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Archiv für Juli, 2009

Sommerpause

23. Juli 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Sommerpause auf diesem Blog? Ferrero macht das doch mit einigen Produkten auch … zwecks “Qualitätssicherung” und “Vorfreude” … da könnte ich das doch auch machen, oder? Es scheint ja so, als hätte ich die schon begonnen … die Pause. Aber ehrlich … ich will das gar nicht! Aber ich bekomme es gerade nicht in den Griff täglich was zu schreiben oder vorzuschreiben. Ich gebe mir aber mühe das “Zeitnah” wieder in die Reihe zu bekommen … versprochen.

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Suchbegriffe IV

20. Juli 2009 Schmidtie 2 Kommentare

Ich habe ja ganz vergessen diesen Monat die besten Suchbegriffe aus dem Juni zu posten.

Das sei hiermit nachgeholt:

  • sonntag nachmittag in windeln
    Mmhh. Also Babys und kleine Kinder tragen an sich täglich Windeln … es sei denn sie gehen schon aufs Töpfchen. Erwachsene die Inkontinet sind müssen notgedrungen auch täglich Windeln tragen. Wer weiß welche Absichten dahinter stecken Sonntag Nachmittag in Windeln rumlaufen zu müssen :wink:
  • 2 starkbehaarte frauen –1 mann in bett
    NEIN, das möchte ich mir einfach nicht vorstellen!
  • wie wird ein ultraschall bei einem 1jährigem kind am auge durchgeführt
    Oh! Wenn ich schon „Auge“ lese wird mir anders. Das ist ja nun so ein empfindliches Organ. Wünsche dem Kind und den Eltern viel Glück!
  • speichel läuft wie aus dem wasserhahn
    Das soll zumeist bei Männern vorkommen, die besonders attraktiven Frauen gegenüberstehen.
  • schauspiel arzt entdeckt krankheiten die durch fabrik eines verwandten…
    Menno … da hätte ich schon gerne den gesamten Suchtext gewusst. Wie es da wohl weitergeht?
  • meine frau schläft immer vorm tv ein
    Da sieht man mal wieder, wie stumpfsinnig der TV-Inhalt so ist. Du solltest Deine Frau eventuell mal dazu bringen, anderen Tätigkeiten als dem TV schauen nachzugehen … oder schläft sie dabei auch immer ein?
  • baby brabbelt nachts laut vor sich hin
    Na das ist doch süß. Schade nur, das man noch nicht versteht was es da so brabbelt.
  • scharf gegessen nicht vom klo runter
    Das kenne ich zu gut ;)
  • mädchen gemein abkitzeln
    Nun ja, ob es unbedingt gemein sein muss … aber abkitzeln ist eine super Idee !!
  • knacken knallen kühlschrank problem nachts
    Da würde ich doch glatt sagen das nicht der Kühlschrank ein Problem ist, sondern die Person die Nachts in die Küche zum Kühlschrank schleicht und noch eine dort gelagerte Ritter Sport knackt und die Tür zuknallt.

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Erholungsheim III

17. Juli 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Irgendwie schaffe ich es wieder mal nicht jeden Tag einen Blogartikel zu schreiben. Das führt dann dazu, das ich auch einige Serien einfach nicht zu Ende bekommen … so wie diese hier.

Da der Urlaub ohnehin schon ne Weile her ist und ich mich nicht mehr an alles erinnern kann, werde ich versuchen diese Serie nun endlich fertig zu bekommen.

Tag 2 – ein Samstag und Feiertag

Nein, es war kein gesetzlicher oder kirchlicher Feiertag … es war nur ein Tag den meine Frau und ich feiern wollten … denn wir sind von diesem Tag an 10 Jahre ein Paar. Wir haben übrigens 7 verflixte Jahre gebraucht um zu heiraten.

10 Jahre … man(n)-oh-man(n).

Richtig gefeiert mit Essen gehen etc. war aber nicht möglich. Aber grillen wollten wir wenigstens. Man muss ja die Möglichkeit ausnutzen mit einem Holzkohlegrill grillen zu können.

