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Fotografieren lernen … ein langer Prozess.

26. April 2010 Schmidtie Keine Kommentare

Auf dem Blog von Martin Gommel habe ich mal (so sinngemäß) gelesen das, wer Fotografie-Anfänger ist, ca. 1 Jahr und 10.000 Bilder braucht, bis er so halbwegs ordentliche Fotos macht.

Aus heutiger Sicht (1/2 Jahr nach Kamerakauf) kann ich dazu nur sagen: Hoffentlich reicht das eine Jahr :D

Im Ernst, zufrieden bin ich bei vielen Fotos noch lange nicht. Ich verbrauche viel zu viel Zeit mit der Nachbearbeitung (Farbtemperatur, Belichtung, Histogramm, Sättigung, Zuschneiden). Und selbst nach der Nachbearbeitung bin ich noch nicht wirklich zufrieden … allerdings reicht mein Wissen dann auch nicht mehr aus, ob und wie man da durch eben diese Nachbearbeitung aus dem Bild „noch was rausholen“ kann.

Die größte Herausforderung, gleich nach der Motivwahl, ist ja eben die Kombination des Wissens um die technischen Möglichkeiten der Kamera, das Wissen wie ein Foto entsteht und letztendlich die Phantasie dieses Wissen vor Ort, auch abhängig vom Motiv und dem gewollten Endergebnis, umzusetzen.

Wie viele tausende Fotos es jetzt schon geworden sind, weiß ich gar nicht so genau (hatte die Kamera nicht einen internen Bilderzähler?). Ich könnte maximal zählen wie viele davon in meiner Datenbank geblieben sind (denn ich habe auch etliche entsorgt).

Das schlimmste an diesem Hobby ist allerdings das mögliche Zubehör, welches man erwerben kann.

Wann immer ich mit dem Endergebnis eines Bildes nicht zufrieden bin, mache ich mich noch mal schlau, was die Ursache dieser Unzufriedenheit ist und stoße dabei immer wieder auf Kamerazubehör, welches das Bild eher in die Richtung bringen könnte, die ich mir vorstelle.

Beispiel:

Mein erstes Zubehör, welches ich mir zugelegt hatte, war ein Aufsteckblitz.

Weihnachten stand vor der Tür und ich wollte „atmosphärische“ Aufnahmen machen. Also Bilder knipsen, die so wirken, wie ich sie mit dem Auge wahrnehme.

Zugegeben, ein Blitz ist sicher das am wenigsten geeignete Zubehör dafür, aber ich wollte gerne mit kleiner ISO u.a. auch Personen fotografieren. Hier kann ich keine blitzlose Langzeitbelichtung durchführen. Und für kurze Belichtungszeiten war es eben einfach zu dunkel.

Über ein Forum kam ich zum Thema „indirektes blitzen“ … also Blitzen gegen bspw. die Zimmerdecke.

Die Bilder sind leider nicht so geworden wie ich es mir vorgestellt hatte. Das künstliche helle Licht des Bildes sah man, trotz indirektem Blitzen, in den Gesichtern und allgemein in den Farben. Sie wirkten künstlich.

Daraufhin kam ein Diffusor hinzu. Dieser soll das Licht des Blitzes gleichmäßig verteilen und weicher machen. Machte er auch … allerdings wurden die Bilder daraufhin zu hell, selbst, als ich die Leistung reduziert hatte. Es wirkte immer noch alles sehr künstlich.

Die Helligkeit lässt sich zwar in Grenzen ein wenig durch bestimmte Aufnahmeeinstellungen an der Kamera regulieren … alles geht aber nicht und das Weiß des Blitzlichtes wird dadurch auch nicht verändert.

Also sind Farbfilterfolien der Firma LEE hinzugekommen … die die Farbtemperatur (und ggf. auch die Helligkeit) des Blitzes verändern. Ich kann das Blitzlicht von der Farbtemperatur also dem Umgebungslicht anpassen. Das war dann der Punkt, wo ich mich erstmalig so richtig intensive mit dem Thema Farbtemperatur und Weißabgleich beschäftigt hatte.

