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Archiv für die Kategorie ‘In der Küche’

Wiederholungstäter (Einmalig II)

Vor knapp 1 Jahrberichtete ich von meinem Experiment, mal mit einem Holzkohlegrill auf unserer Loggia zu grillen. Da wir in einem Mehrfamilienhaus wohnen war das ja problematisch, aber bei uns weder durch Gesetzgeber noch durch den Vermieter verboten. Zudem wohnen wir im Dachgeschoß.

Dieses Experiment ist aber schief gegangen. Kurz noch mal erklärt, wie wir wohnen:

Die Gebäude hier stehen in einer Art U-Form. Wir wohnen, steht man „unter“ dem U, in dem rechten Block des Gebäudes. Allerdings sehr nah an der unteren Seite des U’s. Die große Loggia, auf der ich zu grillen versucht habe, befindet sich an der Innenseite dieses U’s. Genau da habe ich versucht zu grillen … mit dem Resultat, das der anfänglich entstandene Rauch und Gestank genau in die Hausecke gezogen ist … dort, wo sich u.a. die Schlafzimmer unserer Nachbarn befinden.

Und, obwohl ich das Experiment umgehend abgebrochen hatte und ziemlich enttäuscht wieder mit unserem E-Grill hantieren musste, hat es mir keine Ruhe gelassen so dass ich es am letzten Sonntag noch mal probiert habe. Allerdings woanders.

An der Außenseite des U’s haben wir (von der Küche ausgehend) noch mal eine kleine Loggia. Es gibt da erst mal keine weiteren größeren Gebäude … wir haben freie Sicht auf eine kleine Einfamilienhaus Siedlung. Die Schlafzimmer (sowohl unseres als auch von den anderen Nachbarn) liegen ein ganzes Stück weit weg (auf der einen Seite ist sogar noch ein Hausflur) und, wie schon erwähnt, wohnen wir im Dachgeschoß … also nach oben hin keine weiteren Mieter.

Und was soll ich sagen: Es klappte sehr sehr gut! „Kontrollschnüffeln“ aus unserem Schlafzimmer, als auch aus dem Hausflurfenster, zeigte: Keine Geruchsbelästigung. Perfekt!

Leider hatten wir den Versuch mit einem zu einfachen Einweggrill probiert … die Kraft der viel zu wenig enthaltenen Holzkohle war nach einer halben Stunde so gering, das ich doch noch den E-Grill aktivieren musste.

Aber: Die Zeichen stehen nun gut, sich einen richtigen Holzkohlegrill zu besorgen und zukünftig auch daheim ordentlich grillen zu können :D .

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Einmalig

26. Mai 2009 Schmidtie 2 Kommentare

In Angegrillt schrieb ich es ja schon mal: Ich liebe grillen! Und am liebsten natürlich auf Holzkohlebasis.

Bisher haben wir auf unserer Loggia mit dem Elektrogrill gearbeitet … was anderes bleibt einem in einem Mietshaus auch nicht übrig. Aber auf Dauer ist das doch irgendwie öde.

Mit einem Holzkohlegrill zu arbeiten hat mich bisher einzig mein Gewissen abgehalten. Ich würde mich nicht wohl fühlen unter Umständen die Schlafzimmer meiner Nachbarn voll zu qualmen.

Aber der Reiz, es doch mal auszuprobieren, war immer da … wo mal wir unterm Dach wohnen und der Mietvertrag so etwas nicht ausschließt. Eigentlich könnte es klappen … wenn der Rauch bei Windstille einfach nach oben abzieht dürfte sich keiner gestört fühlen.

Vor ein paar Tage stand er dann da … der Einweggrill mit Holzkohle. Ja richtig, ein Einweggrill. Was soll ich mir eine komplette Grillausstattung kaufen, wenn ich noch gar nicht weiß ob es überhaupt was wird.

