Archiv

Archiv für April, 2009

Neverending Story III

30. April 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Die OP-Termine (Uhrzeit) werden im Vorfeld nur grob festgelegt. Die genaue Planung passiert wohl immer erst 1-2 Tage vor dem eigentlichen OP-Tag. Wer wann operiert wird hängt vom Alter der Patienten ab. Umso jünger ein Patient ist, um so eher kommt er ran.

Im Terminbuch wurden wir zu 10 Uhr eingetragen, der Anästhesist meinte beim Vorgespräch aber, das Xenia aufgrund ihres Alters die Erste sei … also um 8 Uhr ran kommen sollte. Den genauen Termin würden wir dann aber durch einen Anruf der Praxis erfahren.

8 Uhr war uns sehr Recht … denn umso später der Termin sein würde, umso problematischer würde der Morgen werden. Warum? Wegen dem Essen und Trinken. Xenia durfte bis 6 Stunden vor der OP nichts mehr essen und bis 2 Stunden vorher nichts mehr trinken. Nach Adam Riese hätte sie also theoretisch (bei einem OP-Termin zu 10 Uhr) um 4 Uhr früh die letzte Mahlzeit zu sich nehmen können … also mitten in der Nacht. Und wer weckt sein Kind schon in der Nacht wegen so was? Also war das Abendessen am Tag zuvor auch die letzte Mahlzeit.

Versteht mich nicht falsch … mal für ein paar Stunden nichts zu essen, auch wenn der Hunger quält, ist an sich kein Problem. Als Erwachsener weiß man ja worum es geht und reißt sich einfach zusammen, aber erkläre das mal einem gerade mal 1-jährigen Kind welches wegen Hunger schreiend und weinend vor Dir steht, warum es nichts zu essen bekommt!

Insofern war uns 8 Uhr natürlich lieber, denn da ist die Zeit zwischen Aufstehen und OP nicht so groß.

Aber unabhängig der Aussage des Anästhesisten, wollten wir das natürlich noch mal genau wissen und warteten ganz sehnsüchtig auf den Anruf.

Der eigentliche OP-Termin lag auf einem Montag. Bis Freitagmittag hatte aber niemand angerufen. Also rief ich an und war etwas baff, als es hieß “Wir hätten angerufen wenn es eine Änderung gegenüber den vergebenen Terminen gegeben hätte. Xenia hat um 10 Uhr den Termin und der bleibt!”. Auf meinen Hinweis, dass der Anästhesist aber was von “als erste” sagte, da Xenia ja noch so jung sei, meinte die dortige Arzthelferin nur “wir haben viele Kinder die so jung sind”.

Das war mehr als schade. Wir hatten wirklich gehofft unserer Kleinen die lange Wartezeit ersparen zu können.

Zum Glück kam es dann aber doch noch anders. Am Samstag erhielten wir einen Anruf aus der Praxis … Xenia würde doch die Erste sein.

Am OP-Tag hat Xenia und mich meine Mutter begleitet … und ich bin darüber sehr froh gewesen. Schon allein was man alles mitschleppen musste: Bettwäsche, Nachtwäsche, Hausschuhe und dann noch die übliche Wickeltasche mit allem, was so benötigt wird. Ach ja, und ein wenig Unterhaltung für Xenia in Form von Kuscheltieren und Büchern. Auch beim Handling nach der OP war ich über eine helfende Hand sehr froh.

Der “Aufwachraum” in dem wir auch auf die OP gewartet hatten, war mit 4 Betten ausgestattet. Xenia selbst mussten wir wie für die Nacht umziehen. Sie selbst hat gar nicht realisiert warum sie hier ist und warum sie umgezogen wurde … für sie war es irgendwie aufregend und spannend. Schon allein was es alles in dem Raum zu entdecken gab. Sie war fröhlich und munter … ich wurde immer nervöser. Die vielen Stimmen und Geräusche aus dem daneben liegenden OP-Raum machten mich irgendwie nervös. Der Blick wich nicht von der Uhr … ich zählte innerlich quasi die Sekunden. Die Zeiger näherten sich immer weiter der 8.

Dann wurde es um 8 … und nichts passierte …

5 nach 8 … immer noch nichts …

10 nach 8 … keiner kam, außer einer Mutter mit ihrem Kind … der zweite Patient sozusagen …

15 nach 8 … wir warteten immer noch, Xenia wurde immer fröhlicher, ich immer nervöser …

Und dann kam schließlich der Anästhesist …

to be continued…

Verwandte und ähnliche Artikel

KategorienXenia Tags: , ,

Geocaching III

29. April 2009 Schmidtie 2 Kommentare

Hier nun mein Bericht bezüglich Geocaching und iPhone.

Um mein Fazit gleich vorne Weg zu nehmen: Das iPhone als alleiniges Gerät fürs Geocachen ist aus meiner Sicht eine Katastrophe und geht gar nicht. Als Hilfsmittel, um möglichst papierlos zu arbeiten, ist es allerdings sehr gut geeignet.

Das größte Problem am iPhone ist seine Akkulaufzeit. Wer das Gerät schon mal längere Zeit am Stück in Betrieb hatte weiß, das der Akku schnell leer ist. UMTS, WiFi, GPS Chip und nicht zuletzt die Hintergrundbeleuchtung saugen kräftig. Deshalb war meine Vorstellung auch, so viel wie Möglich abzuschalten um Strom zu sparen. Der Einstellungsdialog vom iPhone bietet mir hier die Möglichkeit das Telefon in den so genannten “Flugmodus” zu versetzen, den “Ortungsdienst” zu deaktivieren und die WiFi Funktion auszuschalten.

Der Flugmodus nimmt das Telefon vom Netz (kein telefonieren und kein Datentransfer über UMTS/EDGE mehr möglich) und deaktiviert viele Funktionen. Bisher habe ich diese Funktion daheim am Abend benutzt. WiFi, wenn aktiviert, funktionierte auch noch im Flugmodus und so kann ich bequem vom Sofa aus im Internet surfen aber dank Flugmodus Akku sparen. Das wollte ich auch unterwegs nutzen, denn ich habe in meiner Naivität geglaubt, das ich im Flugmodus nicht nur das WiFi extra ein- und ausschalten kann, sondern auch den “Ortungsdienst” und damit den GPS-Chip. Mein Vorhaben war also: Telefon in den Flugmodus (um UMTS/GSM abzuschalten), WiFi aus (habe ich unterwegs nicht), Ortungsdienst an (damit ich GPS nutzen kann) und alle Daten und Karten offline nutzbar machen.

Der andere Gedanke war, das ich zwar eine Datenflatrate habe, die Verbindung aber nach einem gewissen Verbrauch im Monat gedrosselt wird. Ich wollte vermeiden das durch ständiges Nachladen von Kartenmaterial aus dem Internet der Datenverbrauch so in die Höhe schießt, dass ich an dieses Limit ran komme. Mal ganz davon abgesehen das ich ja gar nicht abschätzen konnte, ob ich immer und überall guten Netzempfang habe (Funkloch).