An sich war der Tag nicht so ereignisreich … vormittags waren wir noch was einkaufen und nachmittags hatte ich auf dem Netbook ein paar Blogeinträge vorgeschrieben, während meine Kleine meine Frau im Garten beschäftigte.

Es gab aber wenigstens eine witzige Aufklärung der Ereignisse des vorangegangenen Tages.

Könnt ihr Euch noch erinnern? Meine Frau konnte mit ihrer EC-Karte nicht bezahlen und schlussendlich wurde die Karte gnadenlos von einem Automaten eingezogen. Was, wenn ich Euch erzähle, das sie schon am Samstag wieder mit ihrer EC-Karte den Einkauf bezahlt hat?

Nein, es war keine andere Karte einer anderen Bank … so viele Konten haben wir nicht. Es handelte sich um ein und dasselbe Konto.

Die Lösung ist ganz einfach: Wenn man eine neue Karte bekommt, aber aus bestimmten Gründen die alte nicht vernichtet sondern sie im Portemonnaie lässt, monatelang immer die neue Karte zum Zahlen nutzt, dann aber plötzlich die alte Karte greift, kommen solche Situationen zustande.

Blöd, ist aber genau so passiert. Das war für meine Frau natürlich eine Erleichterung, denn sie konnte sich die Vorkommnisse ja nicht erklären.

Zum Abend hin wollten wir dann grillen … zum Abend hin fing es aber auch an kräftig zu regnen. Blöd.

Meine Frau wollte das Grillen verschieben … ich nicht. Ich WILL, ich WILL, ich WILL … das war meine Einstellung zu der Sache. Und wie sagt man so schön: Einen echten Grillmeister macht das Wetter nichts aus … also habe ich unter einem Schirm gegrillt.

Ging auch und das Essen hat geschmeckt. Für Xenia hatten wir noch Knoblauch und Kräuterbrot aufgebacken … das isst sie ganz gerne.

Irgendwann war dann auch Bettzeit.

Tag 3 – 7

Einkaufen, Regen, zum Teil starke Windböen und Wassermelone … das sind die Begriffe die unsere Urlaubstage am besten umschreiben.

Xenia mag Wassermelone gerne und bekommt davon nicht genug … das führte dazu das wir fast täglich Wassermelone kaufen waren. Außer dem Sonntag kann man ungelogen sagen, dass wir vormittags immer zu irgendeinem Supermarkt unterwegs waren. Das war schon seltsam … denn obwohl wir uns bemühten auch mal für ein paar Tage im Voraus einzukaufen, fielen uns immer wieder Dinge ein die wir noch brauchten. So unkoordiniert machen wir das sonst nie.

Waren wir dann doch auf dem Grundstück, dann hatten wir meistens schlechtes Wetter. Das hat uns ganz besonders geärgert, denn immerhin hatten wir extra ein Planschbecken für unsere Kleine mitgenommen. Es gab zwar zwischendurch auch sonnige Momente wo man draußen mit T-Shirt rum rennen konnte … aber der stetig frische Wind machte es einfach unmöglich das Becken mal aufzubauen.

Am Tag 7, einem Donnerstag, kamen meine Eltern zu Besuch … der allwöchentlich stattfindende Oma-Tag sollte doch nicht ausfallen. Auch da hatte ich am Abend grillen geplant.

Und es kam wie es kommen musste … das Wetter wurde wieder richtig schlecht. Es hatte nicht nur wieder geregnet, es war auch extrem windig … und seitens der Unwetterzentrale gab es sogar eine Unwetterwarnung.

Wurst … und Grillfleisch sollte es dennoch geben. Also habe ich nicht nur wieder unterm Schirm gegrillt, sondern hatte auch in der Anfangsphase stark damit zu kämpfen, dass der Wind die Flammen nicht ständig ausbläst. Das war wirklich eine Herausforderung. Mir blieb leider nichts anderes übrig als mehrfach diesen flüssigen Grillanzünder rüber zu gießen und die Kohle erneut anzuzünden. Und das war eine sehr krebserregende Aktion … denn flüssiger Grillanzünder auf leicht glühende Stellen lässt arg viel Rauch entwickeln.