Ganz mutig baute ich ihn auf, entzündete erwartungsvoll die Anzünder und drapierte die Holzkohle drum herum. Die kleinen Flammen loderten so vor sich hin, die Holzkohle fing langsam an das Feuer anzunehmen … alles im grünen Bereich. Die Rauchentwicklung hielt sich auch in Grenzen und zog nur ganz leicht seitlich ab … alles nicht so kritisch.

Nun hieß es warten … und warten … und warten. Hier und da musste ich die Kohlestücken noch ein wenig arrangieren, das sie die Flammen der Anzünder drohten zu ersticken. Aber insgesamt lief es recht gut. Dennoch hatte ich kein gutes Gefühl. Mag wohl an dem Rauchgeruch gelegen haben, der die gesamte Loggia einhüllte.

Und dann passierte es … eine Windböe … und was für eine! Der Grill stand sicher aber die Flammen bekamen viel zum Futtern … Sauerstoff pur. Entsprechend rot-gelblich leuchtete der gesamte Grill sehr schön auf. Gefährlich war das nicht … die Flammen konnte erst mal nichts Brennbares erreichen.

Viel schlimmer als die Flammen war aber die riesige Rauchbildung … die ausgerechnet auch noch in eine Häuserecke zog, an der unsere Nachbarn das Schlafzimmer hatten … natürlich mit geöffnetem Fenster.

Ich also los erst mal Wasser zum Ablöschen holen (Sand hatten wir gerade nicht da). Und was passiert wenn man dann auch noch Wasser drauf kippt … genau! Es wurde in Berlin plötzlich nebelig … zumindest in unserer Wohngegend.

Zum Glück zog der Qualm schnell ab … der Gestank auch.

Experiment misslungen … schade. Letztendlich haben wir dann das Grillgut doch auf unserem Elektrogrill gegart.

Nun ja, werde ich mich wohl mit abfinden müssen.

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Instant

2. März 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Was hat uns die Industrie nicht alles für tolle Produkte geschenkt, die uns das Leben und den Alltag erleichtern! Instant-Produkte beispielsweise … Tüte auf … mit Wasser verrühren … fertig.

Es ist schon seltsam, wie man seine eigene Einstellung gegenüber Lebensmitteln ändert, wenn man sich mal mit dem Kochen etwas näher beschäftigt oder plötzlich ein Kind da ist :)

Ich bin ein typisches DDR-Kind … wobei die Betonung hier auf “Kind” liegt. Als die Wende kam, ging ich noch zur Schule. Das ganze Drumherum hatte mich damals nicht interessiert. DDR … BRD … egal. Als Kind hat man andere Sorgen. Eigentlich habe ich das nur richtig “miterlebt” weil unsere Schule plötzlich keine Polytechnische Oberschule mehr war, die Lehrer wechselten, die Zensur “6″ dazu gekommen ist und die ganzen SERO Annahmestellen, zu denen wir als Jungpioniere immer gegangen sind um die Klassenkasse aufzubessern, geschlossen wurden. Ach ja, und das Eis vom “Eis-Eck” schmeckte plötzlich wässriger … aber das ist ein anderes Thema :D .

Ich weiß jetzt nicht, ob es auch in der DDR diese Instant-Produkte gab … meine Mutter hatte aber, soweit ich das sehen konnte, immer alles ohne solch ein Zeug zubereitet … und mir hat es geschmeckt!

Irgendwann … wir nannten uns schon ne Weile BRD … bin ich dann ausgezogen und hab meinen eigenen Haushalt aufgemacht. Ich war damals schon recht komplett ausgestattet. Selbst eine Waschmaschine war da … also nix mit “Wäsche von Mama waschen lassen”. Ich war also in allen Bereichen auf mich alleine gestellt.