Das erste Problem, welches auftauchte, war, das im Flugmodus der GPS-Chip deaktiviert wird und damit nicht zur Verfügung steht. Ich durfte also das Telefon gar nicht in den Flugmodus bringen … sonst funktionierte das Navigieren nicht mehr.

Etwas ärgerlich, aber kein Hindernis. Die UMTS Funktionalität lässt sich extra deaktivieren … das Problem ist nur, das dann automatisch EDGE über das GSM Netz benutzt wird. Also musste auch die EDGE Funktionalität ausgeschaltet werden. Das bringt zwar keinen Vorteil bzgl. Akku, sehr wohl aber verhindert es den Datentransfer über das Handynetz.

EDGE zu deaktivieren funktioniert aber nur, wenn man das Telefon gejailbreakt hat. Ich gebe zu, das habe ich schon vor einiger Zeit getan, insofern war es recht einfach EDGE zu deaktivieren.

Die Daten und Karten offline verfügbar zu machen war auch kein Problem, aber darauf gehe ich ein, wenn ich die von mir benutzten Programme vorstelle:

Geocaching der Groundspeak Inc. (App-Store)

Die Seite geocaching.com ist eine der größten Cache-Datenbanken weltweit. Hier kann man nach Caches suchen und sich die Beschreibungen, Koordinaten, Hinweise und Logbucheinträge durchlesen. Die Software “Geocaching” greift nun auf diese Datenbank zu. Man kann mittels iPhone nach Caches suchen (auch mit Hilfe des gerade aktuellen Standortes!) und sich genau diese Beschreibungen etc. anschauen.

Das schöne ist, das man sich die Beschreibungen zu den Caches offline verfügbar machen kann und somit die Informationen schnell griffbereit hat. Also genau das, was ich brauchte :)

Die Software bietet auch eine integrierte Navigationsmöglichkeit … über Kartenmaterial des Projektes “OpenStreetMap” oder über einen Kompass (der natürlich nur GPS basiert arbeitet). Leider lassen sich die Karten nicht zwecks Offline-Nutzung speichern … um die Navigation ordentlich zu nutzen muss also eine dauerhafte Datenanbindung her. Das ist der größte Nachteil.

Der Kompass ist manchmal zu gebrauchen da er bei Bewegung steht’s die Richtung,, in die man laufen muss, ordentlich anzeigt. Er richtet sich auch anhand der Laufrichtung selbständig aus (man muss also nicht wissen wo Norden ist) … allerdings: Läuft man in die Nähe eines Caches etwas langsamer, so “springt” der Kompass nur hin und her, da er bei Unterschreitung einer bestimmte Geschwindigkeit die Richtung nicht mehr errechnen kann.

Mit dieser Software ist es leider auch nicht möglich, MultiCaches ordentlich zu verwalten. Hier kommt man um andere Software oder Stift und Papier nicht drum rum.

GCBuddy von BtStSoft (App-Store)

GCBuddy springt genau da ein, wo Geocaching aufhört. Mit GCBuddy lassen sich alle Arten von Caches … also auch MultiCaches … verwalten. Hier können Formeln verwaltet und Notizen gespeichert werden, was allerdings sehr umständlich ist, da die Caches manuell gepflegt werden müssen. Eine Übernahme aus der großen Datenbank von geocaching.com ist nicht möglich. Auch eine Bearbeitung am PC um dann die Daten in GCBuddy zu importieren habe ich nicht gefunden. Also sucht man sich erst die Daten mit Geocaching raus um sie offline zu speichern und überträgt dann händisch Stück für Stück ein paar Daten in GCBuddy … doppelte Datenerfassung sozusagen. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht auch noch die Cachebeschreibungen zu übertragen, sondern nur die grundlegenden Daten.

Spannend ist, sollte man mit dem Auto geocachen sein, das man sich die Parkposition an Hand der aktuellen GPS Daten speichern kann. So findet man das Auto bestimmt wieder :lol:

GCBuddy bietet eine Schnittstelle zu 3 anderen Programmen, mit denen dann die Navigation möglich ist.

iGCT (Geocaching Toolkit) von BtStSoft (App-Store)

Dieses Toolkit haben wir bei unserer ersten Tour nicht benötigt. Letztendlich ist es eine Hilfe vor Ort und vor allem für Caches welche mit Rätseln und Aufgaben versehen ist. Ich will jetzt nicht näher drauf eingehen … wer wissen will, was es alles kann, darf gerne im iTunes-App-Store danach suchen :)

MotionX-GPS-Lite von MotionX (App-Store)

Diese Anwendung ist vielfältig einsetzbar. Nebst zu definierenden Wegpunkten und einem Kompass besitzt es auch eine kleine Navilösung mittels Kartenmaterial. Auch hier ist es leider so das a) der Kompass sich zwar beim gehen so anpasst, das man immer weiß wo Norden ist, allerdings eben auch keine korrekten Daten angeben kann, wenn man eine gewisse Geschwindigkeit unterschreitet und b) das Kartenmaterial nicht offline zur Verfügung gestellt werden kann. Damit ist dieses Programm auch nur bedingt geeignet.

Geopher Lite von Geopher Tools (App-Store)

Diese Anwendung stellt nur einen Kompass dar. Mehr nicht. Ich muss zugeben dass dieser Kompass mich am meisten enttäuscht hat. Nicht nur das er sich bei Bewegung nicht anpasst und man dadurch das Gerät immer Richtung Norden ausrichten muss um die richtige Laufrichtung zu erkennen (hier muss also ein echter Kompass mitgeführt werden), es vergisst beim Beenden auch die zuletzt eingegebenen Koordinaten … und manchmal muss man das Programm kurzzeitig beenden um eines der anderen zu starten.

Geopher Lite ist im Übrigen eines der Programme, zu dem GCBuddy eine Schnittstelle hat … das Programm wird dann aus GCBuddy heraus mit den Koordinaten gefüttert.

OfflineMaps (Cydia)

Wie der Name schon sagt, kann man hiermit Karten offline zur Verfügung stellen … das aber auch nur über einen Umweg und es stellt die Karten nicht selbst dar, sondern füttert damit die auf dem iPhone installierte “Karten” Anwendung.

Die Karten selbst stellt man zuerst mit einem speziellen Javabasierten Programm auf dem PC zusammen, kopiert sie dann auf das iPhone (bspw. über den iPhoneBrowser) und kann dann mittels OfflineMaps diese Karten “aktivieren”.

Und das funktioniert sogar sehr gut. Schaltet man beim iPhone alles ab, was irgendwie eine Datenanbindung nach draußen anbietet, so kann man durch OfflineMaps dennoch in den Karten navigieren und zoomen.