Letztendlich ist aber dennoch was draus geworden. Man muss sich immer nur sagen „Alles wird gut“ :D

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Zwischendurch I

15. Juli 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Nur mal schnell ein Posting zwischendurch. Hier gibt es witzige Toilettenschilder zu sehen.

Via

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Nein

13. Juli 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Die sprachliche Entwicklung, insbesondere das Verständnis der Bedeutung der einzelnen Worte, ist ein sehr spannendes Thema bei Kindern. Es macht viel Spaß zu beobachten wie aus einem einfach nachplappern ein konkretes und gezieltes Benutzen der Wörter wird.

Unsere Kleine kannte die Worte „Ja“ und „Nein“ schon sehr früh … vor allem „Nein“. Sie zeigte uns das immer damit das, sollte sie was gemacht haben was sie eigentlich nicht sollte, uns ganz frech angrinste und laut rief „Nein, nein, nein, nein“ und fröhlich weiter spielte.

Wir haben uns frühzeitig angewöhnt sie in Entscheidungsprozesse, die ihre noch kleine Welt betrafen, einzubeziehen um ihr zu zeigen, dass sie nicht alles von uns vorbestimmt bekommt: „Möchtest Du noch einen Joghurt“ oder „Möchtest Du dieses oder das andere Buch als Gute-Nacht-Geschichte gelesen bekommen“ etc.

Am Anfang war, insbesondere wenn es zwischen 2 Dingen zu wählen gab, natürlich keine bedachte Absicht dahinter … sie hat halt auf eines der Beiden mit dem Finger rauf getippt und das war’s. Und bei allen anderen Dingen kam immer ein „Ja“ aus ihrem Mund.

Mit der Zeit aber merkte man, dass sie sehr wohl zu unterscheiden wusste. Bei allem was sie kannte und auch wollte oder bei allem, mit dem sie noch nichts anzufangen wusste, brachte sie ein beherztes „Ja“ raus … bei allem anderen schüttelte sie den Kopf.

Was jetzt noch fehlte war, das sie das Wort „Nein“ an Stelle des Kopfschüttelns aussprach. Also trainierten wir das :D .

Mittlerweile unterscheidet sie viel differenzierter zwischen Dingen die sie mag und nicht mag und sagt konkret „Ja“ und „Nein“.

Heute morgen hat sie auch ganz genau gewußt was sie will und was nicht:

Xenia, kommst Du Zähne putzen!
Nein!

Xenia, bitte komme Zähne putzen, das ist wichtig!
Nein!

Xenia, bringst Du bitte Deinen Teddy und Deinen Nuckel ins Schlafzimmer und legst sie in Dein Bettchen?
Nein!

Bitte, Xenia … wir wollen doch los zum Kindergarten.
Nein!

Xenia, läufst Du zum Kindergarten?
Nein!

Xenia, wir müssen doch noch Deine Hausschuhe anziehen bevor Du in den Raum kannst.
Nein!

Gibst Du mir noch ein Tschüß-Küsschen?
Nein!

Bitte, sag mir doch noch Tschüß, ich muss zur Arbeit.
Nein!

Super heute morgen. Xenia hat wohl beschloßen sich einen „Nein-Sage-Tag“ zu gönnen. Mal sehen wie es im Kindergarten ist. Obwohl sie scheinbar im KiGa ein ganz anderer Mensch zu sein scheint … jedenfalls bekommen wir im Verhaltensmuster berichtet die wir so daheim noch nicht erlebt haben.

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trnd: FONIC Surfstick – Gutscheine und Umfrage

10. Juli 2009 Schmidtie 2 Kommentare

So langsam mutiert dieser Blog zu einem Werbeblog. Ich hoffe ich vergraule meine wenigen Leser dadurch nicht :(

Zum Projekt “FONIC Surfstick” habe ich ein Angebot und eine Bitte.

Leider läuft die Sache mit der Mundpropagande und damit die Verteilung der Gutscheine und Martforschungsunterlagen nicht so gut, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die meisten die ich im Sinn hatte sind zwar online sehr aktiv, haben aber kaum Interesse dies auch unterwegs machen zu wollen … oder sie haben bereits eine passende Lösung gefunden.

