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Artikel Tagged ‘Kindergarten’

Elternzeit

24. Februar 2009 Schmidtie 2 Kommentare

In den Artikelserien KiGäNo I und Vitamin B – I habe ich es ja schon erwähnt: Ich hatte 2 Monate Elternzeit genommen.

Umgangssprachlich nennt man diese auch “Vatermonate”.

Das hat was mit dem Elterngeld zu tun, welches man eine gewisse Zeit lang vom Jugendamt erhält. Konkret heißt es, das man bis zu 3 Jahre Elternzeit nehmen kann, aber für “nur” 12 Monate einen Anspruch auf Elterngeld hat. Es ist zwar möglich, das Elterngeld 24 Monate zu beziehen, aber auch nur, in dem das für 12 Monate berechnete Elterngeld auf diese 24 Monate aufgeteilt wird… also quasi monatlich halbiert wird.

Über diese 12 Monate hinaus stehen einer Familie 2 weitere Monate Elterngeld zur Verfügung, wenn der andere Partner auch 2 Monate Elternzeit nimmt. Und da in aller Regel die Mütter die ersten 12 Monate daheim bleiben, sind die 2 zusätzlichen zu “Vatermonaten” mutiert.

Für mich stand relativ früh fest, diese Möglichkeit zu nutzen. Es war zwar mit einer finanziellen Einschränkung verbunden (gegenüber dem ehemaligen Erziehungsgeld aber natürlich eine nicht mehr ganz so schlimme), aber das war egal.

Man, was habe ich mich die Wochen vorher auf diese Zeit gefreut. Habe meine Kollegen regelrecht damit genervt, in dem ich jeden Tag vorgerechnet habe, wie viele Tage ich noch zu arbeiten habe :D . Eine Woche Urlaub habe ich mir auch noch angespart und so konnte ich bereits Anfang November daheim bleiben :lol: .

Und was soll ich Euch sagen … es war … und das meine ich wirklich ernst … es war … mega anstrengend!! … anfänglich zumindest. Nach dem ersten Tag habe ich mir ganz ehrlich gewünscht wieder auf Arbeit zu gehen xD . Ich habe schon immer meine Frau bewundert, wie sie während ihrer Elternzeit das Alles gemeistert hatte, aber von dem Zeitpunkt an bewundere ich sie um Einiges mehr!!

Letztendlich war es aber auch nur eine Gewohnheitsfrage. Insgesamt gesehen hat sich das alle mal gelohnt. Ich konnte schön die Entwicklung von Xenia beobachten, sie bei der KiGa Eingewöhnung begleiten und mit ihr neue Spiele entwickeln, aber auch einiges bezüglich der Gesundheit direkt erleben. Wenn man mich heute fragen würde “Würdest Du das noch mal machen?”, dann wäre die Antwort ganz klar: JAA!

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KiGäNo III

23. Februar 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Bitte entschuldigt diese Fortsetzungsartikel, aber bei einigen Themen gibt es einfach zu viel zu berichten. Und alles dann in einen überlangen Artikel zu schreiben ist sicher ermüdend beim Lesen. Gerade in den Monaten, in denen ich abwesend war, hat sich einiges angesammelt, so dass es sicher noch öfter vorkommen wird.

Ok, weiter in Sachen KiGäNo.

Ich wollte noch mal kurz zum Punkt “Anhänglichkeit” und “Papa-Kind” was schreiben.

Es war damals zum Teil so schlimm, das Xenia alle anderen ihr vertrauten Personen abgelehnt hatte, so bald ich in der Nähe war.

Die beiden Oma’s bspw. haben es sich angewöhnt, einmal pro Woche einen “Oma-Tag” einzulegen. Das bedeutet, sie kommen zu uns, holen Xenia aus dem KiGa und betreuen sie selbständig bis Abends. Das sind dann immer die Tage, an denen meine Frau und ich mal etwas länger arbeiten oder mal den Einkauf erledigen können.

Während der Eingewöhnung war ich allerdings zu Hause.

Ich musste mich an diesen Oma-Tagen regelrecht im Arbeitszimmer verstecken und mich so unauffällig wie möglich verhalten. Sobald Xenia gemerkt hat das ich da bin, ging das Geschrei los. Und habe ich sie dann auf den Arm genommen wollte sie auch nicht mehr weg. Wollte ich dann aber doch wieder alleine aus dem Zimmer gehen, hatten die Omas gut zu tun sie entsprechend abzulenken. War ich dann weg, hat sich Xenia soweit aber normal verhalten.

Mittlerweile ist das aber anders. Papa-Kind ist sie zwar immer noch (das merkt man eben, da sie mich gegenüber meiner Frau bei vielen Sachen bevorzugt), aber sie streckt auch freudestrahlend die Hände in Richtung Oma aus, wenn diese durch die Tür hereinkommt.

Und Kindergarten?

Na klar, hat sich da auch alles verändert.

Anfangs war es so, das sie zwar noch reingetragen werden wollte, sich aber ohne Widerstand von den Erzieherinnen in den Arm nehmen ließ. Sie hatte zwar nach wie vor kein Lächeln übrig (sondern hat eher neutral bis traurig geschaut) aber sie hat auch nicht mehr geweint.
Und von Woche zu Woche wurde es immer besser. Ich weiß noch, wie glücklich ich war, als Xenia freudestrahlend die Arme in Richtung Erzieherin ausstreckte … das war für mich das Zeichen, das sie sie als Vertrauensperson akzeptiert hat. Und das wiederum bedeutet, das die Erzieherin es wohl richtig machen muss. Die Kinder mögen sie … und das heißt einiges :) !

Tja, und heute ist das nun so, das Xenia auch gerne mal ohne Elternteil in den Raum läuft und eigentlich kein Auge mehr für Papa oder Mama hat. Wenn man sie kurz ruft kann es zwar sein, das sie einen noch mal anlächelt, aber auch nur mit ausgestreckter und winkender Hand … so nach dem Motto “Tschüß, kannst endlich gehen”.

So ist das … da beginnt das Abnabeln ;-( Aber ist es nicht letztendlich genau das, was man als Eltern will? :wink:

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KiGäNo II

19. Februar 2009 Schmidtie 1 Kommentar

Die Eingewöhnung in den Kindergarten wird natürlich nach dem Verhalten des Kindes individuell gestaltet. Wichtig ist, das nur 1 Elternteil diese Eingewöhnung begleitet.

Da ich Anfang November noch arbeiten war, fiel die Aufgabe zwangsläufig meiner Frau zu … aber selbst wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte … sie wollte es ja ohnehin machen.

Geplant war für die ersten 3 Tage ein gemeinsamer Aufenthalt von einer halbe Stunde. Die restlichen Tage dann 1 Stunde mit Option, das meine Frau mal “kurz” raus geht um zu sehen, wie sich Xenia ohne Elternteil verhält. Jeder KiGa Tag begann um 09:00 Uhr.

Ich war natürlich entsprechend neugierig und habe jeden Tag darauf gewartet, einen Anruf mit einem Bericht zu bekommen. Nervös wurde ich bereits am ersten Tag. Der erwartete Anruf wollte einfach nicht kommen. Ich wartete … und wartete … und wartete. Irgendwann gegen Mittag rief meine Frau dann endlich an: “Wir sind jetzt erst raus. Waren 1 1/2 Stunden da. Xenia hat sich wohl gefühlt.”. Das war natürlich eine super Nachricht :) ! So verlief dann auch die restliche Woche. Selbst, als meine Frau raus ging, hat Xenia wohl munter weiter gespielt.

Wir denken, die private Krabbelgruppe hat hier schon einiges Positives bewirkt :lol: .

Die zweite Woche der Eingewöhnung habe ich dann bereits übernommen, da meine Frau ja mit ihrem neuen Arbeitgeber beschäftigt war.

Auch hier bin ich die ersten 1-2 Tage mit im Raum geblieben und erst die restliche Woche immer mal raus gegangen. Die Erzieherin wollte erst sehen ob Xenia sich bei mir anders verhält.

Tja, und dann kam die Tatsache, das Xenia ein “Papa-Kind” ist, zum Tragen. Sie hat natürlich immer dann, wenn ich den Raum verlassen habe, geweint und geschrien ;-( . Ebenso, wenn ich dann wieder rein gekommen bin. Dann wollte sie nur zu mir. Das war hart … für Xenia und mich.

Es ist extrem schwer den Raum mit einem fröhlichen Gesicht und lieben Worten a la “Bis später. Ich komme Dich dann abholen” zu verlassen, wenn man aufgrund des weinerlichen Verhaltens von Xenia am liebsten wieder zu ihr stürmen und sie in dem Arm nehmen würde wollen :( .

Die beiden Mamas, die zusammen mit uns die Eingewöhnung gemacht haben und meist erst später den Raum verlassen mussten, haben mir aber immer berichtet, das Xenia sich relativ schnell beruhigen ließ (manchmal aber nur mit Nuckel) und dann auch alleine gespielt hätte. Das beruhigte natürlich ein wenig.

Xenia’s Verhalten änderte sich aber plötzlich sehr schnell … besonders zu Hause war das zu merken.

Ich schrieb ja schon dass sie ein Papa-Kind ist. Dementsprechend war und ist sie auch sehr anhänglich. Aber in der Eingewöhnung nahm dieses Verhalten drastisch zu. Wenn ich mit ihr daheim gespielt habe, durfte ich nicht mal aufstehen um mir ein Taschenruch zu holen ohne das sie gleich angefangen hat los zu weinen. Man merkte ihr richtig an: sie hatte Angst verlassen zu werden. Das war natürlich extrem anstrengend. Ich konnte ja nicht mal mehr alleine auf Toilette gehen. Ich durfte mich quasi keinen Zentimeter von ihr wegbewegen.

So ging es anfänglich entsprechend weiter. Weinen beim Wegbringen, weinen beim Abholen und daheim extrem Papa-fixiert und weinen, wenn er dann doch mal kurz von einem Zimmer in das Nächste wollte.

Aber bei Kindern bezeichnet man ungewöhnliche Verhaltensweisen ja grundsätzlich als “Phase” die auch “irgendwann” mal vorbei ist. Und so war auch diese bald vorbei.

to be continue …

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KiGäNo I

11. Februar 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Wenn man die kurzen Unterbrechungen heraus rechnet, dann ist unsere Kleine schon seit 3 Monaten eine regelmäßige Kindergärtnerin :) .

Wie die Zeit doch vergeht.

Wir hatten damals eine genaue Vorstellung, wann wir wie wo mit Kindergarten anfangen.

Berufsbedingt wollte und konnte meine Frau nur 1 Jahr Elternzeit nehmen (obwohl gesetzlich bis zu 3 Jahren möglich sind). Wir wollten aber unsere Kleine erst, wenn sie 1 Jahr alt ist, mit dem KiGa konfrontieren. Was lag also näher als das auch ich Elternzeit nehme (2 Monate) um ihr eine angenehme und Stressfreie Eingewöhnungszeit zu gönnen.

Da Xenia am 15.11. … also mitten im Monat … geboren wurde, der KiGa im Dezember aber einige Tage geschlossen hatte, fingen wir mit der Eingewöhnung bereits am 01.11. an. So hatten wir ein Optimum an Zeit. Da meine Elternzeit genau mit dem Ende der Elternzeit meiner Frau begann, habe ich noch eine Woche Urlaub angesammelt und diese vornweg genommen.

Tja, eigentlich wollte ich diese Woche Urlaub auch wirklich als Urlaub genießen, denn meine Frau meinte, das sie unbedingt die Kleine bis zum Schluss begleiten möchte. Warum daraus nichts wurde, berichte ich in einem anderen Artikel.

Noch im Oktober kam eine der beiden Erzieherinnen zu uns nach Hause, hat die Kleine kennengelernt, uns berichtet was mitzubringen ist und wie sie sich die erste Woche Eingewöhnung vorstellt.

Wie genau diese Vorstellung aussah und wie sie dann letztendlich ab lief, folgt in einem anderen Artikel :D

PS: KiGäNo heißt Kindergärten NordOst … das ist der Betreiber des Kindergartens. Als “Begrüßungsgeschenk” haben die Kinder alle ein blaues Stoffkänguru mit genau dieser Abkürzung als Stickmuster bekommen.

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Kitaplatz

19. August 2008 Schmidtie 7 Kommentare

Ich wollte doch noch über das Thema "Kitaplatz" was schreiben.

Wir haben in unserem Haus auf den ersten beiden Etagen eine Kita eines privaten Trägers. Was lag näher als sich diese als erstes anzuschauen. Schon im Internet las sich das Grundkonzept sehr gut … also waren wir noch in der Schwangerschaft mal dort und haben sie uns angeschaut.

Wir waren ziemlich begeistert. Die Kita hat "Medien" als Thema. Damit war nicht nur der PC gemeint, auch Zeitung und Fotografie. Entsprechende Angebote gibt es dort.
Mir als PC-Freak hat natürlich gefallen, dass die Kinder frühzeitig auch mit diesem Medium konfrontiert werden. Jetzt aber nicht nur davor zu sitzen und im Internet surfen, nein, sie nehmen die Dinger auseinander und bauen sie wieder zusammen!! Das einzige was mir da Magenschmerzen bereitet hatte, war der Gedanke, eines Tages nach Hause zu kommen und meine Tochter freudestrahlend dabei zu erwischen, wie sie gerade mein Arbeitsgerät auseinander nimmt :evil: .

Ansonsten: was will man mehr. Super Kita-Leitung, die Erzieherinnen machten einen guten Eindruck, Konzept passt und sie ist gleich im Haus. Man hätte theoretisch unsere Kleine von der großen Loggia direkt abseilen können :D .

Wie hier so üblich haben wir uns vormerken lassen, allerdings machte man uns berechtigterweise schon gleich klar, dass sie den Platz nicht freihalten können. Hintergrund: Unsere Kleine wird ja erst im November die Kita besuchen, die neue Gruppe startet aber jetzt im Sommer … mit Weggang der Vorschulkinder. Erst wenn der Kita Gutschein vorliegen sollte, können wir einen verbindlichen Vertrag machen.

Ich weiß jetzt nicht, wie es in anderen Bundesländern gehandhabt wird. Hier in Berlin gibt es ja keine staatliche Kita mehr. Die, die mal staatlich waren, sind in einen so genannten Eigenbetrieb gewechselt. Dieser Eigenbetrieb, aber auch die freien Träger privater Kita’s, schließen nun Verträge mit den Jugendämtern und werden durch diese gefördert.

Als Eltern beantragt man nun im Jugendamt einen allgemeinen Kitaplatz. Zu Entscheiden hat man sich dann im Grunde nur über den Betreuungsaufwand. Danach prüft das Jugendamt, ob sie den Kitaplatz in dem beantragten Umfang fördert oder nicht. Am Ende bekommt man einen Gutschein, der die Höhe des maximal möglichen Betreuungs- und Kostenaufwandes ausgibt.

Mit diesem Gutschein geht man nun zu seiner Wunschkita und macht einen Vertrag … sofern es noch einen freien Platz gibt.

Tja, und bei unserer Wunschkita gab es natürlich keinen mehr. Die einzige Hoffnung wäre, dass bis zum November einer frei wird, weil bspw. ein Kind mit seinen Eltern wegzieht o.ä.

Misst ;-( .

Der Träger der Kita hat noch 2 weitere in der Nähe … bzw. im Bezirk. Nähe ist so eine Sache. Wir waren mal dort … jetzt nicht in der Kita, nur in der Gegend. Die Umgebung und der ausreichende Platz außen sind ideal für Kinder … die Verkehrsanbindung leider nicht. Mit nur einem Auto und einem entsprechend langen Fußmarsch von daheim, ist das für uns nicht zu Organisieren. Im Sommer mag das noch gehen, aber ich möcht nicht mit unserer Kleinen im verregneten Herbst und Winter jeden Tag von dort nach Hause laufen müssen.

Meine Frau hatte nach dieser Enttäuschung im Internet noch mal recherchiert und tatsächlich im Wohngebiet eine weitere Kita gefunden. Nachdem wir uns auch diese angeschaut hatten stand schnell fest: Nehmen wir. Wo mal die Kita das Glück hat 2 Gruppen neu aufmachen zu können und damit noch Plätze frei waren.

Nun haben wir für unsere Kleine einen Kita Platz :) :D .

Einziges Manko: Diese Kita kann Schließzeiten im Sommer haben (das war bei dem privaten Träger gleich ausgeschlossen worden). Das wird wohl mit den Eltern abgestimmt. Na mal schauen.

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Entzwei, Kaputt, Ramponiert, Unbrauchbar

15. August 2008 Schmidtie Keine Kommentare

Ich bin derzeit etwas auf 180. Momentan läuft so einiges daneben … wir haben eine kleine Pechsträhne xD ;-( .

Eigentlich kennen wir das. Vor einigen Jahren hatten wir so was schon mal. Unter anderem wurde da in unserem Keller eingebrochen … aber nur in unserem! Das heißt, es wurden in der damaligen Nacht schon mehrere Keller aufgebrochen, aber in jedem Mietshaus der Umgebung nur 1-2 Keller. Wie ich von der Kripo damals erfahren hatte, waren das alles Keller in denen offensichtlich irgendwelche Technik-Teile lagerten. Ich hatte u.a. alte PC-Gehäuse deponiert.

Das eigentlich Schöne an dem Einbruch war: Die Diebe haben eine große blaue Mülltüte voll Elektroschrott mitgehen lassen (hätte ich nicht entsorgen müssen).

Das Dumme: Ein paar Tage später bat mich der Hausmeister mal in den Hauswirtschaftsraum mitzukommen. Er fragte mich, ob das, was er dort gefunden hatte, evtl. mir gehören würde. Und ja, es war mein Zeug … genau (und nur) die besagte blaue Schrotttüte. Und da in diesen HW-Raum kein normaler Mieter Zugang hat (sondern nur der Vermieter und einige Firmen), wurde die Kripo hinzugezogen. Natürlich ohne Ergebnisse.

Ihr werdet ja gleich von mir mit der Pechsträhne im Detail konfrontiert und wenn ihr das dann lesen werdet kommt sicher der Gedanke auf “Mein Gott. Dieses Gejammer. Es gibt schlimmeres. Andere Leute leben auf der Straße, haben nichts zu essen oder liegen mit einer tödlichen Krankheit im Bett”. Richtig, es gibt schlimmeres, allerdings nerven viele solcher Sachen (die auch noch gehäuft auftauchen) sehr.

Hier die Auflistung:

Friteuse

Ich hatte ja schon mal geschrieben dass mir der Deckel der Friteuse runter gefallen und an 4 Stellen gebrochen ist, man ihn aber noch benutzen kann. Ich will den Aufbau mal etwas genauer beschreiben:

Der Plastikdeckel hatte ein Sichtfenster, war leicht oval geformt und an 6 Stellen mit dem Metall-Innenleben verschraubt. 2 Schrauben waren vor dem Sichtfenster, 2 hinter dem Sichtfenster und 2 hinten am Scharnier. Genau die Halterungen um das Sichtfenster herum waren gebrochen, so dass das Metall nur noch mit 2 Schrauben am Plastikdeckel befestigt war. Das Sichtglas war zum Glück nicht gebrochen und war auch noch fest am Metall verklebt.

Hat man den Deckel geschlossen, war das ganze Konstrukt noch schön fest und die Friteuse nutzbar.

Nach der letzten Fritten-Brutzel-Runde wollte ich die Friteuse mal so richtig ordentlich vom Fett befreien. Insbesondere am Metall des Deckels hat sich eine sehr festsitzende braune Schicht gebildet.

Mit normalem Spülmittel kommt man da nicht weit, es musste schon ein aggressiver Fettlöser her.

Also habe ich den Deckel schön eingesprüht und eine Weile liegen lassen. Als ich ihn dann sauber machen wollte, schepperte es so komisch. Und dann sah ich es: Das Glas vom Sichtfenster war abgefallen!! Es hatte keinerlei Halt mehr.

Bei der folgenden Deckel-Autopsie entdeckte ich auch warum: Das Glas war nie festgeklebt. Es hielt alleine durch die Verschraubung von Metall und Plaste. Es hatte nach dem Unfall nur gehalten, weil durch das Fett alles verklebt war! Nun ja, der Fettlöser hat überall gewirkt, so dass das Glas abgefallen war. Das hat man mal wieder von zu viel Sauberkeit :whistle: .

Friteuse defekt und schrottreif.

Spülmaschine

Wir haben quasi vom Vormieter eine große Spülmaschine übernommen. Von innen sah sie auch wie frisch gekauft aus. Da wir sie vom Vermieter, nicht vom Vormieter, übergeben bekommen hatten, haben wir auch keinen Funktionstest gemacht und voll darauf vertraut, das alles in Ordnung ist.

Nach den ersten Spülgängen war dann auch die erste obligatorische Vollreinigung fällig. Ich entfernte dazu unten das Sieb und war geschockt: Das komplette Sieb war mit riesigen Löchern durchgerostet :o ! Und damit haben wir unser Geschirr gespült! Was blieb anderes übrig: Neues Sieb bestellt … 40 Euro weg.

Neulich (ich weiß, etwas spät) kam meiner Frau und mir in den Sinn: “Mensch, haben wir eigentlich schon mal den Klarspüler aufgefüllt?”. Nein, hatten wir nicht. Normalerweise sollte die Spülmaschine das auch elektronisch anzeigen. Ich also Deckel des Klarspülerfaches auf … und es war voll! Nach einem ¾ Jahr hatte es sich nicht ein bisschen geleert! Toll. Vermutlich ist da was an der Zufuhr defekt oder was verstopft. Um das genauer zu wissen müsste ich die Gesamte Front der Spülmaschine auseinander nehmen.

Bett

Da ist doch vor 2 Wochen das Bett zusammen gekracht! Der Grundrahmen ist am Ende des Bettes rechts und links über 2 Vollholz-Füße miteinander verbunden. An den Seitenleisten sind Metallplatten mit je 3 Hacken angebracht … an den Füßen sind Metallwinkel mit entsprechenden Ösen über 3 Schrauben befestigt.

Und genau die 3 Schrauben des Winkels sind auf der rechten Seite rausgerissen.

Ich konnte das zwar erst mal reparieren (habe den Winkel versetzt angebracht), aber dies ist die dritte Reparatur an dem Bett (und nein, es lag nicht an zu viel “Sport”)! Viel mehr kann ich bald nicht mehr machen.

Drucker

Ich habe hier so ein Multifunktionsgerät. Ein an sich sehr zuverlässiges Gerät der Firma Canon. Vor knapp einem halben Jahr fing es dann an: Er druckte bei Farbe nur noch streifig. Nach Rücksprache mit einem Druckerfachmann war wohl der Druckkopf defekt. Das Komische: Habe ich mit voller Qualität gedruckt, war von den Streifen nichts mehr zu sehen!

Vor 2 Wochen war es dann aber soweit: Egal in welchem Qualitätsmodus ich auch was drucken wollte, nur noch Streifen. Zack, wieder 60 Euro weg (für den neuen Druckkopf) ;-( .

VDR

Für diejenigen, die nichts mit VDR anfangen können. VDR = Video Disk Recorder. Ist eine auf Linux basierte Software mit der man sich (einfach ausgedrückt) einen digitalen Videorekorder basteln kann. Ich hatte bisweilen dazu immer alte Hardware am laufen, denn dieser VDR begnügt sich mit wenig Rechenleistung.

Letzte Woche nun das Desaster: Er startet nicht mehr. Nach längerer Fehlersuche sah ich es dann: Das Mainboard war defekt. Ein für die Chipsätze des Boards angebrachter Kühlkörper war ab und der große Chip darunter schwarz. Verbrannt.

Boing, wieder über 100 Euro für neue Hardware weg. Und das Gerät läuft mit der neuen Hardware sehr schlecht. Nur noch Bildartefakte und Tonaussetzer. So ein Misst. Ich schreibe mal einen Extra-Artikel darüber.

USB – Stick

Ich hatte einen sehr guten USB – Stick mit kompletter Arbeitsumgebung (U3). Er war quasi jeden Tag in Betrieb. Ein sehr geliebtes Teil. Und während ich am VDR bastle und ein paar Daten vom großen zum kleinen PC mit eben jenem Stick transportieren will … geht der auch kaputt. Kein System erkennt ihn mehr … schlimmer, kein System sieht ihn mehr. Als würde er nicht mehr existieren ;-( .

Ratsche

Was eine Ratsche ist, muss ich sicher nicht erklären. Dieses Teil war zwar schon Qualitativ nicht das Beste, hat aber seinen Zweck mehr als gut erfüllt. Lag gut in der Hand. Nun, jetzt ist sie nicht mehr. Bei der Arbeit am VDR (musste ja das eine oder andere zusammenschrauben) ist auch sie kaputt gegangen.

Kita

Ok Ok, hier ist nichts kaputt oder so, das Thema passt aber ganz gut zur Pechsträhne.

Bzgl. Kita hatten wir uns relativ schnell festgelegt. Wir wollten unsere Kleine im November in die hier im Hause befindliche Kita bringen. Das Konzept und Ambiente der Kita hat uns gleich sehr gefallen.

Als wir dann endlich den Gutschein vom Jugendamt hatten teilte uns die Kita mit, das kein Platz mehr für die neue Gruppe frei ist. Aber darüber schreibe ich noch mal in einem anderen Artikel.

Durchfall

Vor 2 Wochen (Donnerstag) begann es. Wir wollten zu meiner Oma fahren (die wir nur selten sehen) und Klein-Xenia mitnehmen. Leider hat Xeni viel gequengelt und geschrieen.

Meine Oma war immer ganz bedrückt und glaubte, dass sich Xenia einfach nur nicht bei ihr Wohl fühlen würde. Wir haben dann aber gemerkt was es war: Durchfall :sick: … und das recht dünne und aggressiv. Insgesamt haben wir etliche Windeln an diesem und den nächsten Tagen verbraucht. Man hat aber auch gar nicht gemerkt, wenn sie wieder die Windeln voll gemacht hat. Es hat nicht mal gestunken wie sonst.

Der Durchfall selbst war aber für Xenia nicht direkt das schlimme, sondern mehr die total entzündete Haut rund um Po und Intimbereich. Das quälenste war dann auch direkt das saubermachen und eincremen mit Wundsalbe. Das Würmchen hat sich vor Schmerz immer ganz steif gemacht und richtig tränen geweint.

Zum Glück ist das wenigstens vorbei.

Arbeit

Nach meinen 2 ½ Wochen Urlaub kehre ich frohen Mutes zur Arbeit zurück … um festzustellen das mein kleiner Linux – Testserver kaputt ist. Gaaaanz toll. Das passt irgendwie rein.

Ok, genug geflennt … mal abwarten was als nächstes passiert. Manchmal kommt nach einer Pechsträhne ja eine Glücksträhne (Geldgeschenk/-gewinn in Millionenhöhe?? :D ).

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