Eigentlich toll … aber nur eigentlich, denn was nützt einem eine Offlinekarte mit der man nicht an Hand von Suchkriterien navigieren kann? Und genau hier ist das Problem. Versucht man nun einen Ort bspw. mit den vom Cache bekannten Koordinaten zu finden, meldet das Programm nur “Verbindung zum Internet konnte nicht hergestellt werden.” Suuuupper.

xGPS (Cydia)

xGPS ist eine Navigationsanwendung mit der man eine erste richtige Navigation mit Sprachausgabe etc. vorliegen hat. Die Anwendung nutzt ebenfalls das Kartenmaterial von Google und auch hier ist es möglich dieses Material offline zur Verfügung zu stellen. Und leider ist es auch hier so, das eine Navigation nur mit einer aktiven Internetverbindung funktioniert :( .

Trails von Felix Lamouroux (App-Store)

Trails wirbt mit “… EINZIGES APP, das es Ihnen erlaubt Pfade AUFZUZEICHNEN, ZU EXPORTIEREN UND ZU IMPORTIEREN …”. Das hab ich jetzt nicht geprüft, spannend waren aber folgende Merkmale: “… OpenStreetMap Karten … Offline-Karten …”.Es war gar nicht schwer die Karten direkt am iPhone offline verfügbar zu machen. Das Blöde ist nur, dass ich zwar Pfade aufzeichnen aber keine Wegpunkte manuell setzen kann um dann dahin zu navigieren. Genau das ist aber das, was benötigt wird. Die einzige Möglichkeit Wegpunkte manuell zu setzen ist, einen Pfad am PC zu erstellen und diesen dann zu importieren. Das funktioniert aber nur, wenn ich vor einer Tour genau weiß wohin ich will. Spätestens wenn aber ein Multicache ins Spiel kommt oder man spontan cachen möchte bringt einem das nichts mehr.

Ihr seht, nicht wirklich das Ware. Ohne aktiver Internetverbindung keine Navigation möglich. Mit Verbindung steigt aber der Datenverbrauch und der Akku ist schneller alle. Außerdem ist man ständig dabei die Anwendungen zu beenden und die nächste zu starten, da es ja leider keine eierlegende Wollmilchsau-Anwendung gibt die alles kann und dem iPhone Multitasking fehlt. Das ist dann mit Wartezeit verbunden, da die Anwendungen ja auch nicht super schnell starten.

Was ich noch nicht erwähnt habe ist, das sowohl OfflineMaps als auch xGPS die Google-Straßenkarten verwenden. Straßenkarten sind aber für eine Wanderung in der Botanik nicht geeignet … hier müssen topografische Karten her. xGPS kann zwar auch mit diesen arbeiten, aber auch nur mit denen, die Google zur Verfügung stellt … und die sind nicht sehr gut. Sehr gut sind allerdings die des OpenStreetMap Projektes (zumindest für die Gegend, in der wir unterwegs waren) und da wäre ja die Geocaching Software selbst prädestiniert (nur offline fehlt hier halt) oder Trails (bei dem man leider keine Wegpunkte manuell setzen kann).

Am besten war dann tatsächlich das GPS-Gerät von Garmin, welches wir bei hatten … schon weil hier auch ein elektronischer Kompass bei ist, der eben auch ohne Bewegung weiß wo Norden ist! Das Kartenmaterial war auch sehr gut und dank normaler Batterien hätten wir ggf. auch schnell ne neue Stromquelle da gehabt.

Verwandte und ähnliche Artikel

Geocaching II

28. April 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Nach dem ersten Fund war die Begeisterung natürlich wieder da, so dass auch der nächste Cache (an einer Kirche) schnell gefunden wurde. Er lag unter ein paar Steinen die ein kleines Beet abgrenzten.

Nun Stand unser erstes MultiCache auf dem Plan. Wie das Wort “Multi” schon vermuten lässt reicht es hier nicht, sich anhand der veröffentlichten Koordinaten zu orientieren um den Cache zu finden. Vielmehr stellen diese Koordinaten einen Startpunkt dar, von dem aus über verschiedene Zwischenstationen der Schatz gefunden werden muss. Es gibt verschiedene Ansätze einen solchen MultiCache aufzubauen … in unserem Falle war es so, das wir am Startpunkt an Hand einer dort zu findenden 4-stelligen Zahl und einer im Internet veröffentlichten Formel die Koordinaten des ersten Zwischenstops errechnen mussten um da dann die Koordinaten des zweiten zu finden usw. Insgesamt sollten es 7 Stationen werden.

Die vierstellige Zahl war schnell gefunden und dank iPhone und einer Software, bei der ich die Formel schon hinterlegen konnte, waren die Koordinaten des ersten Zwischenpunktes schnell errechnet.

An diesem ersten Zwischenpunkt brauchten wir auch nicht all zu lange um eine Filmdose mit den Koordinaten zu finden. Sie war in einem größeren Astloch eines Baumes versteckt.

Doch schon am nächsten Zwischenpunkt verzweifelten wir. Es gab an den Koordinaten eine Art Felswand aus Feldsteinen. Zwischen den Steinen gab es immer wieder Lücken die mit Hilfe kleiner Feldsteine ausgefüllt wurden. Viele dieser kleinen Steine waren lose und ließen sich schnell entfernen. Und genau dahinter haben wir (mit Hilfe eines Einweghandschuhes) gesucht … und gesucht … und gesucht … und gesucht … aber nichts gefunden :(

Ich weiß nicht wie lange wir da waren, aber irgendwann haben wir aufgegeben. Man weiß ja leider nicht ob das Gesuchte überhaupt noch da liegt oder man an ganz falscher Stelle sucht. Wie dem auch sei, wir haben diesen Cache dann abgebrochen und uns auf die Suche nach dem nächsten gemacht … wieder einem Einfachen.

Um es kurz zu machen: Auch diesen und unseren letzten haben wir nicht gefunden. Ich weiß nicht woran es lag das wir nur 2 ¼ von insgesamt 5 gesuchten Caches gefunden hatten (zu wenige Erfahrungen? keine Phantasie? ungeübter Umgang mit dem GPS?), auf jeden Fall hatten wir hier unsere Tour da dann abgebrochen. Es war irgendwas nach 15 Uhr und wir hatten ja noch den Rückweg vor uns.

Aber unabhängig der schlechten Quote, Spaß hat es uns gemacht. Nicht nur, das wir wirklich eine sehr schöne Gegend kennengelernt haben, man hatte ja auch immer ein Ziel vor Augen und das Wetter war einfach bombastisch gut.

Auf dem Heimweg sind wir noch zu einem Italiener eingekehrt, was geschmacklich leider keine gute Entscheidung war. Um 17 Uhr rum war ich dann auch endlich zu Hause.