Daher möchte ich meinen Blog mal mißbrauchen.

Gutscheine

Bestandteil des Projektpaketes  sind Gutscheine mit denen potentielle Kunden sich weitere 4 Gratis-Tage Surfen sichern können. Leider sind es aber keine einfachen Gutscheincodes die ich per eMail verteilen könnte, sondern Gutscheinkarten die zusammen mit der SIM-Kartenverpackung zu FONIC gesendet werden müssen.

Diese Gutscheinkarten möchte ich Euch hier nun anbieten.

Allerdings gefällt mir die Vorstellung nicht, bei Interesse, Portokosten bezahlen zu müssen … denn, auch wenn es für einen einzelnen Gutschein sicher nur 55 Cent wären, kommen da einige Euro zusammen wenn das Interesse groß ist. Daher wäre mir am liebsten es finden sich Interessenten in Berlin die auch mal im Ostteil der Stadt unterwegs sind. Oder aber wir finden gemeinsam eine andere Lösung.

Wer Interesse hat kontaktiert mich über die im Impressum befindlichen Daten (ICQ, AIM, eMail).

Marktforschungsunterlagen

Die große Bitte die ich habe: Wer füllt mir (anonym) einen Marktforschungsbogen aus? Ich habe dazu mal den originalen Bogen in einem Umfragetool übernommen, welcher online ausgefüllt werden kann … wenn eben Interesse besteht. Wem das Thema ohnehin nicht interessiert, der braucht da auch nicht weiter nachzuschauen. Für alle anderen hier der Link zur Umfrage:

Marktforschung zum Thema “Mobiles Surfen” im Rahmen eines trnd Projektes

Danke !!

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trnd: Pampers Baby Dry I

Sorry das es diese Woche etwas mau mit Artikeln aussieht. Bei mir stapeln sich zwar die Themen über die ich schreiben will und ich habe ja auch noch einige Serien mit offenem Ende, aber irgendwie komme ich nicht dazu auch nur einen einzigen zu schreiben.

Daher wird auch dieser nur sehr kurz ausfallen.

Es flutscht gerade so richtig, wie man so schön sagt. Kaum ist das VISS Projekt beendet (das FONIC Projekt läuft noch), schon darf ich an einem teilnehmen: Die neue Pampers Baby Dry!

Beim Thema Windeln gab es so manche Tips, welche man nun nehmen könnten. Die einen schwören auf Rossmann Windeln, die anderen auf die ALDI Windeln und eine dritte Fraktion kauft sowieso nur die günstigsten.

Wir haben Pampers schon im Krankenhaus nach der Geburt kennen gelernt, so war es klar das wir auch diese erst mal weiter benutzten. Es gab aber dann auch mal ein paar “Experimente” mit andern Windeln, die allesamt schief gegangen sind. Von den einen bekam unsere Kleine einen Ausschlag, die anderen sind häufig ausgelaufen (besonders Nachts) und nochmals andere saßen einfach nicht ordentlich … hier zu locker, da zu eng.

Also sind wir der Marke Pampers treu geblieben. Was lag also näher bei diesem Projekt mitzumachen. Und da die Teilnahme Wunsch meiner Frau, habe ich ihr das Projekt übergeben.

Nebst zwei normal großen Packungen für uns sind auch 50! Probepackungen samt entsprechender Unterlagen (Flyer, Gutscheine, Marktforschungsbögen) dabei.

Leider gab es eine doppelte Panne bei der Lieferung.

Ich habe in der Bewerbungsphase dummerweise die falsche (zu kleine) Größe angegeben. Das hat mich sehr geärgert.

Glücklicherweise gab es aber seitens Pampers oder trnd (weiß jetzt nicht wo genau) auch eine kleine Panne … es wurde zum Teil die alte Version der Windeln ausgeliefert. Toll ist nun nicht nur das wir nun wahrscheinlich die Neue als Nachlieferung bekommen, nein, ich konnte dabei gleich noch mal die richtige Größe angeben. Und die anderen dürfen wir auch behalten! Sicher, unserer Kleinen sind die zu klein, aber wir kennen da einige die diese Windelgröße noch brauchen.