Kochen war damals aber noch keine Leidenschaft. Also, ich habe schon viel in der Küche gestanden und Essen gemacht … das lag primär aber am Hunger (bzw. wenn ich ehrlich bin, am Appetit und dem Spaß am Essen) ^_^ . Einzig Asiatisch war etwas, für das ich mich so begeistern konnte, dass ich es immer wieder probiert habe. So ein WOK ist schon was geniales :love: .

Um zurück zum eigentlich Thema zu kommen: Gekocht wurde damals viel mit diversen Instant-Produkten. Fleisch anbraten, Soße aus Tüte und sogar die Kartoffeln kamen aus einem Glas … einfach warm machen … essen.

Ich gebe zu … es hat mir geschmeckt. Selbst das Kartoffelpüree aus der Tüte war immer lecker … und warum sollte ich mir die Mühe machen Kartoffeln zu schälen, zu kochen und dann noch zu stampfen?

Und dennoch … obwohl es aus meiner Sicht geschmacklich OK war, habe ich irgendwann angefangen alles frisch und ohne Instant zu zubereiten. Insbesondere wenn es darum ging, Gäste zu bekochen. Irgendwo will man ja auch angeben um dann, bei einem Lob, mit stolz geschwellter Brust sagen zu können “Natürlich habe ich das alles alleine gekocht” :D . Aber auch für Xenia wollten wir möglichst frisch kochen … denn bei den Instant-Tüten hat man doch irgendwie “ist nur Chemie” im Hinterkopf.

So wurden bei uns Stück für Stück die Instant-Tüten und -Boxen aus der Küche verbannt.

Dafür hat meine Mutter angefangen diese immer mehr zu benutzen. Ihr ist die Küchenarbeit zu viel geworden … kann ich auch nachvollziehen. Allerdings macht mich das immer ein wenig traurig, wenn wir mal zu Besuch sind und es eben nur den Maggie-Auflauf aus der Tüte gibt, denn aus meiner Sicht hatte sie ja eben immer lecker gekocht. Und bspw. der Sauerbraten aus der Tüte ist eben doch kein wirklicher Sauerbraten … sondern nur ein Braten mit leicht säuerlicher Soße.

Neulich waren wir bei meiner Schwester … mein Neffe hatte Geburtstag. Meine Schwester gibt selber zu, das ssie keine Soßen kochen kann und daher auf Instant-Produkte zurück greift. So hat ihr Sohnemann “Pasta Bolognese a la Maggie” kennen und lieben gelernt. Es war also logisch das an seinem Geburtstag dieses Lieblingsessen auf den Tisch kam. Bolognese aus Pulver … das kam für mich ja noch nie in Frage. Konnte ich bisweilen nur den Kopf schütteln. Gerade Tomatensoßen sind ja recht schnell und einfach gemacht.

Aber, da ich das noch nie gegessen habe wollte ich mal die Fertigsoße kosten … und war erstaunt wie gut die eigentlich schmeckt. Das heißt, eigentlich hat die kaum Geschmack und ist sehr mild … aber gerade das war irgendwie toll an der Soße! Hätte ich nicht gedacht.

Die Konsequenz: Schon ein Wochenende später gab es das bei uns auch. Und als ich letzte Woche krankheitsbedingt ausgefallen bin habe ich mir diese Soße noch mal gemacht.

Und als letztes Wochenende die Frage aufkam, was wir am Sonntag essen wollen kam was auf den Tisch? Nein, nicht die Tomatensoße :lol: … aber ein Schweinebraten mit einer Maggie Soße für … eben Schweinebraten. Dazu fertige Bohnen aus dem Froster … da fängt es also wieder an … das diese Fertig- und Instant-Produkte Einzug halten …

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Geschafft

1. September 2008 Schmidtie 4 Kommentare

Puh … endlich ist das Wochenende vorbei. Das war mal ein anstrengendes.

Freitag

Am Freitag hatte meine Mom Geburtstag. Ich hatte ihr angeboten bei uns in der Wohnung zu feiern und ihr das komplette Büffet auszurichten, so dass sie da wenig bis keine Arbeit mit ihrem Geburtstag hat.