Die nächsten (Indoor-) Fotos die entstanden sind, sind zu 2/3 schon recht ordentlich geworden … das restliche 1/3 war zu gelb. Warum? Nun, ich habe in einer Umgebung fotografiert, wo die Räume zum größten Teil mit Tageslicht (durch die Fenster) durchflutet waren. Also habe ich, da ich auch viele Gegenlichtaufnahmen machen musste, meinem Blitz eine entsprechende LEE Folie verpasst, den Diffusor aufgesteckt und bin knipsen gegangen.

Ein kleiner (hinterer) Teil des Raumes wurde aber, da hier nicht genug Tageslicht ankam, mit einer weißen Leuchtstoffröhre beleuchtet. Diese Bilder sind dann, da andere Farbtemperatur, zu gelb geworden.

Jetzt würden theoretisch Farbfilter für die Optik helfen, die bspw. dieses künstliche Licht herausfiltern können.

Und so geht das immer weiter. Neue Erkenntnisse, weitere Fotoexperimente, weiteres Zubehör … soweit zumindest der Geldbeutel das zulässt.

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Kleines ganz Groß: Die Foto-Leinwand Aktion

30. Oktober 2009 Schmidtie Keine Kommentare

DruckHatte ich schon erwähnt das ich ein neues Hobby habe? Das Fotografieren? Ich glaube, ich erwähnte es in meinem letzten Artikel.

Für sehr begabt habe ich mich noch nie gehalten … aber das Interesse war schon immer groß. Meine erste (damals noch analoge) Kamera war demzufolge ein kleines Technikwunderwerk. Gut, ich gebe zu das es “nur” eine Kompaktkamera war, das lag aber auch eher am kleinen Budget welches mir zur Verfügung stand.

Geknipst hatte ich damals richtig viel. Auf einer Klassenfahrt von einer Woche habe ich mal 10 Filme à 36 Bilder verknipst. Die meisten waren … nun ja, reden wir lieber nicht darüber. Dennoch, es sind immer mehr geworden … zum Teil so viele, das ich die Fotos nicht mehr in Fotomappen oder Alben sortierte sondern letztendlich nur noch in einem Schubfach gesammelt hatte.

Auf digital bin ich erst 2002 umgestiegen. Lag auch am Kleingeld :)

Damals habe ich mir mal so richtig ne Birne gemacht (dachte ich jedenfalls). Testberichte über Testberichte studierte ich … und bin dann bei der Fujifilm FinePix S602 Zoom gelandet. In meinen Augen schon eine kleine Profikamera … denn nebst Automatik hatte ich hier bereits die Möglichkeit, über manuelle Programme, die Belichtungszeit und die Blende einzustellen. Und damit ich überhaupt wusste was das heißt und was es bedeutet, wurden auch gleich zwei Fachbücher dazu gekauft.

So viel ich auch herum experimentierte, ich habe schlicht kein ordentliches Foto damit hinbekommen, schnell gefrusstet aufgegeben und die Kamera bis zu diesem Jahr als normale Automatik-Kamera genutzt. Mit der Zeit wurde das Interesse auch immer weniger und damit die Anzahl an Fotos. Und dann wurde meine Frau schwanger …

Ich denke, jeder kennt die Fotos von Anne Geddes. Man mag zwar bei dem einen oder anderen Motiv darüber streiten, ob es für die fotografierten Babys angenehm war, aber die meisten Bilder sind einfach zuckersüß. Sofort kam der Wunsch auf, das Hobby Fotografieren wieder aufleben zu lassen um von meiner Kleinen wunderschöne Fotos machen zu können. Der Wunsch nach einer digitalen Spiegelreflexkamera war geboren.

Es blieb aber auch nur ein Wunsch. Nebst einem Umzug war ein Kinderzimmer auszustatten und ein wenig Geld für die Elternzeit zurück zu legen. Eine Spiegelreflexkamera war einfach nicht drin.

Zum Glück kam 2 Tage nach der Geburt eine professionelle Fotografin ins Krankenhaus. Bei einer Fotossession sind wirklich süße Bilder unserer Kleinen entstanden. Und eines dieser Fotos hätte ich gerne auf eine große Leinwand gehabt. Bei damals 100 Euro für die Leinwand war das aber einfach nicht drin. So blieb auch dieser Wunsch eben einfach nur ein Wunsch.

Wunsch Nummer 1 habe ich mir ja mittlerweile erfüllen können … eine Nikon D90 ist bei uns eingezogen. Etliche Fotos sind bereits entstanden (knapp 2000) … etliche davon nichts geworden … einige wenige aber durchaus brauchbar. Was liegt also näher als sich nun auch Wunsch Nummer 2 zu erfüllen … ein Foto auf Leinwand.

Und als ob sie Gedanken lesen konnte, schickte Kati von sonic grape gestern eine eMail mit einer besonderen Aktion von posterXXL herum. Ich darf den Service von posterXXL testen und ein Wunschbild in der Größe 40×30 auf Leinwand drucken lassen. Das finde ich super cool! Das Motiv steht auch schon fest: meine Tochter. Ich muss nur noch aus den knapp 1500 Bildern das Richtige finden :D Gar nicht so einfach. Sobald ich es aber gefunden haben und den Service testen konnte, werde ich über das Ergebnis berichten.

Übrigens, posterXXL bietet gerade eine Aktion zum Testen des Service an. Eine 20×30 Foto-Leinwand für 9,99 €! Einfach HIER klicken und zugreifen. Wer noch ein paar Infos zum Unternehmen haben will, kann einfach mal auf das obige Logo von posterXXL klicken.

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Pause oder Aufgabe?

12. Oktober 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Hach menno … nun ist mein letzter Artikel schon wieder 1 Monat alt und hier herrscht “Still ruht der See”.

Dabei hätte ich durchaus Themen um täglich einen Artikel zu schreiben! Aber irgendwie packe ich das nicht.

Ich habe seit kurzem ein neues Hobby: Fotografieren. Die Blogs die ich lese, die Bilder die da zum Teil gepostet werden und die Tatsache, das ich selber gerne fotografiere, haben mich dann dazu gebracht meine mittlerweile 7 Jahre alte Fujifilm FinePix S602 Zoom zu ersetzen und mich endlich dem Thema so zu widmen, wie ich es schon damals wollte.

Eine Nikon D90 ist es geworden. Ich gebe ja zu, dass es nicht gerade eine Einsteigerkamera ist, aber nach wirklich langer Recherche ist diese Kamera dann ein guter Kompromiss aus Funktionalität und Preis (aus meiner Sicht jedenfalls). Und seit dem (ist jetzt knapp 1 Monat her) habe ich weit über 1000 Fotos geschossen. Klar, die meisten sind Schrott, es sind aber auch ein paar brauchbare Stücke bei.

Letztendlich übe ich ja noch. Ich habe den letzten Monat meine Physik- bzw. Optikkenntnisse aus der Schule aufgefrischt, die technischen Details der Kamera studiert, mit allem experimentiert und mich mit Fotonachbearbeitung beschäftigt. Und das frisst Zeit. Die abendlichen 1-2 Stunden (und mehr sind es nicht) die mir dafür zur Verfügung stehen (den Rest des Tages will der Arbeitgeber und meine Tochter was von mir) nutze ich zu 100% nur dafür.

Wann also sollte ich da noch Zeit zum Schreiben von Blogartikeln haben? Ich denke, die Zeit wäre erst wieder da, wenn meine Kleine etwas älter ist und auch mal selbständig oder mit Freunden zusammen spielt. Im Moment verlangt sie (zu Recht) aber noch volle Aufmerksamkeit.

Tja, und nun überlege ich wie es mit dem Blog weitergehen soll. Einerseits war es ja als Tagebuch gedacht, welches vorrangig die Entwicklung meiner Tochter dokumentiert … und die ist ja noch voll im Gange. Andererseits komme ich ja gerade eben nicht dazu zu schreiben … und sich später an alte Sachen zu erinnern und nachträglich zu dokumentieren wird um so schwieriger, umso länger die entsprechenden Ereignisse her sind.

Mhhh … wat mach ick nu … ???

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