Die Falschlieferung betrifft aber nicht die 50 Proben so dass diese nun an KiGa, Krabbelgruppe und Freundeskreis verteilt werden können (natürlich nicht ohne ein Feedback zu bekommen :wink: ).

Foto von der Lieferung reiche ich im nächsten Artikel nach.

PS: Wow, sehe gerade das ein weiteres Projekt vor der Tür steht. Davon später mehr.

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trnd: FONIC Surfstick II

So, nun sind die ersten Tests mit dem FONIC Surfstick vollzogen worden. Es gab insgesamt drei unabhängige Tests an drei unterschiedlichen Orten, aber alle in Berlin.

FONIC nutzt ja das O2 Netz. Laut o2-online.de besteht im gesamten Berliner Raum voller UMTS Ausbau und damit die Möglichkeit HSDPA zu nutzen.

Vorneweg zu sagen ist: Alle bisherigen Tester waren von der einfachen Inbetriebnahme begeistert. Die Installation der Software verläuft fehlerfrei und zügig.

Es gab aber 2 Mängel die ich hier kommentarlos wiedergeben möchte:

  1. Es ist wohl nicht möglich den Stick über die Funktion „USB-Geräte auswerfen“ unter Windows 2000 zu entfernen … einfach weil er da nicht auftaucht.
  2. Die De-Installation der Software entfernt nicht alle Bestandteile auf der Festplatte.

Test 1

Der erste Test fand im Westen Berlins statt … genauer gesagt im Bezirk Spandau nahe der Stadtgrenze zu Brandenburg. Dort wohnen meine Schwiegereltern in einem Einfamilienhaus.

Ich hab dazu das Netbook samt Stick im Wohnzimmer aufgebaut, die Software „Mobile Partner“ gestartet und gewartet das nun unten links die Netzanzeige erscheint. Irgendwann war es dann auch soweit. Eine „O2 UMTS“ Anzeige erschien, allerdings mit keinem Balken bezüglich der Empfangsstärke! Dennoch habe ich mich versucht zu verbinden … und war verblüfft das es so ohne weiteres ging.

Surfen war allerdings nicht möglich. Die DNS-Anfragen wurden schlicht nicht beantwortet. Die Mobile-Partner Software zeigte nach wie vor UMTS ohne Balken an. Auf die langsamere Übertragungsart EDGE wollte die Software irgendwie nicht wechseln … hätte ja durch was bringen können.

In diesem Zustand habe ich mich dann nach draußen auf die Terrasse begeben. Die Empfangsstärke wurde deutlich besser, allerdings war nach wie vor kein Surfen möglich. Erst ein „Trennen“ und erneut „Verbinden“ brachte die Technik dazu, auf meine Online-Versuche zu reagieren. Komisch zwar, lässt sich aber ein wenig erklären (ohne dass ich es wirklich genau wüsste). Es kann durchaus möglich gewesen sein, das aufgrund des schwachen Anfangsignals zwar eine Authentifizierung möglich war, jedoch die Daten für u.a. dem DNS Server nicht übermittelt werden konnten und damit das Ganze nicht funktionierte. Ich hätte es ja mal mit einem Netz-DUMP kontrollieren können, bin aber, ehrlich gesagt, nicht auf die Idee gekommen.

Draußen auf der Terrasse machte das surfen zwar von der gefühlten Geschwindigkeit her durchaus Spaß, war aber weit weg von den angepriesenen 3,6MBit. Die genaue Datenrate habe ich persönlich nicht gemessen, sehr wohl aber meine Kollegen.

Test 2

Diesmal ging es in den Norden Berlins. Genauer gesagt nach Malchow. Der Kollege hier bewohnt ebenfalls ein Häuschen und hat da das Problem, das ihm kein kabelgebundener Highspeed-Anschluss zur Verfügung steht. Sicher ist da die FONIC Tagesflat als solches keine Alternative, denn bei täglichem Gebrauch ist auch sie zu teuer, aber um mal über das UMTS Netz zu Testzwecken online gehen zu können, reicht der Tarif aus.