Dieses Angebot hatte sie auch angenommen. Entsprechend stressig war dann auch schon die Woche zuvor, denn der ganze Einkauf musste erledigt werden. Da ich dummerweise auch noch bis ca. 17:00 Uhr arbeiten war, kam ich immer spät nach Hause.

Meine Kleine hat es mir aber nicht übel genommen :) .

Zu 15:00 Uhr waren die Gäste geladen. Nach Kaffee und Kuchen ging dann die erste richtige Küchenrunde für mich los … denn ich habe Smoothie’s angeboten … und sie wurden auch angenommen. Da ich mit unserem Mixer nur 2 Smoothie’s mit einem Mal machen konnte und zwischendurch auch die Gläser alle im Umlauf waren, war Abwaschen eine ständige Zwischenbeschäftigung.

Für das Abend-Büffet war wenig vorbereitet, da ich vieles frisch zubereiten musste. Geplant war ca. 1h Vorbereitungszeit. Um 18:00 Uhr bekam ich dann auch das Zeichen loszulegen. Meine Frau war natürlich fleißig mit dabei (Danke Schatz, alleine wäre das nicht zu schaffen gewesen :kiss: !!). Die Gäste konnten aber leider erst zu halb 9 loslegen ;-( . Wir haben doch sehr lange gebraucht. Das zeigt ganz deutlich: Für das perfekte Dinner brauchen wir uns nicht bewerben, denn den Zeitplan könnten wir gar nicht einhalten :whistle: . Dafür haben die Gäste das Buffet super gut angenommen.

Zu Essen gab es: Party-Topf, Knobi- und Kräuterbaguette, Würstchen, Hackbällchen, Ananas-Päckchen, belegte Baguette-Scheiben, Kartoffelsalat, Rucola-Champignon-Salat mit Feta, Gurken-Tomaten-Salat mit Feta und Paprika-Schiffchen.

Wann immer man eine Party gibt stellt sich im Anschluss die Frage: Gleich aufräumen oder erst am nächsten Tag? Im Grunde muss man da zwischen 2 Argumente abwägen: Will ich jetzt Abends/Nachts noch die Zeit opfern und habe dadurch evtl. keinen schönen Abschluss des Tages oder opfere ich kostbare Zeit des Tages? Bei uns kommt noch hinzu: Opfere ich wertvolle Schlafenszeit, da Xenia ja doch früh aufwachen wird? Wir haben uns entschieden lieber schlafen zu gehen … ausreichend müde waren wir dafür.

Apropos Xenia und Schlafen: Sie war am Freitag ausnahmsweise erst gegen halb 9 im Bett … und war von dem Tag völlig überdreht. Man hat ihr angesehen das sie Knülle und Müde war, war aber auch so hibbelig und aufgedreht, dass sie partout nicht einschlafen wollte. Das war etwas anstrengend. Meine Frau hat es dann irgendwann geschafft.

Samstag

Samstag war Einschulung. Mein Neffe ist Schüler geworden … und wir waren bereits zu 09:30 Uhr bei meiner Schwester (die im Berliner Umland wohnt) verabredet. Viel Zeit hatten wir also morgens nicht (da ja auch noch alles zusammengepackt werden musste) … an aufräumen war gar nicht zu denken.

Die Einschulungsfeier selbst war super gelungen. Kinder der zweiten Klasse hatten ein kleines Programm gebracht … richtig süß.

Blöd nur, das ich gegen Mittag Kopfschmerzen bekommen habe :whistle: . Als wir abends gefahren waren, sind die Schmerzen auch nicht besser gewesen, so dass meinerseits auch da nicht an Aufräumen zu denken war.