Im Nachhinein finde ich es erstaunlich, wie eine solche Tour schlauchen kann … ich war an dem Abend so müde, das ich gleich auf der Couch eingepennt bin :)

Der nächste Artikel befasst sich dann mit Geocaching und iPhone.

Bis dahin…

to be continued…

Verwandte und ähnliche Artikel

Geocaching I

27. April 2009 Schmidtie 3 Kommentare

Na, wie war euer Wochenende? Meines war super … und das nicht nur weil meine Frau samt Kind vom Samstag bis Sonntag bei meinen Schwiegereltern war und ich sturmfreie Bude hatte, nein, auch weil ich mit einem neuen Hobby begonnen habe … dem Geocaching.

Viele kennen das sicher, aber für diejenigen, die mit dem Begriff so gar nichts anfangen können, hier eine kurze Erklärung:

Geocaching ist eine moderne Art der Schatzsuche. Leute wie du und ich (die auch Spaß an diesem Hobby haben) verstecken in der freien Natur kleine und große Döschen bzw. Schachteln, veröffentlichen den Standort und geben den Schatz damit zur Suche frei. Dabei geht es weniger darum wertvolle “Schätze” zu heben, sondern mehr um den Spaß am Suchen und Finden. Kleine Caches (so werden die “Schätze” genannt) haben oftmals nur ein kleines Logbuch enthalten, in dem man sich einträgt. Größere können aber durchaus auch ein paar mehr oder weniger interessante Tauschgegenstände beinhalten … wobei tauschen niemals Pflicht ist. Klar sollte aber jedem sein, das es aller Wahrscheinlichkeit nach keine wertvollen Dinge sein werden.

Das Spannende ist aber eigentlich die Tatsache, dass der Standort in erster Linie nur mittels Koordinaten bekannt gegeben wird. Das bedeutet, man sucht den Schatz mit modernen GPS-Empfängern welche man mit diesen Koordinaten füttern kann. Danach navigiert man erst an Hand von Kartenmaterial in die Nähe um dann mit dem GPS den genauen Standort zu finden. Das Suchen vor Ort (also wo der Cache dann genau versteckt ist) bleibt natürlich nicht aus. Im Idealfall hat das GPS auch digitales Kartenmaterial gespeichert, so dass man für die komplette Navigation dieses Gerät verwenden kann.

Welche Arten von Caches es gibt, welche Besonderheiten Bestandteil eines solchen Caches sein können und was man so alles zu beachten hat, darauf will ich hier nicht eingehen … dazu findet ihr am Ende eine kleine Linkübersicht über die man sich dann genauer informieren kann.

Ich will schreiben wie es für mich bzw. uns als Anfänger auf dieser ersten Tour so war. Da ich zu einigen Caches etwas detaillierter werden will, werde ich nicht erwähnen, wo gesucht wurde. Begleitet hat mich eine gute Freundin der es offensichtlich auch Spaß gemacht hatte. Wir werden das also definitiv wiederholen.

Bevor ich richtig anfange will ich noch ein paar Anmerkungen machen.

Vorrangiges Ziel von mir war, die vorhandene Technik verwenden zu können. Das iPhone 3G welches ich besitze hat ja einen GPS Empfänger integriert. Auf einigen Seiten im Netz haben andere iPhone Besitzer schon geschrieben dass es mit dem iPhone und ein wenig Software durchaus funktionieren kann. Ich habe auch einiges an Software installiert und mich damit vorbereitet. Da im Netz aber auch immer wieder zu lesen ist, das man um ein richtiges GPS-Outdoor-Gerät nicht herum kommen würde (da mit dem iPhone zu ungenau), habe ich mir das Garmin 60csx von meinem Chef geborgt. Wir sind also mit beiden Geräten losgezogen um mal vergleichen zu können. Das Fazit werde ich aber in einem anderen Artikel veröffentlichen, denn ich möchte hierbei auch gleich auf die Programme des iPhone näher eingehen.

OK, los geht’s.

Treffpunkt war 10:00 Uhr. Ich hatte am Tag zuvor eine Liste von 12 Caches rausgesucht. Bis auf 2 alles Einfache und alle mehr oder weniger auf einer Route, so dass wir im Idealfall nicht ständig hin und her hätten laufen müssen. Die Reihenfolge habe ich mit Hilfe von GoogleMaps festgelegt. Hier konnte man schön nach den Koordinaten suchen um in etwa abschätzen zu können, wo das Zielgebiet eigentlich liegt.

12 hört sich jetzt viel an, aber ich hatte auch so gar keine Vorstellung wie zeitintensiv die Suche sein könnte. Letztendlich waren wir ja auch nicht verpflichtet alle 12 zu schaffen. Haben wir auch nicht.

Nachdem die beiden Geräte auf das erste Ziel geeicht waren machten wir uns los … zu Fuß. Wir sind im übrigen die ganze Strecke zu Fuß … das war im Nachhinein ein sehr schmerzhafte Erfahrung, da ich wohl doch mit den falschen Schuhen unterwegs war.

Am ersten Punkt angekommen ging es schon merkwürdig los. Wo genau könnte hier was versteckt sein? Und warum zeigen die GPS Geräte meistens etwas andere Werte an? Schlimmer war eigentlich noch, dass hier alle Naselang jemand vorbei kam. Das ist etwas, worauf man als Geocacher achten sollte: Den Schatz erst heben, wenn kein anderer in der Nähe ist, der das beobachten könnte. Das hat einfach den Hintergrund, das vermieden werden soll, das Leute, die dieses Hobby nicht betreiben, aus Neugierde den Schatz ebenfalls heben und ggf. zerstören oder mitnehmen. Dann wäre er für die Nächsten ja nicht mehr auffindbar.

Wir stocherten also sehr hilflos rum und fanden einfach nichts. Das Gelände war zu groß und wir hatten so gar keine Phantasie. Nachdem wir dann auch noch von einer Frau von einer Bank aus beobachtet wurden und später noch ein älteres Pärchen kam und meinte da mal pausieren zu müssen, haben wir die Suche nach diesem ersten Schatz abgebrochen. In der Nähe war im Übrigen noch ein Gewässer, und auf diesem schwamm eine silberne Filmdose … nicht zu erreichen für uns. Eine Mutter, die mit ihrem Kind vorbeikam, meinte nur “schau mal, jetzt ist das Wasser wieder da”. Wir überlegten, ob evtl. zuvor das Gewässer aufgrund der vielen Sonne ausgetrocknet war und nun, da es wieder gefüllt war, die Dose abgetrieben war und den eigentlich Cache darstellte.