Klar dass der Kollege primär die Verbindung inhouse testete … denn ihm kam es ja eben darauf an zu testen ob diese Technik eine Alternative zu besagtem kabelgebundenem Anschluss ist. Er begab sich dazu auf den Dachboden. Erste Verbindung über UMTS klappte reibungslos … war aber sehr langsam. Er hat wohl über einen Online-Speedtest eine Downloadrate von 600kbit gemessen … nicht sehr viel, wo doch die theoretische maximale Datenrate mit HSDPA 3,6Mbit sind. Hatte er den Stick über ein Verlängerungskabel bis zum Dachfenster gehalten, hatte sich die Downloadrate bis zu 800kbit vergrößert … und die Mobile-Partnersoftware nun auch erst HSDPA angezeigt. Alles im allen ein sehr schlechter Wert.

Übrigens, was ich bis dato gar nicht wusste: Auch der Stick selbst zeigt an, ob er mit der einfachen UMTS oder der HSDPA Verbindungen arbeitet. Die Diode verändert ihre Farbe bei HSDPA von blau auf ein helles türkis.

Test 3

Den dritten Test haben wir hier auf Arbeit gemacht … in dem Stadtbezirk Marzahn. Auch inhouse.

Um es kurz zu machen: So richtig Happy konnte man auch hier nicht sein. Von der „gefühlten“ Geschwindigkeit her war sie zwar akzeptabel … aber richtig FUN mochte nicht aufkommen. Bei Seiten wie bspw. youtube dauerte der Aufbau sehr lange.
Laut einem Online-Speedtest kamen wir aber auf > 5000kbit im Download!! Das widersprach der gefühlten Geschwindigkeit. Daher haben wir diesmal die Mobile-Partner-Software zur Auswertung herangezogen, denn diese besitzt ein eigenes Statistikmodul.

Und tatsächlich, bis auf eine einzige Spitze von knapp 200kbit, lag die Durchschnittliche Downloadrate bei ernüchternden 60kbit. Oftmals gab es sogar Aussetzer … und das bei angeblich vollem HSDPA Zugang! Das ist schwach.

Und nun?

Inhouse ist natürlich immer so eine Sache. Das Netz kann noch so gut ausgebaut sein, wenn das Haus selbst als Störquelle auftritt wird man immer eine schlechte Verbindung bekommen. Hinzu können dann noch Störquellen von außen dazukommen.

Als Zwischenfazit kann ich persönlich sagen: Um mal die Mails zu checken und auch mal einen Blogeintrag (mit Bildern) zu schreiben ist die Geschwindigkeit durchaus akzeptabel. Für intensives Online-Arbeiten bisher aber nicht. Ich werde jetzt noch ein paar Tests unter freiem Himmel machen, allerdings ist inhouse arbeiten wichtiger, denn solchen Technik mit dem Tarif wird man eher im Flughafengebäude, im Cafe, bei einer Konferenz oder bei Freunden/Verwandten etc. benutzen wollen.

Ach ja, noch was: 2 andere Interessenten suchen primär nach einer Möglichkeit im Ausland einfach und günstig zu surfen. In Deutschland haben diese an vielen Stellen einen festen PC mit Internet zur Verfügung und benötigen solche Technik eigentlich nicht. Hier wäre es überlegenswert, in wie weit auch für das Daten-Roaming eine Art Tagesflat gestaltbar ist.

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Fünf-Cent Türöffner

2. Juli 2009 Schmidtie 1 Kommentar

Wir haben jetzt Fünf-Cent Türöffner! Brauchen wir jetzt auch. Ohne 5 Cent in der Tasche bekommen wir die Türen nicht mehr auf!

Neulich waren wir bei meiner Schwester zum Geburtstagsfrühstück. 40 Jahre alt ist sie geworden. Schwesterherz, falls Du mitliest: 40! Ich wollte es Dir noch mal gesagt haben. Ich hoffe Du hast Du Dir mal die Zahl durch den Kopf gehen lassen?