Xenia selbst hat sich am Tage draußen auf dem Grundstück nicht so wohl gefühlt. Sie hat ganz erstaunt die im Planschbecken spielenden Kinder bestaunt. Aber als sie krabbeln wollte und dazu die orange Decke hätte verlassen müssen, wurde sie weinerlich. Sie hat sich schlicht nicht auf das grüne Gras getraut. Wir haben es zwar gemeinsam ein paar Mal angefasst, aber irgendwie war ihr das nicht geheuer. Als wir wieder im Haus drin waren, war sie gleich wie ausgewechselt und ist laut brabbelnd überall lang gekrabbelt. Tja, das mit dem Rasen müssen wir wohl später noch mal probieren.

Sonntag

Zu Sonntag hatte sich der Papi meiner Frau samt Lebensgefährtin angekündigt. Nun war es also höchste Eisenbahn die Spuren von Freitag zu beseitigen. Bis auf ein paar Kleinigkeiten in der Küche haben wir das auch gut geschafft, so dass wir auch den Sonntag dann noch schön angehen konnten.

Und so gemütlich der Sonntag auch war, wir sind dann abends tot müde ins Bett gefallen.

Zu Xenia kann ich sagen: Sie ist die Freude in Person. Sie ist so schön mobil, brabbelt immer fröhlich rum und lacht ganz viel … einfach schön.

So, jetzt muss ich mal sehen was ich an Einträgen anderer Blogs so verpasst habe. Bye Bye.

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Dummheit

27. August 2008 Schmidtie 7 Kommentare

Also, wenn Dummheit bestraft werden würde, würde es sicher irgendwo eine lange Schlange geben, in der sich die Dummen einreihen würden um sich ihre Strafe abzuholen.

Ich kann mich nun auch einreihen.

Gestern Abend habe ich mir daheim verzweifelt ne Kleinigkeit zum Abendbrot gesucht und auch was gefunden: Eine Tüte mit Nudeln und Soßenpulver. "Pasta mit Tomaten-Mozarella-Soße" nannte sich das. Zubereitung: Wasser aufwärmen, einrühren, aufkochen und 10min köcheln lassen.

Ich habe mich entschieden den ersten Teil zu überspringen und gleich heißes Wasser aus der Leitung zu nehmen. Heiß ist aber eben nicht kochen, so dass ich um Teil 3 und 4 gar nicht drum rum kam.

Nun dauert es ja (je nach Wassermenge) in der Regel eine Weile, bis das Wasser so kocht … also bin ich noch mal schnell in das Arbeitszimmer gewatschelt um schnell 2 Klicks zu machen.

Tja, und dann kam meine Frau rein "Riechst Du das?". Es roch im Flur als wenn irgendwas brennt (kenne ich aus der Schule, da gab es auch schon mal einen Brand). Der Flur war durchzogen von weißen Qualmwolken. Ich ab in die Küche: Hier hätte ein vernünftiger Autofahrer die Nebelscheinwerfer angemacht, so dicht wabberten die Qualmwolken durch die Küche.

Schei… xD !!!

Da hab ich Idiot nicht nur 2 Klicks gemacht, sondern richtig wieder angefangen zu Arbeiten und dabei nicht mehr ans Essen gedacht. Bestimmt ne halbe Stunde stand das Essen aufm Herd … da waren die 500ml Wasser natürlich schnell verkocht und die Nudeln haben sich fleißig in den heißen Edelstahlboden des Topfes gefressen.

Das Dumme: Die Küchentür, die Kinderzimmertür und auch die Tür vom Bad standen offen. Überall hat es verdamt eklig nach Verbranntem gerochen. Unsere Klamotten haben das sofort angenommen. Zum Glück ist nichts ins Schlafzimmer gezogen (wo unsere Kleine geschlafen hat).

Heute Morgen sah es dann so aus, dass es im Kinderzimmer nicht mehr und in der Küche und im Bad nur dezent gestunken hat. Allerdings im Flur, in dem es kein Fenster gibt, war der Geruch noch immer deutlich wahrzunehmen. Naja, da hilft wohl nur noch mal Durchzug zu veranstalten.