Egal, wir wollten weiter und hatten uns auf die Suche nach dem zweiten Cache gemacht. Dort angekommen waren wir irgendwie schon verwundert. Lt. beiden Navis sollte sich der Cache auf einem flachen nichtssagenden Stück Land befinden … also da, wo nach unserer Ansicht hätte gar nichts versteckt werden können. Ein paar Meter weiter wiederum wimmelte es aber von Bäumen und Sträuchern. Also haben wir instinktiv erst mal da gesucht … aber nichts gefunden. Da ich meistens ein sehr ungeduldiger Mensch bin, war ich schon leicht gefrustet. Aber wie sagt ein Kollege von mir zu gerne “Wir müssen noch mal anfangen und strukturiert vorgehen”. Das haben wir dann auch gemacht und haben uns letztendlich auf diese flache Fläche konzentriert.

Plötzlich machte es “klick”. Auf dieser Fläche stand ein etwa kniehoher Pfahl mit an dem Schilder montiert waren ähnlich denen, die für die Feuerwehr aufzeigen, wo die nächste Wasserentnahmestelle ist. Dieser Pfahl … oder viel mehr Rohr … war oben durch eine große Kappe geschützt. Nach entfernen dieser Kappe war er dann zu sehen … der erste Cache!! Was haben wir uns gefreut. Blöd nur, das just in diesem Moment ein Mann mit seinem Hund vorbeispazierte. Also mussten wir wieder warten bevor wir ihn bergen konnten.

Aber auch das Bergen war nicht so trivial. “Magnetisch” gab es als Hinweis im Netz zu diesem Cache zu lesen. Ich hatte auch einen Magneten bei, allerdings nur einen einfache Kühlschrankmagneten, da sich in meinem Haushalt nichts Besseres befand. Mit dem Magneten klappte es auch nicht. Dann gab es in den Log-Einträgen im Netz noch den Hinweis “Stäbchen”. Auch Stäbchen hatte ich bei … allerdings waren die zu kurz. Was nun tun? Ganz einfach: Die Natur hatte doch mehr als genug Material zu bieten … also 2 längere stabile alte Zweige gesucht und schon war der Cache geborgen.

Da es sich hierbei nur um einen kleinen Cache handelte, war auch nicht mehr als ein Logbuch zu finden. Hab mich eingetragen, alles wieder gut verschlossen und wieder da versteckt wo wir ihn gefunden hatten.

Man, was für ein Erfolgserlebnis!

So, da dieser Artikel schon wieder so lang ist, höre ich erst mal auf und schreibe später weiter. Werden es eben insgesamt 3 Artikel. Seid ihr ja schon gewohnt :D

Daher:

to be continued…

Linkliste:

http://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching

http://www.geocaching.de/

http://www.geocaching.com/

Verwandte und ähnliche Artikel

Neverending Story II

23. April 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Nun saß ich mit der Kleinen bei der Kinderärztin. Die Standarduntersuchung folgte, ich erzählte noch mal wie lange das ja nun schon so geht und will gerade ansetzen um nach der HNO Überweisung zu fragen, als die Ärztin von sich aus meinte “Dann werde ich sie mal zu einem HNO überweisen. Der muss sich das mal anschauen”.

Cool, genau das wollte ich doch.

Mir wurde der HNO in dem Ärztehaus empfohlen, in dem auch die Kinderärztin praktiziert. Konnte ich wenigsten gleich vorbei gehen um mir einen Termin zu holen.

Das war aber schwieriger als gedacht. Der Terminkalender der Praxis war recht voll … meistens gab es nur Termine am Vormittag. Ich wollte Xenia aber nicht extra wegen eines Arzttermins von der KiGa Eingewöhnungsphase wegholen. Diese zu unterbrechen, so dachte ich mir, ist sicher alles andere als nützlich.

Letztendlich habe ich einen Mittagstermin genommen. Die Eingewöhnung war da vorbei (anfänglich ist sie ja nur vormittags) und wir hatten im Grunde Zeit. Allerdings ist so ein Termin um die Mittagszeit auch ungünstig, denn die Kleine brauchte ja noch ihren Mittagsschlaf. Aber ich wollte das auch nicht zu lange hinauszögern.
Also war meine Aufgabe, die Kleine munter zu halten.

Das war letztendlich auch kein Problem, denn Xenia ist ja sowieso ein quirliger neugieriger kleiner Mensch, so das ich eher die Mühe hatte, das sie dort nicht alles auseinandernimmt :D .

Das Unschöne an der Praxis ist, das sie so gar kein Zeitmanagement hat. Trotz Termin kann es passieren, dass man da ein paar Stunden warten muss. Ich habe es ein späteres Mal sogar erlebt, dass der Arzt erst weit nach Begin der Sprechstunde seinen Dienst begonnen hat.

Ansonsten muss ich aber sagen, das er sehr nett und lieb ist … auch und gerade zu Kindern. Was ich auch positiv anmerken muss ist, dass er auch versucht so detailliert wie möglich zu erklären, was seine Untersuchungen ergeben haben.

Mir hat er erklärt, was Polypen sind … denn Xenia hatte davon mächtig viele :o .

Toll war diese Diagnose nicht. Polypen werden zwar heutzutage in Fließbandarbeit operativ entfernt, aber eine OP ist es dennoch und Xenia war zu diesem Zeitpunkt nicht mal ein Jahr alt!

Da der HNO das nicht selbst machen konnte (ihm fehlten dazu die Räume), gab es eine Überweisung zu einem anderen (bei uns in der nähe arbeitenden) HNO-Arzt der solche OP-Räume in seiner Praxis hat. Ich bekam noch den Satz mit “da bekommen sie sicher ganz zeitnah einen Termin”.

Danach ging es erst mal nach Hause … die Kleine sollte ins Bett.

Einen Termin haben wir erst für 14 Tage später bekommen … und das auch nur zu einem sogenannten Vorgespräch, bei dem man sich unter anderem mit dem Anästhesisten unterhält um abzuklären wie die OP genau ablaufen wird. Ich fragte die Arzthelferin gleich mal nach dem ungefähren OP Termin. Ich bekam die Aussage “eine Woche später”. Zur zeitlichen Orientierung: Das wäre dann Mitte Dezember 2008 gewesen.

Am Tag des Vorgespräches war ich mit Xenia alleine. Das erwähne ich deshalb so explizit, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass so ein einfacher Termin stressig hätte werden können. Aber das war es.

Dort angekommen teilte man mir mit, das der nächste Termin erst Mitte Januar möglich wäre. Auf meine Aussage hin, dass man mir aber am Telefon was anderes mitgeteilt hatte, gab es nur ein “Waaas? Dass muss aber schon etliche Wochen her sein. Es gibt dieses Jahr keine freien Termine mehr und wir operieren dann erst wieder Mitte Januar!”.

Aus war der Traum das Xenia so halbwegs zu Weihnachten wieder gesund sein würde. Sie musste sich also einen weiteren Monat quälen.

Das nächste schöne waren die Unmengen Papier die ich mir durchlesen musste sowie auswendig lernen und ausfüllen sollte … und das in einem Warteraum in dem nur ein kleiner Tisch irgendwo mittig steht. Hinzu kam, dass der Raum ohnehin gut belegt war und Klein Xenia ständig irgendwo hin wollte, rauf wollte, spielen wollte, irgendwas auseinander nehmen wollte etc.
Wie soll man bitte dabei irgendwie auf seinem Knie als Unterlage Formulare ausfüllen? Und wie sollte man sich auch noch merken was wann wie wo bei der OP auftauchen und passieren könnte, was man davor zu beachten hat (kein Essen) und wie man sich danach verhalten muss (keine feste Nahrung, nur Breie). Diese Situation zu managen erwies sich als schwierig.

Das Beste war ja, das man derartige Papiere normalerweise nicht mit nach Hause nehmen kann … also wirklich alles auswendig lernen muss. Mir hat man sie aber freundlicherweise mitgegeben … musste sie aber am Tag der OP mitbringen!

Dann kam das Gespräch mit den Anästhesisten. Ihm war es nur recht, das die OP erst im Januar war … denn umso älter das Kind, um so besser für die Narkose. Diese Aussage machte es akzeptabler, das der Termin erst im Januar war.

Ihm zufolge sollte der Ablauf der OP so sein: Kind wird umgezogen und bekommt Nachtwäsche an. Dann bekommt es ein Beruhigungsmittel um die Narkose erträglicher zu machen. Operiert wird unter Vollnarkose … es sei denn, etwas spricht dagegen, dann gäbe es nur eine lokale Betäubung. Das Kind kommt nach der ca. 10 Minuten dauernden OP in den Ruheraum (wo man als Eltern wartet) und schläft sich dann quasi aus. Das sollte es gewesen sein.

Klang ganz gut … und wenig aufregend für das Kind.

Da wohl der OP-Plan selbst immer erst einen Tag vorher geschrieben wird, konnte er mir zwar nicht sagen, zu welcher Uhrzeit Xenia ran kommen würde, aber, aufgrund des junge Alters, sei sie die Erste … also zu um 08:00 Uhr.

Leider war dieses Gespräch nicht alles … denn die dortige HNO-Ärztin wollte sich Xenia noch mal anschauen. Und dann gab es eine böse Situation. Für die OP brauchten die Ärzte ein aktuelles Blutbild … vor allem bzgl. der Blutgerinnung. Da wir bisher keines hatten (wofür auch) musste Xenia noch an dem Tag Blut abgenommen werden.

Man, hat die Kleine gebrüllt. So hatte ich sie ja noch nie schreien hören. Da wären mir bald die Tränen gekommen. Ich wusste gar nicht, wie ich sie richtig beruhigen sollte. Da kommt man sich richtig hilflos vor.

Zum Glück war der Termin danach aber vorbei, so dass wir nach Hause konnten. Da haben wir es uns dann gemütlich gemacht und ich konnte Xenia ganz gut die Stunden zuvor vergessen lassen.

Weihnachten nahte und ging vorüber, das neue Jahr war angebrochen, Xenia ging ganz fleißig in den Kindergarten und der Tag der OP rückte immer näher … leider auch das Ende meiner Elternzeit.

to be continued…

Verwandte und ähnliche Artikel

KategorienXenia Tags: , , ,

Ein ? für Blogs II

21. April 2009 Schmidtie 3 Kommentare

So, hier nun meine persönliche Blogvorstellungshitliste. Ich habe sie mal so untergliedert, wie sie bei mir auch im Feedreader abgelegt sind:

Fun

Hier habe ich nur ein Blog :)

Der Kopfschüttelblog

Hier ist der Name auch gleich Programm. Wer bei den Dialogen zwischen dem Kopfschüttler und seiner Liebsten nicht wenigsten Schmunzeln muß, der hat wohl gar nichts mehr zu lachen … oder erlebt solche Situationen Tag für Tag selber.
Ich hatte schon mal über diesen Blog berichtet: Zum Kopfschütteln

Themenbasiert

Diese Blogs behandeln im Grunde immer ein Thema.

… neues vom kinderarzt …

Als frischer Papi sind die Geschichten eines Kinderarztes natürlich sehr interessant … vor allem um zu überprüfen, ob man sich als Elternteil da irgendwie wieder erkennt ;)

Aus dem Leben eines Pizzalieferdienstes

Der Name sagt es doch schon ?. Hartes Leben manchmal aber sehr interessant. Egal ob es um die Mitarbeiter geht, oder Kuriositäten mit Kunden.

Bestatterweblog

Die vielen Emotionen die hinter so manch tragischer Geschichte stecken werden vom Tom (dem Autor) genau so gut nieder geschrieben wie die witzigen Gegebenheiten die in seiner Firma so passieren. Es gibt aber auch Artikel, die den Hintergrund und das Rechtliche vermitteln.
Auch hier hatte ich schon mal drüber berichtet: Kommunikation

Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn

Man kann sich oftmals gar nicht vorstellen, wie merkwürdig und anstrengend so ein Job als Buchhändler sein kann.

Kundenlust und -Frust im Elektronikladen

Die hier zitierten Dialoge zwischen einem Pseudo-Profi-Kunden und einem echten Techniker sind eigentlich schon zum kopfschütteln. Es ist immer wieder erschreckend wie sich so manch ein Mensch mit Halbwissen blamiert.

Computerfuzzi – der Ladenhüter

Dieser Blog schlägt in die gleiche Sparte wie „Kundenlust und -Frust im Elektronikladen“.

Der Shopblogger

Ein Bremer Spar-Markt-Inhaber berichtet über sein Arbeitsleben. Vor allem spannend: Der Shop hat 24h offen, so dass auch über Zeiten berichtet werden kann, bei denen der normale Bürger eigentlich nicht einkaufen geht. Faszinierend auch die Ansprüche mancher Kunden. Was man sich als Dienstleister so alles gefallen lasen muss …

Technisches

Hier gibt es Blogs die eben reine Technikinformationen bieten. Derzeit beschränkt sich meine Auswahl allerdings auf iPhone bezogene Infos.

Touch-Mania

iPhone-notes.de

Beide Blogs berichten über Neuerungen rund ums iPhone, geben App & Games Reviews und bieten den einen oder anderen Tipp.

Tagebuch

Hier habe ich Blogs von Einzelpersonen eingeordnet, die über sich, die Familie und den Alltag im Allgemeinen berichten. Also eine bunte Mischung aus verschiedensten Themen.

dieolsenban.de

Die Art und Weise wie Hr. Olsen und seine Frau schreiben kann ich extrem gut leiden. Mein persönliches Highlight: Finnspeak!

FamLog.de

Auch Antje schreibt über ihren Alltag … vor allem schreibt sie aber über ihre zwei Hunde, die sie liebevoll „Luros“ nennt. Antje’s Blog zeichnet sich aber vor allem durch die exzessive Verwendung von Smilies aus :D

Her-Life.com

Wie schreibt sie so schön selbst:

Hier bloggt: Nadine, 23 Jahre alt, vergeben und studiert in Darmstadt “Soziale Arbeit”. Gebloggt wird über alles was Lust und Laune macht!.

Mehr gibt’s da nicht zu sagen, außer vielleicht, das mir der Schreibstil sehr gefällt.

funkelwunder.de

Mone berichtet hier liebevoll über sich und ihre Hobbys (und natürlich über ihren Sohnemann). Im Moment macht sie mich ganz neidisch über ihre Erfolge beim Abnehmen. Respekt!!

Silke’s Scrap- und Sabbelblog

Scrappen … das ist etwas, was ich ganz toll finde … allerdings meine kreative Ader wohl für dieses Hobby nicht reichen würde. Sie ist auch frische Mama, von daher sind für mich diese Artikel am interessantesten, allerdings (Silke, ich hoffe Du verzeihst mir), habe ich hier noch einige Artikel zu lesen … ich komme einfach nicht hinterher.

Verwandte und ähnliche Artikel

KategorienTechnisches Tags: ,

Ein ? für Blogs I

20. April 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Oh man, mein Feedreeder platzt bald. Ich komme schlicht nicht hinterher die vielen Beiträge zu lesen. Naja, wird schon. Aber wenigstens ist mir eine Artikel von Antje aufgefallen:

Die Idee stammt von Kai Müller von StyleSpion. Inhalt:

Am kommenden Dienstag, den 21.04, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ? für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachige Blogs vorstellen – das darf dann auch mal über den eigenen Blogtellerrand hinausgehen.

Im Idealfalle entdecken wir alle neue Perlen und sorgen dafür, dass man sich untereinander ein wenig vernetzt (ja, so wie früher!).

Damit die kleine Aktion nicht zu klein ausfällt, wäre es toll, wenn ihr sie bereits jetzt ankündigt, damit möglichst viele zumindest davon hören. Hierzu dürft ihr gerne die Grafik oben nutzen, oder ihr erstellt eure eigenen Banner, wie auch immer

Also nochmal zusammengefasst:
- Schnell auf die Aktion in euren Blogs hinweisen
- Am kommenden Dienstag einen Beitrag mit euren liebsten deutschsprachigen Blogs veröffentlichen
- Freuen

Super Sache, bei der ich auch gleich mal meinen Blogroll aktivieren kann.

Also, nicht vergessen: Morgen gibt es meine persönliche Hitliste :)

Verwandte und ähnliche Artikel

KategorienTechnisches Tags: ,

Neverending Story I

20. April 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Hallo !!

Ich hoffe ihr hattet ein paar angenehme Ostertage. Das Wetter war ja auch bombastisch.
Bevor ich aber ein wenig darüber plaudere, wie unsere Ostertage so waren, will ich ein altes Thema aufarbeiten, da es uns leider auch heute noch beschäftigt. Ich hatte da schon mal unter *hüstel* *schnief* was geschrieben.

Mit Begin der Kindergartenzeit von Xenia haben wir auch den Hinweis bekommen, dass es uns durchaus passieren kann, dass die Kleine am laufenden Band mit irgendeiner Krankheit nach Hause kommt. Die Kinder haben ja noch kein stark ausgeprägtes Immunsystem und stecken sich dort immer wieder gegenseitig an.

Die „Krankheitsgeschichte“ (so will ich es mal nennen) begann bei Xenia aber leider schon weit vor Begin der Kindergartenzeit. Ich weiß gar nicht mehr genau wann, erzähle aber meisten was vom Anfang Oktober letzten Jahres. Kurz zur Erinnerung: KiGa – Beginn war Anfang November.

Schnupfen und Husten … das war es, was Xenia plötzlich bekam. Das ist an sich erst mal nichts Dramatisches wo mal es keine Nebenerscheinungen wie Fieber oder allgemeines Unwohlsein gab. Tagsüber gab es da auch für Xenia kaum eine Beeinträchtigung … mal vom vielen Nase abwischen abgesehen, da der Schnupfen zum Teil wie ein Wasserfall aus ihrer Nase lief.

Aber nachts machte es ihr ganz schön zu schaffen. Hustenanfälle, über die sie sich dann wach hustete, waren das eine, eine total verkrustete Nase das andere.

Diese Nächte und der Grundsatz, mit einem kleinen Kind doch eher einmal zu viel zum Arzt zu gehen, führten dann dazu, dass meine Frau die Kinderärztin aufsuchte.

Eine Standarduntersuchung folgte: Abhorchen, Ohren ausleuchten und in den Hals schauen. Dann gab es Nasentropfen, einen Hustenstiller und ein Inhaliergerät für 14 Tage … das war’s schon.

Nasentropfen … mmmh … hatten Nasentropfen und auch –sprays nicht den schlechten Ruf die Nasenschleimhäute eher kaputt zu machen? Ja, haben sie … bei zu häufiger Anwendung. Da es keine genaue Dosieranweisung von der Ärztin gab und schon in der Packungsbeilage etwas stand von „höchsten 7 Tage“ haben meine Frau und ich entschieden, Xenia diese Tropfen nur zur Nacht zu geben.

Der Hustensaft sollte sowieso nur zur Nacht gegeben werden und bezüglich des Inhaliergerätes war schon einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten Xenia dazu zu bringen, die Maske auch mal ein paar Sekunden am Stück auf Mund und Nase zu behalten.

Die 14 Tage vergingen und eine kleine Besserung war zu erkennen. Klein deshalb, da weder Schnupfen noch Husten wirklich weg waren, aber es ist alles weniger geworden. So brachten wir das Inhaliergerät wieder zurück zur Apotheke (da es ja nur eine Leihgabe war) und hofften, dass die Beschwerden dann bald ganz aufhören.

Hörten sie aber leider nicht. Im Gegenteil … innerhalb einer Nacht waren sie wieder so stark da, wie am ersten Tag. Der Schnupfen lief wieder wie ein Wasserfall und der Husten quälte vor allem nachts.

Also, nichts wie hin zur Ärztin.
Nach der üblichen Standarduntersuchung folgte die Frage ob wir noch Nasentropfen haben und es gab erneut ein Rezept für das Inhaliergerät … wieder für 14 Tage.

Irgendwie waren wir nicht zufrieden mit dieser Situation.
Die Inhalation selbst ist ja nicht kritisch … außer das Xenia halt immer überredet werden musste … aber die Nasentropfen. Und auch mit dem Hustenstiller waren wir nicht zufrieden. 1. schien er kaum zu wirken und 2. wollten wir unsere Kleine nicht über einen so langen Zeitraum mit Chemie vollstopfen.