Als ich mit ihr an ihrem eigentlichen Geburtstag telefonierte, sagte sie zu mir, dass eine ihrer Kolleginnen den 50ten furchtbar findet. Warum den 50ten? Ich kann es mir schon denken. Viele assoziieren 50 (da die Hälfte von 100) mit „ich habe die Hälfte meines Lebens hinter mir“ oder „ich habe nur noch die Hälfte vor mir“.

Klar gibt es Menschen die durchaus 100 Jahre und Älter werden, aber die Regel ist das nicht. Insofern hat man mit 50 doch sogar schon mehr als die Hälfte hinter sich gebracht! Da darf man bei 40 durchaus schon mal deprimiert sein.

Wie auch immer, dieses Geburtstagsfrühstück fand auf dem Gelände der „Gärten der Welt“ in Berlin statt. Ein dort ansässiges Cafe (hatte irgendwie einen französischen Namen) hatte dort das Catering arrangiert und extra für uns alle einen Bereich auf einer großen Wiese abgetrennt. War super schön.

Schön war auch Xenia zu beobachten, denn sie lief dort ganz Neugierig und Stolz alleine herum um sich alles genau anzuschauen. Natürlich hatten wir sie dabei immer beobachtet um im Falle des Falles schnell hinlaufen zu können. Ich denke aber, das sie es mal genossen hat ohne Eltern herumspazieren zu können.

Meine Schwester meinte dann später, das Xenia irgendwie erwachsener wirkt. Sie sieht nun endlich aus wie ein kleiner Mensch (für mich sah sie schon immer wie ein Mensch aus). Groß sei sie geworden.

Und hier habe ich nun endlich, nach einer langen Einleitung, das Stichwort gefunden. Groß!

Ja, größer ist sie geworden … und selbständiger. Ich bin manchmal ganz erstaunt wie selbständig sie mit ihren 19 Monaten schon ist. Sie will das meiste alleine machen, überall helfen und spielt auch schon mal ein paar Minuten für sich selbst. Vor allem spielt sie natürlich mit Dingen, die nicht unbedingt ein Spielzeug sind.

Und da kommt ihre Größe wieder ins Spiel: Denn sie ist nun bereits so groß geworden, das sie an die Türklinken kommt und die Türen aufmacht. Da kann es schon mal passieren dass sie einfach in die Küche trabt und den Herd anstellt. Oder sie geht in das Arbeitszimmer und räumt alle Schubfächer aus. Gerne geht es auch in das Gäste-WC um alleine auf ihrem Tritt die Hände zu waschen. Oder aber sie geht in das große Bad und spielt mit der Waschmaschine, dem Toilettenpapierhalter, der Spülung und der WC-Bürste. Bei uns ganz besonders beliebt: mit gebrauchten und ursprünglich weggeworfenen Ohrenstäbchen herumlaufen … lecker.

Was bleibt uns also erst mal anders übrig als die Türen abzuschließen damit sie in die Räume nur unter Aufsicht rein kann? Insbesondere dann, wenn das obligatorische „Nein“ und die Erklärungen sie einfach nicht interessieren. Sie grinst dann nur ganz frech, ruft laut „Nein Nein“ und probiert es erneut (und da soll man selbst ernst bleiben?).

Und bei den beiden WC-Türen geht das eben nur mit einen 5 Eurocent Stück, denn beide Türen sind mit speziellen WC-Garnituren ausgestattet, die von Innen nur noch einen Drehknauf haben. Von außen lässt sich dieser Drehknauf über den Schlitz nur mit einem 5-Cent dünnen Plättchen bedienen.

Also haben wir im Flur fortan griffbereit ein 5-Cent Stück und die Schlüssel der anderen Türen liegen.

Blöd ist das irgendwie. Man denkt nicht immer dran und läuft regelmäßig gegen die verschlossene Tür. Besonders doof, wenn man gerade schön viel Schwung drauf hatte :D

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Sammelsurium: Asche zu Asche …

Ich bin eine Büroschlampe. Zu Hause noch mehr als auf Arbeit. Sämtlich Briefpost liegt zum „digitalisieren“ irgendwo im Arbeitszimmer rum … immer da, wo der Stapel noch nicht allzu hoch ist. Das Zimmer sieht dann nach wenigen Tagen aus, als wenn eine Bombe eingeschlagen hätte.

Benötige ich dann spontan irgendeines dieser Schriftstücke, geht die Suche los.

Und dauert das Suchen so lange, das es mich ankotzt und ich mich über mich selbst ärgere, suche ich mir einen Tag aus um mal klar Schiff zu machen. Spätestens dann nehme mir ganz fest vor zukünftig alles sofort zu digitalisieren, abzuheften und zu schreddern.

Das geht nun schon ein paar Jahre so. Irgendwie ist das schwer mit dem inneren Schweinehund und der Überwindung.

Letztes Wochenende war es dann mal wieder soweit … Ordnung schaffen hieß die Devise. Und da das Arbeitszimmer nicht mehr nur als übergroße Ablage von Briefpost genutzt wurde, sondern auch für alles herhalten musste, was irgendwie aus den Augen und aus dem Weg musste, hatte ich meine beiden Mädels ausquartiert um in Ruhe aufräumen zu können.
Es war wichtig erst mal einen Großteil im Flur und Wohnzimmer auslagern zu können um überhaupt ein wenig Platz im Arbeitszimmer zu haben.

Ich gebe zu, das es etwas schweißtreibend war … aber letztendlich bin ich ja auch zum größten Teil Schuld an dem Zustand. Es gab aber auch Momente zum schmunzeln. Was ich alles für kurioses Zeug gefunden habe! Ein paar Sachen will ich hier mal nach und nach veröffentlichen.

Ich fange auch gleich mal mit einem Brief an, den wir am Ende der 10.Klasse unserem „geliebten“ Sportlehrer zukommen lassen wollten. Wie man am Text erkennen kann, mochten wir ihn wirklich sehr!

Vorher aber noch einen Hinweis:

Nachfolgenden Text habe ich als Schriftstück ohne Quell- und Copyrightangaben liegen. Ich kann aufgrund des Alters nicht nachvollziehen woher er stammt und bitte daher unter Umständen verursachte Copyrightverletzung zu entschuldigen. Kontaktieren Sie mich in solch einem Falle bitte per E-Mail, damit ich den Text entfernen kann. Danke.

Sehr geehrter Herr xyz!

Da wir durch genau Informationen erfahren haben, dass in Ihrem Weiterleben keine sozialen Vorteile mehr zu erwarten sind und dass Sie nur Ihren Mitmenschen zur Last fallen und zum Schrecken der Menschheit herumlaufen, haben wir nach § 14 Absatz 7 „Senkung der Menschenüberschüsse“ in Europa Ihre Beerdigung beschlossen.

Sie haben sich am 32.13.9999 um 25 Uhr zwecks Verbrennung Ihrer schlappigen Figur in unserem hiesigen Krematorium, Ofen 16 – Klappe 8, mit Gesangsbuch und Leichenhemd einzufinden.

Da Sie in Ihrem verpfuschten Leben reichlich Alkohol gesoffen haben, müssen Sie, um eine Explosion zu vermeiden, 1 Liter Ziegenmilch ungekocht vor Ihrer Einäscherung zu sich nehmen.

Sie haben mitzubringen:

  • 1 Bund Stroh
  • 1 Zentner Koks
  • 1 Topf (für Grieben und Fett)

Außerdem ist für die Asche ein Sack zu stellen (wird zum Streuen vereister Straßen verwendet).

Da Sie an Einbildung und Gerhirnerweiterung leiden, möchten wir Sie bitten

  1. 1. Ihren Wasserkopf zu entleeren, da sonst die Gefahr besteht das Feuer zu löschen,
  2. 2. unbedingt Ihre Füße zu waschen, da Käse beim Verbrennen üble Gase erzeugt!

Für die Löschung Ihres Namens müssen Sie eine Kiste Bier zur Verfügung stellen.Wir bitten Sie pünktlich im Krematorium zu erscheinen und unseren Anweisungen unbedingt Folge zu leisten.

Es verbleibt mit vielen Grüßen
Dr. Flammentod (Spezialist für Rösten)
Und das Kollektiv des Krematoriums

P.S. Druckerschwärze und Papier wird noch in Rechnung gestellt!

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