!

Für uns ist klar: Vojta kommt erst in Frage, wenn alle anderen Methoden keine Besserung bringen. Wir werden diese anstrengende und nach Folter klingende Methode erst als letztes in Betracht ziehen.

Ich frage mich persönlich nur, warum die Ärztin gleich nach der Hammermethode vorgehen wollte, an Stelle es erst mal mit den Alternativen zu probieren die sowohl für Kind als auch Eltern angenehmer sind?

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  1. 17. März 2008, 15:25 | #1

    Na endlich wieder ein Update! Dachte schon dass deine neue Tastatur ne Macke hat… :biggrin:

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  2. 17. März 2008, 15:26 | #2

    Doch Doch, die funktioniert sogar sehr gut :)

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:D :) ^_^ :( :o 8) ;-( :lol: xD :wink: :evil: :p :whistle: :woot: :sleep: =] :sick: :straight: :ninja: :love: :kiss: :angel: :bandit: