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Archiv für März, 2009

Das erste Mal

31. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Na, wann war Euer erstes Mal? Und wie war es?

Also Xenias erstes Mal war am Sonntag und für uns Eltern wunderschön :D .

Wer hier jetzt an “DAS” erste Mal gedacht hat, ist ein Schwein :evil: . Es geht natürlich um was ganz anderes. Der Mensch macht und erlebt sehr vieles zum ersten Mal in seinem Leben!

So, wie bekomme ich jetzt die Überleitung zum eigentlichen Thema? Misst…

Ich schreibe einfach mal drauf los.

Quirlig … das ist die prägnanteste Bezeichnung für des Gemüht unserer Tochter. Das fängt schon mit dem ersten geöffneten Auge an und hört abends leider nicht auf. Seit dem sie laufen kann, ist sie immer unterwegs, schleppt Spielzeug und andere Gegenstände vom Kinder- in das Wohnzimmer (und umgekehrt), schmeißt sich auf den Boden, steht wieder auf, macht so was wie Kopfstand und versucht mich ständig dazu zu bewegen mit ihr zu toben. Am liebsten lässt sie sich durch die Wohnung jagen (oder jagt selber) und macht aus allem ein Spiel. Kurzum: ruhige Phasen kennt sie nicht … kuscheln heißt 2 Sekunden in den Arm nehmen, das muss dann aber auch reichen.

Xenia ist das beste Abnehmprogramm :D

Eigentlich schön wenn ein Kind so viel Spaß an seiner Welt hat, oder?

Leider wirkt sich das auch auf das Ein-/Schlafen aus.

Wir waren Samstagvormittag mal wieder in einem Shopping-Center. Der Kleinen hat das gefallen, denn sie durfte da ja ihrem Bewegungsdrang frönen. Allerdings meinte sie auch immer da lang laufen zu wollen, wo wir Eltern gerade nicht hin wollten :lol: .

Auf dem kurzen (10min) Heimweg ist sie dann im Auto eingeschlafen … so ein Misst! Warum? Nun, mal ganz davon abgesehen das wir da noch kein Mittagessen zu uns genommen hatten, ist es leider so, das wir es bis dahin nicht ein einziges Mal geschafft haben sie schlafend aus dem Auto in ihr Bett zu befördern. Meistens wird sie wach, wenn man den Motor abstellt … und dann ist sie aber auch wach! Zum Schlafen bewegen kann man sie dann nicht mehr.

So natürlich auch am Samstag.

Noch in der Tiefgarage machte sie die Augen auf und war munter. Powerschlaf nennt man so was wohl. Als nach dem Essen dann der Mittagsschlaf anstand war es schlicht unmöglich sie zum Schlafen zu bewegen. Über eine Stunde hat sie im Bett rumgespielt, bevor sie dann irgendwann eingeschlafen ist. Das brachte natürlich den ganzen Tagesablauf durcheinander … aber als Eltern muss man ja ohnehin flexibel sein … was soll’s.

Und dann kam der Sonntag.

Wir waren zum Brunchen eingeladen. Ein guter Freund hatte Geburtstag. Und auch hier war es wieder so, dass sie im Auto beim Heimweg eingeschlafen ist. Aber, oh wunder, sie hat beim Aussteigen aus dem Auto zwar mal kurz ein Auge riskiert, aber ansonsten lieber in meinem Arm weiter geschnarcht. Und auch oben in unserer Wohnung konnten wir ihr ohne Probleme die Schuhe und das Halstuch ausziehen. Ja, wir konnten sie sogar schlafend ins Bett legen … und sie hat noch knapp 2 Stunden geschlafen :o ! Das war eine Premiere! Haben wir es tatsächlich mal geschafft sie so kaputt zu spielen?

Mal schauen ob uns das noch mal gelingt :).

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Vorbei

27. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Nun ist es fast vorbei … am Montag erfolgt noch die Urnenbeisetzung und dann ist meine Oma beerdigt …

Vor einer Woche war die Trauerfeier am geschloßenen Sarg. Der ganze Tag war irgendwie merkwürdig. Aber mal Stück für Stück:

Noch zu Lebzeiten legten meine Großeltern fest, wie ihre Bestattungen ablaufen sollen. Beide hatten sich für eine anonyme Urnenbestattung entschieden. Da wird dann die Urne auf einer größeren Rasenfläche eines Friedhofes “irgendwo” eingesetzt.

2003 starb zuerst mein Opa. Die ganze Bestattung wurde genau nach seinen Wünschen organisiert und durchgeführt … damals noch in dem Ort, in dem die beide wohnten.

2004 entschied sich meine Oma aber weg zu ziehen  … zu einem ihrer beiden Söhne. In dem Mietshaus in dem er wohnt war eine Wohnung frei geworden. Der Umzug hatte natürlich einige Vorteile – sie war dadurch etwas näher zu einem Teil ihrer Familie gezogen. Sie hatte sich, nach eigenen Aussagen zu folge, dort sehr wohl gefühlt … ist auch eine schöne Siedlung, die da hoch gezogen wurde.

Durch die Nähe zu meinem Onkel war es dann auch klar, das er nach ihrem Tod primär die Beerdigung organisierte.

Meiner Oma war es wichtig, in der Nähe ihres neuen Wohnortes beigesetzt zu werden … nicht dort, wo auch Opa beerdigt wurde. Das hat sicher unterschiedliche Gründe, aber einer könnte der sein, das sie schon zu Lebzeiten immer mehr an andere als an sich selbst gedacht hat und schon damals immer wollte, das ihre Verwandten mit ihrem Tod nicht so viel Aufwand haben. Tja, so war sie.

Abgelaufen ist der Tag so: um 12:00 Uhr Treff in einem Restaurant um Mittag zu essen, zu 14:00 Uhr gings in die Kirche zur Trauerfeier und anschließend noch mal in dieses Restaurant zu Kaffee & Kuchen.

Ein Mittag vor der Trauerfeier … das war die Merkwürdigkeit Nummer 1.

Ist hier eigentlich nicht üblich. Aber mein Onkel konnte es ganz gut begründen, da er es selbst schon erlebt hatte: Viele kommen von etwas weiter her sitzen dann u.U. hungrig in einer kalten Kirche um danach süßen Kuchen auf leeren Magen zu sich zu nehmen. Er wollte, das sich bei der Trauerfeier jeder so wohl wie möglich fühlt … wie es die Situation eben her gibt. Das war ein Fürsorgegedanke meines Onkels und ganz lieb gemeint.

Noch bevor dieses Mittagessen begann, erzählte er noch wie denn die Tage rund um den Tod meiner Oma waren … also, wie sie sich so verhalten hat, wie das Ganze abgelaufen ist und welche Todesursache es gab usw. Unter anderem erwähnte er, das er sie mal gefragt hätte, ob sie denn gläubisch wäre. Sie antwortete wohl “Ja, ich Glaube, aber nicht an Gott.”.

Und hier ist die Merkwürdigkeit Nummer 2 … die Merkwürdigste von allen: Obwohl mein Onkel also wusste, das sie keinerlei Bezug zu Gott & Co hatte, war die gesamte Trauerfeier kirchlich ausgerichtet. Völliges Unverständnis!! Ich meine, das es in der Kirche stattgefunden hat war ok … irgendwo muss es ja sein … aber das die Trauerfeier von einer Pastorin geleitet wurde, die irgendwas von Lebenskelch erzählte, viel aus der Bibel zitierte und auch mit uns singen wollte … das passte so gar nicht.

Ich gebe es ja zu, ich bin ohnehin kein Mensch der an Gott und die Bibel glaubt … aber ich hätte diese Art der Trauerfeier verstanden und akzeptiert, wenn es denn um einen religiösen Menschen gegangen wäre. War meine Oma aber eben nicht. Hier wäre ein professioneller Redner, der in einer angenehmen Art und Weise von ihrem Leben erzählt, viel schöner gewesen. Schade …

Die dritte Merkwürdigkeit war dann nach dem Kaffee & Kuchen.

Einige Tage vor der Trauerfeier bekam ich einen Anruf von meinem Vater (dem anderen Sohn meiner Oma). Wenn ich denn noch Interesse an dem Hab & Gut meiner Oma haben würde, könnte ich mal vorher oder am Tag der Trauerfeier vorbeifahren und schauen, ob ich was gebrauchen könnte.

Das hatte irgendwie den Touch von “nicht mal kalt und schon wird das Erbe verteilt”.

Aber man muss auch wissen, das meine Oma schon die Jahre zuvor vieles verteilt hatte und ein Besuch bei ihr immer mit dem Satz anfing “Schaut Euch doch mal um ob ihr was gebrauchen könntet und nehmt es Euch mit. Ich brauche doch sowieso nichts mehr”. Das war immer ganz schlimm. Auch wenn sie es selber so wollte, aber man konnte doch nicht in ihrem Beisein ihre Wohnung leer räumen und sich einfach alles einpacken was einem so gefällt! Ich konnte es jedenfalls nicht.

Nun kam aber noch hinzu, das mein Onkel die Pflicht hatte die Wohnung zu räumen.

Letztendlich sind wir dann noch an dem Tag der Trauerfeier in die Wohnung gefahren. War schon komisch … du kommst da rein in die Wohnung und alles sieht so aus, wie es immer aussah, wenn wir zu Besuch kammen. Auf dem Tisch stand ein Plastiktablett mit Getränken und Gläsern für die Gäste bereit, der Liegestuhl, auf dem es sich meine Oma immer abends bequem gemacht hatte, stand voll bestückt mit Kissen und Decken da … fehlten eigentlich nur noch die obligatorischen Schalen mit Nüssen und Schokolade … und natürlich meine Oma.

Da standen wir nun und sollten “mal schauen”. Mmhh, ok, einen Blick in die Vitrienen kann man ja mal wagen … muss man ja nicht mal die Türen aufmachen. Die kleinen Gläser wären schon schön … aber einfach rausnehmen und einpacken? Nein, erst mal Onkelchen fragen. Und dann? Einfach die Türen von den Schränken aufreißen und drin rum kramen? Ja, genau das habe ich letztendlich auch getan … aber ein komischen Beigeschmack hatte das schon. Wissen sollte man aber noch, das es hier nicht darum ging sich irgendwie zu bereichern. Es hatte wirklich nur einen praktischen Hintergrund. Mein Onkel musste weniger beräumen und jeder, der sich was mitnahm, hat etwas was ihn nicht nur erinnert sondern auch auch praktisch genutzt werden kann. So haben wir letztendlich besagte Gläser und ein paar Kristallschalen mitgenommen.

Es gab an dem Tag aber auch etwas sehr erfreuliches.

Mein Onkel hatte vor ein paar Jahren meine Oma zu ihrem Leben interviewt … und am Tag der Trauerfeier hat er dann sehr schön gestaltete DVD’s dazu verteilt. Einen ersten Teil haben wir uns schon angeschaut … super gemacht, ganz tolle Idee!! Und Respekt an meine Oma, woran sie sich noch alles erinnern konnte!!

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Hobby

25. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Ups, schon wieder über eine Woche her. Ich muss mich stark zusammenreißen und öfter bloggen. Man man man.

Ich habe mich wohl von dem neuen Hobby ablenken lassen.

Nein, nicht schon wieder ein technisches Spielzeug. Es geht um meinen normalen PC daheim. “Neues Hobby” ist eigentlich der falsche Begriff … mmmh … Projekt … ja, Projekt trifft es eher … neues Projekt. Das nehme ich :) .

Ich habe am Wochenende … und jetzt vergesst das unverständliche Kopfschütteln bitte nicht … mich an Windows Vista rangewagt und installiert. Ja, richtig gelesen … Vista.

Ich kenne die vielen Kritiken und Ablehnungen gegenüber diesem Betriebsystem. Aber ich denke, eine eigene Meinung zu diesem kann nicht schaden. Und ganz ehrlich, die meisten die Vista kritisieren können das gar nicht wirklich begründen. Da fallen dann eher Sätze wie “Kann ich nicht leiden” oder “Mag ich einfach nicht” oder auch “Ist alles von Linux abgeschaut”. Super Begründungen!! Gerade letztere ist ja wohl nen Lacher. Klar wurde da viel “abgeschaut”, aber ganz ehrlich … wo hat Linux (insbesondere in den Anfängen) bezüglich grafischer Oberfläche und Bedienung denn nicht sogar selbst abgeschaut? Das ist in dem Geschäfft so. Das kenne ich als Hobbywebseitendesigner (cooles Wort!!) auch. Man lässt sich von vielen Webseiten “inspirieren”, nimmt sich hier und dort die eingesetzten optischen Schmankerln mit und versucht die dann nachzubauen und zu einer neuen Präsentation zusammen zu setzen.

Bezüglich Vista gibt eigentlich nur wenige wirkliche Gründe es nicht zu mögen. Eines davon ist sicherlich die Tatsache das, obwohl man ein Konto mit Administrationsrechten besitzt, viel gebeten wird Programmstarts zu bestätigen.

Aber 1.) kann man diese Geschichte ja mittlerweile abschalten und zweitens ist es immer möglich die wichtigen Anwendungen, die als “echter” Admin laufen sollen, entsprechend zu konfigurieren … denn die Verknüpfungen im Startmenü und Desktop bieten die Option “Als Administrator ausführen”. Einmal aktiviert, nie wieder gefragt.

Ihr seht schon, ich bin kein Gegner von Vista. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass ich komplett überzeugt bin, allerdings doch schon ziemlich angetan. Mich stören diese Fragen nicht … denn bei den meisten normalen Anwendungen kommen diese gar nicht.

Aber warum habe ich mich eigentlich gerade jetzt dafür entschieden? Warum Vista und nicht evtl. sogar Linux? Warum nicht warten auf Windows 7 wo die Kritiken doch bisher sehr gut sind?

Nun, nach 1 1/2 – 2 Jahren (so genau weiß ich es nicht mehr) war mein System mal fällig neu installiert zu werden. Mein XP hatte ewig für den Startprozess benötigt. Ganz sicher eigene Schuld. Optimierungen haben aber leider nicht geholfen, also wurde es mal Zeit alles neu zu installieren.

Da ich derzeit 4GB RAM habe, XP in der 32bit Version allerdings nicht diese kompletten 4GB verwalten kann, sollte es ein 64bitiges Betriebssystem sein.

Linux mag ich sehr … bin sogar richtiger Fan von … allerdings doch eher als Serverbetriebssystem weniger als Desktopersatz. Zudem habe ich einige Windows Applikationen lieb gewonnen und sogar Geld dafür ausgegeben … die wollte ich schon weiter benutzen ohne langes fummeln um sie evtl. mit Wine laufen zu lassen.

Da ich ohnehin gerne was Neues ausprobiere (womit XP ja schon nicht mehr in Frage kam), gab es 2 Möglichkeiten … Vista gleich hier und jetzt, oder Windows 7 wenn es denn da ist. Da das Release von Windows 7 sicher noch ein Jahr benötigt und auch dann man lieber erst mal auf SP1 warten sollte, waren 1 1/2 Jahre warten mir zu lang.

Daher also der Griff zu Vista.

Naja, und da es da für mich doch einiges neues zu entdecken gab und noch gibt, habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt und das bloggen vergessen.

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Fingerfertig

16. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Vor kurzem habe ich ja im Artikel Selbständigkeit und Förderung von meinem Unverständnis bzgl. Eltern,  die ihre Kinder so recht gar nichts alleine machen lassen, berichtet. Unter anderem hatte ich davon geschrieben, wie das so ist, wenn wir unserer Kleinen mal den Löffel und ein Quark in die Hände drücken.

Und nun stehen wir vor einem kleinen Problem.

Xenia will nicht mehr gefüttert werden und verweigert dann sogar das Essen. Sie will alleine essen, und wenn noch Besteck da liegt, dann natürlich am liebesten damit.

Im Grunde ja genau das, was wir auch wollen.

Nur ist das aber mittags ein Problem. Sie soll natürlich schon mit Besteck (Löffel) essen, jedoch beherrscht sie das noch nicht. Wir zeigen ihr es zwar immer und immer wieder, aber irgendwann hat sie vom gezeigt bekommen auch die Nase voll und will alleine essen. Und was passiert dann? Da sie den Löffel dreht fällt alles runter und in ihrem Mund landet gar nix. Und wenn sie das dann 3-mal gemacht hat, spielt sie nur noch mit dem Löffel im Essen.

Was macht man da? Sie kann es noch nicht, will sich das auch nicht mehr zeigen lassen, meckert rum wenn sie gefüttert werden soll und verweigert dann sogar das Essen.

Letztendlich lassen wir sie, wenn das Essen entsprechend abgekühlt ist, mit den Fingern essen … Gemüse, Kartoffeln, Fleisch … egal was.

Gefällt uns, ehrlich gesagt, nicht so. Sie soll zwar schon mit den Fingern essen dürfen (es gibt ja genug Fingerfood … und selbst wenn es die Stullen am Abend sind), aber das Mittagessen eben nicht. Ist aber derzeit die einzige Möglichkeit, dass sie was isst und auch Spaß daran hat.

Apropos Essen.

Wenn ein Fremder beobachten würde, was bei uns so abgeht, wenn das Wort “Essen” fällt, der könnte denken, wir lassen unsere Kleine des Öfteren mal Hungern.

Das läuft dann in etwa so ab: Wir überlegen laut “Wollen wir Abendbrot machen?”. Xenia lässt daraufhin ihr Spielzeug fallen, freut sich riesig und läuft sofort Richtung Küche los. In der Küche geht sie dann gezielt zum Kühlschrank und zeigt drauf. Sie weiß also schon, wo das meiste Essen her kommt :D .

Und wehe sie bekommt dann in den nächsten Sekunden keine Scheibe Käse oder ähnliches! Dann gehen das Gejammer und Geschreie los. Alle Erklärungsversuche, das wir ja erst mal den Tisch denken müssen, prallen ab wie ein Ball an der Wand. Interessiert sie nicht.

Setzen wir sie dann schon in ihr Stuhl, geht das Geschreie weiter. Da helfen gar keine Erklärungen.

Sitzen wir dann endlich alle am Tisch geht es weiter. Sie hört zwar erst mal auf zu schreien, zeigt aber lautstark auf das Objekt ihrer Begierde … das kann eine Packung mit Käse oder Wurst sein, oder aber ein Stulle. Und nimmt sich dann einer von uns einer dieser Stullen um sie für Xenia fertig zu machen, meckert sie rum, wenn es ihr zu lange dauert … also quasi immer.

Gestern abend wieder: sie bekommt dann endlich ein kleines (Kinder-)handgroßes Stück Brot, schiebt es sich mit einem Mal in den Mund und zeigt noch vor dem Kauen bereits auf das nächste Stück um uns zu sagen “Haben will!!”. Verfressen ist sie geworden :lol:

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Midlife Crisis

13. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Lebensmitte-Krise … wohl was, was meistens Männer bekommen.

Seit ich das erste Mal von diesem Wortkonstrukt gehört habe, beschäftige ich mich damit, wie ich mich zu verhalten habe, wenn ich denn mal solche Krise bekommen sollte … ich will dann ja alles richtig machen!

Aber wann ist denn die “Lebensmitte”? Lt. Wikipedia geht es bei der Midlife Crisis um einen Lebensabschnitt von ca. 30 bis Anfang 50 Jahren. Bin jetzt 31 … könnte also schon damit anfangen … dann habe ich sie schneller hinter mir. Oder ich warte noch ein wenig und bereite mich noch etwas vor.

Was ich so aus meinem Lebensumkreis mitbekommen habe, muss man wohl während dieser Krise sein bisheriges Leben scheiße finden und alles um 180 Grad umkrempeln. Puh, hört sich nach Arbeit an.

Ok, dann mache ich mir doch mal eine Liste, wie das aussehen müsste:

  • Ich bin nicht wirklich schlank … also muss eine Diät her!! Aber welche?
    Gibt ja so viele Varianten und so viele Leute die auch eben jene Varianten ganz toll finden. Besonders spannend sind aber immer die medizinischen Erklärungen. Klingen für mich alle plausibel, sind aber meistens inkompatibel zueinander.

    Weigth Watchers um mal ein weiteres Punktekonto zu führen oder doch besser die Montignac-Methode, weil die so schön wie eine alkoholisches Getränk klingt?

    Was ich mich aber frage ist, wie ich meinen inneren Schweinehund dazu überredet bekomme mich dann auch an einem entsprechenden Plan zu halten.

  • Ich esse gerne viel Fleisch … weg damit, bäh.
    Ab sofort also nur noch Grünzeug. Ist auch besser so. Tiere werden ja extra gezüchtet und manchmal qualvoll und mit viel Gejaule getötet nur damit wir ein Schnitzel auf dem Tisch haben.

    Das ist bei Pflanzen natürlich gaaanz anders. Die werden liebevoll in Gewächshäusern gezüchtet damit sie nicht so frieren müssen, werden dann ganz sanft aus dem Boden gerissen und von dem unnützen Wurzelwerk befreit, zart beschnitten, daheim liebevoll gewaschen und mit dem Messer zerteilt um dann in einem Essig-Öl Dressing zu baden. Und das Ganze ohne Jammern und Geschrei, weil Pflanzen hört man ja nicht.

  • Ich bin leider auch so gar nicht sportlich … also gleich mit Sport anfangen.
    Passt ja auch zum ersten Punkt … dem Abnehmen.

    Sport bedeutet dann wohl jeden Abend joggen, 3 x die Woche ins Fitnessstudio und am Wochenende schwimmen bzw. Rad fahren.

  • Ich bin meist nicht mutig … wie wird man mutiger?
    Na klar … passend zum Sportpunkt gleich mit Extremsport anfangen … Fallschirmspringen, Bungee Jumping, Paragliding … aber erst, wenn ich etwas abgenommen habe und sportlicher bin.
  • Rechthaberisch (hat man mir mal nachgesagt) … da eckt man natürlich überall mit an.
    Also am besten frei nach dem Motto: Alle anderen haben Recht, was ich weiß stimmt sowieso nicht. Das passt dann schon.
  • Dickkopf (soll ich angeblich haben) … mmh. Nun, am Kopfumfang werde ich wohl nicht viel machen können :D .
  • Seit 15 Jahren Bürojob … na es gibt ja wohl nichts Langweiligeres.
    Also, das muss anders werden. Und da ich ja ohnehin bald Extremsportler bin, mache ich mich da dann auch selbständig. Ich leite dann Kurse und mache entsprechende Expeditionen.
  • Ich bin seit viele Jahre mit ein und derselben Frau zusammen … das hieße ja, ich müsste mir eine Neue suchen!
    Hey, müsste ich mir dann nicht auch eine Jüngere suchen :wink: ?

    Andererseits, wenn es heißt “alles um 180 Grad umkrempeln” dann muss ich wahrscheinlich schwul werden.

  • Ich rauche und trinke nicht … passt zwar irgendwie nicht zum Sportler, aber was soll’s … Zigarren und Wodka bekommt man überall.

Mehr fällt mir jetzt erst mal nicht ein.

Also, wenn ich mir das noch mal so durchlese, dann müsste ich ja wirklich sofort damit anfangen um alles zu schaffen. Neue Frau und neuen Job gibt es erst, wenn ich Extremsportler bin. Extremsportler werde ich aber erst, wenn ich abgenommen habe und überhaupt mit Sport angefangen habe. Und Abnehmen passiert ja auch nicht von eben auf jetzt.

Nun ja, ich glaube, ich überlege es mir noch mal … hat ja noch ein bisschen Zeit.

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iPhone: Kaufabwicklung und Aktivierung II

12. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Was macht ein Technikfreak wenn er neues Spielzeug hat? Richtig, auspacken, Doku beiseite legen und gleich mal einschalten.

Beim iPhone musste natürlich vorher noch die SIM Karte rein. Der Einschub war an der Oberseite auch schnell gefunden … aber wie zum Teufel bekomme ich die da rein?

Einziger Hinweis war ein kleines Loch. Da musste ich unweigerlich an eine Büroklammer denken. Wieso? Bei fast allen CD/DVD-PC Laufwerken gibt es auch ein kleines Loch … den Notauswurf. Gibt es mal Probleme und man bekommt die CD nicht raus oder ist der PC aus und man hat vergessen das Medium zu entfernen, kann man sich eine Büroklammer aufbiegen, in das kleine Loch stecken und bekommt das Schubfach auf.

So müsste es beim iPhone auch gehen … dachte ich. Nun ja, verkehrt war es ja nicht, nur das die Büroklammer viel zu dick war.

Das klitzekleine mitgelieferte Werkzeug habe ich erst später entdeckt. Ganz ehrlich … ich wär sicher auch nicht auf die Idee gekommen, das dieses silberne Etwas dazu gedacht ist, wenn es nicht eine kleine bebilderte und damit idiotensichere Anleitung gegeben hätte. Damit war es dann ein leichtes die SIM-Karte einzulegen.

In der Hoffnung dass das Akku eine Grundladung enthält habe ich das Telefon dann eingeschaltet, PIN eingegeben und war glücklich :) .

Das heißt, ganz so glücklich war ich noch nicht … das Handy hat kein Netz gefunden. Verschiedene Standorte – ganz nah ans Fenster … überall kein Netz :( . Misst. Sollte es tatsächlich so sein, das ausgerechnet in meinem Wohngebiet kein T-Mobile empfangbar ist? Frustriert habe ich das iPhone erst mal weg gelegt und mich dann doch mal bemüht die Dokumentationen zu lesen.

Tja, hätte ich das mal vorher gemacht. Denn da stand drin, das ca. 24h nach Empfang der Ware die SIM erst frei geschaltet wird und so lange das iPhone möglichst aus bleiben sollte. Außerdem stand da drin, dass die Rufnummer dann als separate Post kommt, ich diese aber nach Kontakt mit dem Netz über eine Zahlenkombination abfragen könne. Misst, ich hatte das iPhone ja schon längst eingeschaltet.

Wie bei den meisten Handys, geht das iPhone bei einfachem betätigen des Off-Knopfes natürlich nicht aus … sehr wohl aber in eine Art StandBy, bei dem dann u.a. das Display ausgeschaltet wird. So habe ich das iPhone dann auch über Nacht liegen gelassen.

Nächsten Tag ging es dann weiter. iPhone an … kein Netz. Gewartet und gewartet und gewartet … kein Netz.

Irgendwann habe ich mich entschlossen mal die T-Mobile Hotline anzurufen. Die meinten, dass die Karte schon frei geschaltet wäre. Sie konnten sich nicht erklären warum das iPhone sich nicht in das Netz einbuchen kann. Die Frage, ob ich das Telefon schon bei Apple über iTunes aktiviert hätte, war auch witzig. Hatte ich natürlich noch nicht, denn zu der Aktivierung benötige ich die Handynummer, welche ich aber erst mit Netzempfang herausbekommen kann. Und genau diesen Netzempfang hatte ich ja nicht. Man gab mir dann aber telefonisch meine neue Rufnummer durch und empfahl mir, mich an die Apple-Hotline zu wenden.

Ich habe das Telefon erst mal aktiviert … allerdings ohne Erfolg bzgl. des Netzempfanges.

Also war ein Anruf bei der Apple-Hotline fällig.

Auch die konnten sich das Verhalten nicht erklären. Ich ahnte schon schlimmes. Bin ich in eine dieser berüchtigten Schleifen gelandet, bei denen sich zwei Firmen gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben und ich dann der Doofe bin? Das hätte mir ja gerade noch gefehlt.

Aber es kam zum Glück anders, denn die Mitarbeiterin der Apple-Hotline hat sich wirklich bemüht mir zu helfen. Erste Idee ihrerseits (die ich auch hätte haben können): SIM mal in ein anderes Handy legen. Gesagt, getan … Netz da, telefonieren ging auch … T-Mobile hat also alles richtig gemacht. SIM wieder in das iPhone … und siehe da, ging auf einmal auch :lol: !

Super geholfen hat sie mir die Dame … das muss ich sagen. Geärgert habe ich mich anschließend dennoch.

Ich habe mich über mich selbst geärgert. Ich arbeite seit Jahren in der IT-Welt und gerade “PC aus- und einschalten” ist ein Mittel, welches oftmals angewendet wird. Das hätte hier vermutlich auch geholfen … warum ich nicht auf diese simple Idee gekommen bin, ist schon peinlich. Aber manchmal kommt man schon gar nicht mehr auf die einfachsten Dinge.

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iPhone: Kaufabwicklung und Aktivierung I

11. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Ich hatte ja geschrieben dass ich evtl. mal etwas über das iPhone schreibe. Es gibt ja im Netz unzählige Sites, Blogs und Foren die bereits zu genüge und vor allem recht aktuell darüber berichten. Daher will ich hier nur ein paar Sachen über eigene Erfahrungen schreiben.

1. Thema soll sein: Kaufabwicklung und Aktivierung.

Ach ja: Es ist ja schon ein paar Monate her, das ich mir dieses Telefon zugelegt habe. Ich hoffe, ich bekomme noch alle relevanten Daten zusammen.

Vorbereitung

Bevor ich mich für das iPhone entschieden habe, hatte ich über die Hotline noch ein paar Fragen geklärt.

MultiSim

Ich habe in unserem Auto eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Über den Hersteller dieser Anlage konnte ich erfahren, dass sie mit dem iPhone NICHT kompatibel ist. Es war zwar damals ein Entwicklung für eine neue Firmware für die Anlage im Gange, aber man wusste dort selber nicht, ob diese auch jemals veröffentlicht wird. Einzige Alternative: Neue Anlage die das kann.

Nochmals mehrere hunderte Euro für eine Anlage ausgeben … das war natürlich nicht drin.

Also habe ich selbst geschaut, welche Möglichkeiten es noch gibt. MultiSim war die Antwort. Für einen einmaligen kleinen Eurobetrag bekommt man von T-Mobile eine zweite Karte mit identischer Rufnummer, die sich auch noch parallel in das Netz buchen kann. Diese Option habe ich letztendlich genutzt um mit meinem alten Nokia die Freisprecheinrichtung zu bedienen. Ruft man mich an, klingeln beide Telefone. Rufe ich an, kann ich beide nutzen.

Ich habe das Nokiahandy so konfiguriert das es steht’s stumm ist, wenn es nicht mit der Freisprecheinrichtung gekoppelt ist. Erst mit Kopplung wird es etwas gesprächiger. Das klappt sehr gut soweit.

Datenflat wenn UMTS nicht verfügbar

In den Tariftabellen stand zwar immer “HSDPA Flat” aber leider nicht, ob diese Flat auch für das auf GSM aufsetzende “EDGE” gilt wenn UMTS mal nicht verfügbar ist. Das war aber zum Positiven schnell geklärt :lol: .

Kaufabwicklung

Bestellt hatte ich online. Man muss bei dem Onlineformular angeben, in welchem uhrzeitlichen Rahmen man die Lieferung wünscht. Die 3 Optionen die es gab waren für mich aber allesamt ungünstig. Der erste Block lag genau zu der Zeit, zu der ich arbeiten bin. Beim zweiten Block bin ich anfangs noch auf Arbeit und erst zum Ende hin daheim. Der dritte Block lag so Nachmittags/Abends, das ich locker hätte zu Hause sein können … allerdings endete der Block zu einer Uhrzeit, wo unsere Kleine für gewöhnlich schläft … und unsere Klingel ist extrem laut und lässt sich nicht abstellen.

Ich wählte dennoch den dritten Block … weil nur da konnte ich garantieren auch anwesend zu sein.

Ich war angenehm überrascht wie schnell die Bestellung abgearbeitet wurde. Bereits am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf des Lieferanten. Er fragte noch mal konkret nach der Zeit. Das Schöne war: Nachdem ich mein Dilemma mit den Zeiten erklärte und die für mich in Frage kommenden Blöcke eingrenzte, haben sie sich intern besprochen und sind meiner Wunschzeit voll und ganz nachgekommen. Cool … das nenne ich Service.

Die Abwicklung bei der Lieferung war schnell erledigt. Ausweis zwecks Identitätsprüfung zeigen, allerhand Papier unterschreiben und schon gehörten der kleine Kasten, ein Umschlag und noch ein bisschen Papier mir.

to be continue …

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Perferkter Morgen

10. März 2009 Schmidtie 1 Kommentar

Man, das war mal ein perfekter Morgen.

Ok, perfekt wäre er gewesen, wenn ich mit Frühstück am Bett von meiner Frau zu 10:00 Uhr geweckt worden wäre … aber das stemple ich mal unter Wunschtraum ab … das passiert sowieso nicht ^_^ .

Dennoch war er sehr angenehm. Nach langer Zeit hat mich mal nicht Xenia weit vor der Aufstehzeit geweckt, weil sie meint mit Schlafen fertig zu sein, sondern der Wecker :woot: !!

Und da Xenia von dem Wecker nicht wach geworden ist, konnte ich in aller Ruhe und total stressfrei mich erst mal Ausgehfein machen, Xenias Brotbüchsen vorbereiten, in Ruhe Klamotten für sie raussuchen und mich sogar noch 15 Minuten hinsetzen und was lesen, bevor ich sie dann sanft geweckt habe.

Und auch danach war alles ganz easy … anziehen, was zu trinken geben, Zähne putzen, Schuhe und Jacke an … und ab zum Kindergarten.

Solche Morgen wünsche ich mir öfter :D .

Dafür war aber der Abend zuvor merkwürdig und die Nacht unruhig.

Meine Frau war zu einem Konzert … ich also mit der Kleinen alleine. An sich kein Problem … gerade Abendbrot müssen wir öfter mal alleine zu uns nehmen, da meine Frau manchmal spät nach Hause kommt.

Diesmal wollte Xenia aber nicht so recht essen. Man merkte ihr auch an, dass sie hundemüde war. Entsprechend früh habe ich sie auch zu Bett gebracht.

Die ganzen Abende zuvor war es extrem schwer sie zum Schlafen zu bewegen. Sie hat immer rumgemeckert, ist aufgestanden, hat rumgespielt und so was wie gesungen. Das dauerte manchmal ewig bis sie eingeschlafen ist. Gestern drehte sie sich zur Seite und war ruhig. Nicht mal ihr Gute-Nacht-Buch wollte sie zu Ende vorgelesen haben.

Und da sie dafür in solchen Fällen die Angewohnheit hat alle Stunde mit gejammere kurz wach zu werden, so dass man zu ihr hin muss um sie wieder hinzulegen, war ich den gestrigen Abend besonders leise und aufmerksam. Das führte allerdings auch dazu, das ich bei jedem kleinsten Geräusch aufhorchte und mich fragte: War das jetzt Xenia? Hat sie den Nuckel aus dem Bett geworfen? Hat sie sich den Kopf am Bett gestoßen? Quatscht sie da vor sich hin?

Aber es war nichts … keinen Mucks hat sie von sich gegeben. Merkwürdig … ungewöhnlich.

Dafür gab es dann nachts entsprechende Action.

Irgendwas gegen 23 Uhr ist sie kurz wach gewesen und als ich sie wieder richtig hinlegen wollte merkte ich: Das Lacken war nass. Windel ausgelaufen … toll. Windel und Schlafanzugwechsel haben sie natürlich richtig wach gemacht. Dementsprechend brauchte sie wieder ne Weile bis sie eingeschlafen ist. Und selbst danach war sie die Unruhe in Person. Sie hat sich in einer Tour gewälzt … ist kurz aufgestanden und hat sich dann anders hingelegt (meistens natürlich auf ihre Decke) … ist wieder wach geworden und hat Nuckel oder Teddy gesucht … ist dann gleich wieder eingeschlafen usw.

Irgendwie gibt es keine Nacht, in der sie mal wirklich hintereinander weg durchschläft. Wann nimmt das endlich ein Ende :( ?

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Suchbegriffe I

10. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Ich hatte vor einer ganzen Weile mal eine Statistik meiner Webseite veröffentlicht. Ich war gerade am überlegen das wieder zu tun, hab mich aber weitestgehend dagegen entschieden.

Die meisten Daten sind für Euch ja eher unspannend.

Die Suchbegriffe, über die man auf meine Site (nicht nur Blog) zugreift sind allerdings manchmal lustig. Daher werde ich hier immer mal wieder welche auflisten … so wie jetzt :D

  • was ist die krankheit wenn man langsam orange wird :evil:
  • füsse abkitzeln :lol:
  • friteuse altes fett geschmack :sick:
  • mit mama baden :love:
  • smilie schleimer :kiss:
  • weichei smiley :bandit:
  • blogbrei =]
  • dieser teilnehmer ist zur zeit nicht erreichbar & besetzt :sleep:
  • auto scheisse xD
  • gib aids keine chance spot schwul :o
  • statistik schokoladenhohlkörper :D

Das waren die Highlights aus dem Februar.

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Shopping

9. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Einkaufen, oder auch “Shopping” genannt, ist manchmal eine Notwendigkeit, manchmal aber auch nur ein Spaß und Hobby.

Bedient man die typischen Klischees, dann ist Shopping für Frauen ohnehin das Größte und für Männer meistens was grauenvolles. Ich bediene diese Klischees.

Lebensmittel beispielsweise.

Diese zu besorgen ist eine Notwendigkeit die ich nicht leiden kann. Meistens ist man als arbeitender Mensch gezwungen abends oder am Wochenende den Einkauf zu erledigen … und meistens sind die Supermärkte dann natürlich entsprechend voll. Ganz besonders leiden kann ich da 2 Bevölkerungsgruppen. Zum einen die, die durchaus am Vormittag Zeit gehabt hätten ihre Einkäufe zu erledigen sich aber nun Abends mit den anderen durch die Regale schieben und dabei natürlich noch mitten im Gang gaaanz langsam laufen. Zum anderen sind es die, die ihren Einkaufswagen einfach quer mitten in den Hauptgang stellen und erst mal auf Wanderschaft gehen.

Hat man es dann endlich zur Kasse geschafft, geht der nächste Stress los. Das Aufladen der Produkte auf das Band geht ja noch, aber dank Barcode und Scanner ist das Einladen vom Band wieder zurück in den Wagen schweißtreibend. Versucht man mit der Geschwindigkeit der Kassiererin mitzuhalten hat man hinterher das Gefühl in einer Sauna gewesen zu sein.

Beim Einladen ins Auto ist man dann das nächste Mal frustriert … denn trotzt großem Auto passt der Großeinkauf dank im Kofferraum befindlichem Kinderreisebett und Buggy (wir haben ja kein Haus wo man diese Dinge “schnell” mal ausladen könnte) natürlich nicht vollständig rein. Also ab damit auf die Rückbank und dem Beifahrersitz, welcher während der Fahrt nach Hause dank Gurtkontrollsystem dauernd piept, da er glaubt, da sitze jemand, der sich nicht angeschnallt hat.

Daheim dann die 25 Beutel und 13 Getränkestiegen noch 5 Etagen hoch geschleppt … und man ist reif für die Dusche und das Bett.

Und dennoch gehe ich lieber selber Lebensmittel einkaufen als das ich das meine Frau machen lasse. Warum? Ich esse gerne und lege wert drauf dass auch das auf dem Tisch kommt, was ich gerne esse. Mal abgesehen davon, das meine Frau die Hälfte (Schokolade) vergisst :D .

Bei Klamotten ist das so ähnlich. Shoppingcenter sind für mich ein graus … wenn ich nicht gerade zielgerichtet in einem der größeren Elektrodiscountern was besorgen will. Ich bin wahrlich kein modischer Mensch. Bequem und funktionell müssen die Sachen sein … das reicht schon. Daher gehe ich auch nur Klamotten und Schuhe kaufen wenn es denn wirklich nötig ist. Mir geht es auf die Nerven 20 Paar Schuhe anzuprobieren bis mal endlich welche dabei sind, die mir passen UND gefallen. Ich habe auch keine Lust halb durchnässt mehrere Hosen anzuprobieren. Ich fühle mich da total unwohl bei und bin schnell genervt wenn nicht gleich am Anfang was Passendes dabei ist.

Am Samstag war dennoch ich derjenige der shoppen fahren wollte. Primär wegen unserer Kleinen … wir wollten mal ein größeres Spielwarengeschäft plündern gehen. Nachdem wir das getan haben sind wir noch in ein Schuhgeschäft … eigentlich auch wegen Xenia. Was immer mich da aber geritten hat, ich habe ganz freiwillig und ohne Zwang alleine Schuhe für mich ausgesucht und sogar 3 Paar gefunden! Letztendlich war der ganze Shopping-Ausflug mehr für mich und Xenia als für meine Frau ein Erfolg.

Bei technischen Sachen sieht die Sache natürlich gaaanz anders aus. OK, ich mag auch da nicht gerne in die Center fahren um durch die Regale zu schlendern … das macht sich daheim am PC und dem Internet viel besser. Aber genau das macht so viel Spaß, dass ich da locker mal die Zeit vergessen kann. Produkte vergleichen, Tests lesen, Preise raussuchen … und irgendwann doch durch halb Berlin fahren und diverse Läden abklappern um das Wunschprodukt zu einem super Preis gleich mitnehmen zu können (bei Bestellungen muss man ja so lange warten :wink:  )

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