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Rezept: Smoothie

29. Juli 2008 Schmidtie 3 Kommentare

Smoothies (Frucht & -saft – Mixgetränke) haben in den letzten Jahren den Markt erobert. Einfache Fruchtsaftgetränke an Öko-Saft-Buden sind Out … Smoothies (im Grunde nicht viel anders) sind dagegen IN.

In jedem größeren Shopping-Center sind "Juice-Bars" entstanden, die "Turbo-", "Fruit-", "Milky-" und "Ice Crush – Smoothies" verkaufen. Selbst die großen Namenhaften Lebensmittelkonzerne haben angefangen Feinpürierte Früchte im Kühlregal als Smoothie zu verkaufen. Im Rahmen der "die Deutschen sind zu Dick" Kampagne kommen diese Getränke mit "viel Frucht, wenig Fett" oder "inkl. Turbo Boost" ganz gut an … auch bei uns :D !

Neulich hatten wir uns im nächstgelegenen Shopping-Center wieder einen gegönnt (bei den Preisen teilt man sich einen normal großen Becher lieber) als ich mir die Frage stellte: So was müsste man doch daheim auch recht schnell hinbekommen. Sind doch nur ein paar Früchte, ein wenig Saft und ggf. Joghurt (gibt ja unterschiedliche Smoothies) und fertig ist er.

Ich hatte Glück: Die dortige Juice Bar hatte Flyer mit ihren Smoothies ausliegen. Dort war zwar schön aufgelistet welche Zutaten in jedem einzelnen Getränk drin sind. Nur die Mengenangabe fehlte.

Also ab in den Supermarkt, alles nötige besorgt und nachgemixt. Und was soll ich sagen: Wir trinken jetzt jeden Tag jeder 2 große Smoothies daheim 8) .

Ich will mal zwei Rezepte online stellen damit Ihr Euch das Experimentieren mit der Zutatenmenge ersparen könnt:

Erdbeer-Smoothie

  • 300ml Apfelsaft
  • 6 Esslöffel (fettarmer) Erdbeerjoghurt
  • ½ Banane
  • 5-6 Esslöffel Tiefkühl-Erdbeeren
  • 4 Eiswürfel oder -kugeln (die nehmen wir immer).

Das Ganze ab "in den Mixa" und ab geht er der Peter :wink: . Es kommen ca. 750ml Erdbeer-Smoothie raus … das reicht für 2 Personen.

Ich empfehle unbedingt Tiefkühlfrüchte, da sie nebst den Eiswürfeln das Getränk schön kühl machen und gefrorene Früchte geschmacklich nicht schlechter sind als frische Früchte.

Das Rezept für diesen Smoothie kann man im Übrigen schön als Basis für andere Smoothies nehmen.

Mango-Smoothie

  • 250ml Multivitaminsaft
  • 5 Esslöffel Kokosnussmilch
  • 6 Esslöffel (fettarmer) Mangojoghurt
  • ½ Banane
  • 5 Esslöffel Tiefkühl-Mango
  • 4 Eiswürfel oder -kugeln.

Das Ganze wie bei jedem Smoothie im Mixer ordentlich durchdrehen.

Dieser Smoothie ist leicht herb … aber wirklich nur leicht.

Bzgl. des Mangojoghurts: Den haben wir in keinem Supermarkt in der Nähe gefunden. Also habe ich selber Mangojoghurt gemacht. Einfach fettarmen Naturjoghurt und Mangomarmelade je nach Geschmack. Wobei auch das mit der Marmelade wieder ein Problem war. Die einzige pure Mangomarmelade die wir gefunden haben ist das Produkt "Samt" von Schwartau. Wobei das eher Gelee als Marmelade ist. Aber mit einem Pürierstab lässt sich mit dem Naturjoghurt super Mangojoghurt zaubern.

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Doppelt Doof…

25. Juli 2008 Schmidtie Keine Kommentare

… oder: Wie das Gehirn im Alter nachlässt

Wer Kinder hat weiß, das die Flaschen und Sauger, die im Babyalter genutzt werden, nach jedem Gebrauch nicht nur gereinigt sondern auch desinfiziert werden müssen.

Da gibt es ganz unterschiedliche Methoden. Da wäre die gute alte Methode aus Großmutters Zeiten: Das Abkochen in einem Topf mit Wasser. Die andere (heute moderne) sind Gerätschaften die man nur noch mit Wasser befüllt, alles rein stellt und das Knöpfchen drückt.

Wir haben es noch ganz anders gemacht, denn ebenfalls modern aber etwas preiswerter ist die Methode im Vaporisator für die Mikrowelle. Wasser rein, Flaschen rein, ab in die Mikrowelle und dann das ganze bei ca. 600 Watt und 10 Minuten. Funktioniert also nicht anders als die anderen käuflichen Vaporisatoren … nur das ich die Energie der Mikrowelle nutze.

Was das mit "doppelt Doof" zu tun hat? Komm ich gleich zu … eine Einleitung ist muss. Und in dieser Einleitung gab es ein Merkmal, welches man sich merken sollte: 10 Minuten.

Von meinen Eltern haben wir vor etlichen Jahren eine Mikrowelle vermacht bekommen, die auch eine Heißluft-, Grill- und Spießfunktion mitbringt.

Gerade die Heißluftfunktion ist genial.

Wir frühstücken gerne frisch aufgebackene Brötchen. Einige Sorten benötigen nur 10 Minuten (hier sind sie wieder!!) bei 180 Grad und sind dann fertig. Bevor wir da den großen Ofen anschmeißen ist das mit der kleineren Mikrowelle ohne Vorheizen schnell erledigt. Rein mit den Brötchen auf dem zur Mikrowelle gehörenden (natürlich metallenem) Rost, Heißluft auf 180 Grad und 10 Minuten beim Timer und das war es.

Tja, und hier kommt nun das Gehirn ins Spiel.

Vor etlichen Wochen wollte meine Frau für uns wieder Brötchen aufbacken. Sie machte alles so wie sie es gewohnt war (macht man ja mittlerweile im Schlaf) und verließ erst mal die Küche.

Da ich mir etwas zu trinken besorgen wollte, bin ich ca. 7 Minuten danach in die Küche … und sah nichts mehr als eine riesige Qualmwolke :sick: . Schnell stellte sich heraus: Das kam aus der Mikrowelle!! Ich sofort Tür auf (das Gerät schaltet dann ja automatisch auf Pause) und sah da keine Brötchen mehr, sondern zwei extrem harte Kohlestücke auf dem Rost liegen die munter vor sich hin qualmten.

Richtig: Meine Frau hatte versehentlich an Stelle der Heißluft die Mikrowellenfunktion aktiviert.

Boa, das war ein Schock. Weniger wegen dem Qualm und der Brötchen, mehr der Gedanke das da ein doch recht großes Metallstück (der Rost) drin war. Ich kann mich gut erinnern: Mikrowellen und Metall vertragen sich nicht so (Stichwort: Funken).

Na ja, ist ja alles gut gegangen, 2 neue Brötchen rein aber diesmal mit der richtigen Funktion und das Frühstück war gerettet.

Aber, dieses Ereignis war jetzt natürlich nicht doppelt doof. Doppelt doof ist, das ich dieses Experiment heute morgen meinte wiederholen zu müssen :angel: !

Irgendwie hat da das Gehirn die zwei Tätigkeiten "Brötchen aufbacken" und "Desinfizieren der Flaschen" durcheinander gebracht. Die ganze Wohnung hat nach verbranntem Brot gestunken. Dumm das …

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