Da es bei der ansonsten guten Kinderärztin nicht möglich ist, auch mal homöopathische Mittel zu bekommen, haben wir selbst welche besorgt. Kügelchen gegen den Fließschnupfen und einen Saft gegen den Husten.

Ganz ehrlich: Wir hatten den Eindruck als würde beides nicht wirklich helfen.

Die nächsten 14 Tage vergingen und wir hatten in etwa dasselbe Resultat wie bei den vorherigen: Besserung ja, aber nicht wirklich weg. Und wie sollte es auch anders sein, es dauerte nicht lange und der dicke Schnupfen und Husten war wieder da.

Da ich inzwischen meine Elternzeit begonnen hatte, war ich es auch, der Xenia zur Ärztin begleitete. Da ich mit dem Standarduntersuchungsprogramm nicht zufrieden war, hatte ich mir vorgenommen mal etwas direkter mit der Ärztin zu reden. Ich wollte sie dazu bringen uns eine Überweisung zu einem HNO zu geben.

to be continued…

Verwandte und ähnliche Artikel

KategorienXenia Tags: , ,

Sturz

2. April 2009 Schmidtie 2 Kommentare

Der Albtraum aller Eltern ist bei uns leider war geworden … Xenia ist vor 3 Tagen eine halbe Treppe im KiGa heruntergefallen und 2x mit dem Kopf aufgeschlagen  ;-(

Es passierte morgens … beim hinbringen.

Xenia hat die Angewohnheit, sobald man mit ihr an ihrem Schrank ist, erst mal weg zu laufen um den KiGa zu erkunden. Der KiGa besteht aus 2 Etagen … auf der oberen liegt der Gruppenraum unserer Kleinen. Der Zugang zur Treppe ist mit einer Art Barriere etwas gesichert.

Aber mal eine Sekunde abgelenkt und dumme Eltern, die diese Barriere einfach offen gelassen hatten, und schon war es passiert … eine halbe Treppe runter, noch bevor man sie zu fassen bekam.

Was macht man da am besten? Wie verhält man sich da?

Ganz klar … erst mal das Kind irgendwie beruhigen. Man konnte am Kopf gleich eine Beule erkennen (die dann auch sofort gekühlt wurde) … ansonsten schien aber nichts Auffälliges. Keine äußere Blutung, kein Knochenbruch, keine Verstauchung. Xenia konnte kurz danach wieder normal laufen und greifen ohne das ihr was weh zu tun schien.

Also haben wir sie erst mal im KiGa gelassen und gebeten, dass sie beobachtet wird.

Einerseits ob irgendwas anschwillt oder sie bspw. mit ihrem Extremitäten anders umgeht (humpeln oder nicht mehr richtig greifen), andererseits wie es mit Essen und Trinken aussieht (erbrechen) und ob sie von ihrem Verhalten her anders wirkt (dröge da sitzt o.ä.).

Bei dem kleinsten Anzeichen sollte der KiGa mich anrufen.

Jetzt fragt sich der eine oder andere evtl. warum es nicht gleich zum Arzt oder gar ins Krankenhaus ging.

Ganz einfach: Was würde der Arzt machen? Nichts anderes!

Er schaut sich die Gelenke an und beobachtet das Kind, ob es mit Schmerzen bei der Bewegung der Extremitäten reagiert. Er schaut in die Augen (ob sie blutunterlaufen sind und wie das Kind auf Licht reagiert) und schickt dann alle mit dem Kommentar “beobachten Sie ihr Kind” nach Hause. Denn Fakt ist, das wir Eltern, aber auch die Erzieherinnen im KiGa, das Kind am besten kennen und ungewöhnlich Verhaltensweisen eher erkennen als der Arzt bei 5 Minuten Untersuchung.

Und wie war der Tag? Normal. Xenia hat gespielt, gegessen, gut geschlafen und viel gelacht … also alles so, wie immer.

Der ganze Vorgang wurde natürlich in das Unfallbuch der KiGa aufgenommen (war ja so was wie ein Wegeunfall). Die KiGa – Leiterin gab mir nachmittags noch den Rat doch noch mal zum Arzt zu gehen. Habe ich dann auch gemacht … zu einem speziellen Unfall- und Durchgangsarzt. Und was hat der gemacht? Genau … nichts! Nur Dokumentiert. Er hat mich eigentlich in meiner Meinung bestätigt: Kind beobachten bezüglich Auffälligkeiten. Er kann erst mal nur ein ganz normales fröhliches Kind sehen.

Bezüglich Inneren Verletzungen meinte er auch, das röntgen etc. nur bei entsprechendem Verdacht gemacht werden würde.

Ich sehe das auch so. Man muss mal die Wahrscheinlichkeit einer solchen Verletzung bei normalem Verhalten des Kindes gegenüber der Gefahr durch diese Strahlen gegenüberstellen.

Vielleicht klingt der ganze Artikel etwas gefühlskalt … dem ist aber nicht so. Ich, wie auch alle anderen, die das mitbekommen haben, habe mir natürlich Sorgen gemacht. Ich möchte nicht das meiner Kleine durch so einen blöden Unfall das Leben schwer gemacht wird und bin immer daran interessiert das es ihr gut geht!

Ich will noch erwähnen, dass der Vorfall im Beisein meiner Frau passiert ist. Aber nicht, um sie damit irgendwie schuldig zu sprechen und ihr Vorwürfe zu machen, sondern um zu berichten das es ihr den ganzen Tag sehr schlecht ging. Sie mahlte sich im Kopf Schlimmstes aus (Stichwort: Blutgerinnsel) und ihr lief die Szene, die sie ja nun bewusst beobachten musste, immer und immer wieder vor Augen ab :( Sie hat viel geweint …

Verwandte und ähnliche Artikel

KategorienXenia Tags: ,

Suchbegriffe II

1. April 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Es ist wieder soweit. Der März ist um. Hier eine Liste der besten Suchbegriffe, über die man auf meine Site (nicht nur Blog) zugreift:

  • stoffwechselendprodukt xD
  • muss man sich beim arzt wenn man ein zäpfchen bekommt auf den rücken oder bauch legen :D
  • witziges für den usb-anschluss :)
  • meine frau schläft so schnell ein :p
  • kacke in der windel :bandit:
  • nuckel in daumenform
  • schwule besorgen es sich gegenseitig xD
  • ich schlafe den ganzen nachmittag :sleep:
  • pupsgeräusche auf mp3 :sick:
  • im ehebett meine frau mit einer anderen frau erwischt :woot:
  • wozu werden meine oberschenkel beim arzt vermessen :evil:
  • nuckel über nacht beim spucken verschlucken xD
  • harmlose viren basteln :ninja:

Verwandte und ähnliche Artikel

KategorienTechnisches Tags: