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Erholungsheim III

17. Juli 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Irgendwie schaffe ich es wieder mal nicht jeden Tag einen Blogartikel zu schreiben. Das führt dann dazu, das ich auch einige Serien einfach nicht zu Ende bekommen … so wie diese hier.

Da der Urlaub ohnehin schon ne Weile her ist und ich mich nicht mehr an alles erinnern kann, werde ich versuchen diese Serie nun endlich fertig zu bekommen.

Tag 2 – ein Samstag und Feiertag

Nein, es war kein gesetzlicher oder kirchlicher Feiertag … es war nur ein Tag den meine Frau und ich feiern wollten … denn wir sind von diesem Tag an 10 Jahre ein Paar. Wir haben übrigens 7 verflixte Jahre gebraucht um zu heiraten.

10 Jahre … man(n)-oh-man(n).

Richtig gefeiert mit Essen gehen etc. war aber nicht möglich. Aber grillen wollten wir wenigstens. Man muss ja die Möglichkeit ausnutzen mit einem Holzkohlegrill grillen zu können.

An sich war der Tag nicht so ereignisreich … vormittags waren wir noch was einkaufen und nachmittags hatte ich auf dem Netbook ein paar Blogeinträge vorgeschrieben, während meine Kleine meine Frau im Garten beschäftigte.

Es gab aber wenigstens eine witzige Aufklärung der Ereignisse des vorangegangenen Tages.

Könnt ihr Euch noch erinnern? Meine Frau konnte mit ihrer EC-Karte nicht bezahlen und schlussendlich wurde die Karte gnadenlos von einem Automaten eingezogen. Was, wenn ich Euch erzähle, das sie schon am Samstag wieder mit ihrer EC-Karte den Einkauf bezahlt hat?

Nein, es war keine andere Karte einer anderen Bank … so viele Konten haben wir nicht. Es handelte sich um ein und dasselbe Konto.

Die Lösung ist ganz einfach: Wenn man eine neue Karte bekommt, aber aus bestimmten Gründen die alte nicht vernichtet sondern sie im Portemonnaie lässt, monatelang immer die neue Karte zum Zahlen nutzt, dann aber plötzlich die alte Karte greift, kommen solche Situationen zustande.

Blöd, ist aber genau so passiert. Das war für meine Frau natürlich eine Erleichterung, denn sie konnte sich die Vorkommnisse ja nicht erklären.

Zum Abend hin wollten wir dann grillen … zum Abend hin fing es aber auch an kräftig zu regnen. Blöd.

Meine Frau wollte das Grillen verschieben … ich nicht. Ich WILL, ich WILL, ich WILL … das war meine Einstellung zu der Sache. Und wie sagt man so schön: Einen echten Grillmeister macht das Wetter nichts aus … also habe ich unter einem Schirm gegrillt.

Ging auch und das Essen hat geschmeckt. Für Xenia hatten wir noch Knoblauch und Kräuterbrot aufgebacken … das isst sie ganz gerne.

Irgendwann war dann auch Bettzeit.

Tag 3 – 7

Einkaufen, Regen, zum Teil starke Windböen und Wassermelone … das sind die Begriffe die unsere Urlaubstage am besten umschreiben.

Xenia mag Wassermelone gerne und bekommt davon nicht genug … das führte dazu das wir fast täglich Wassermelone kaufen waren. Außer dem Sonntag kann man ungelogen sagen, dass wir vormittags immer zu irgendeinem Supermarkt unterwegs waren. Das war schon seltsam … denn obwohl wir uns bemühten auch mal für ein paar Tage im Voraus einzukaufen, fielen uns immer wieder Dinge ein die wir noch brauchten. So unkoordiniert machen wir das sonst nie.

Waren wir dann doch auf dem Grundstück, dann hatten wir meistens schlechtes Wetter. Das hat uns ganz besonders geärgert, denn immerhin hatten wir extra ein Planschbecken für unsere Kleine mitgenommen. Es gab zwar zwischendurch auch sonnige Momente wo man draußen mit T-Shirt rum rennen konnte … aber der stetig frische Wind machte es einfach unmöglich das Becken mal aufzubauen.

Am Tag 7, einem Donnerstag, kamen meine Eltern zu Besuch … der allwöchentlich stattfindende Oma-Tag sollte doch nicht ausfallen. Auch da hatte ich am Abend grillen geplant.

Und es kam wie es kommen musste … das Wetter wurde wieder richtig schlecht. Es hatte nicht nur wieder geregnet, es war auch extrem windig … und seitens der Unwetterzentrale gab es sogar eine Unwetterwarnung.

Wurst … und Grillfleisch sollte es dennoch geben. Also habe ich nicht nur wieder unterm Schirm gegrillt, sondern hatte auch in der Anfangsphase stark damit zu kämpfen, dass der Wind die Flammen nicht ständig ausbläst. Das war wirklich eine Herausforderung. Mir blieb leider nichts anderes übrig als mehrfach diesen flüssigen Grillanzünder rüber zu gießen und die Kohle erneut anzuzünden. Und das war eine sehr krebserregende Aktion … denn flüssiger Grillanzünder auf leicht glühende Stellen lässt arg viel Rauch entwickeln.

Letztendlich ist aber dennoch was draus geworden. Man muss sich immer nur sagen „Alles wird gut“ :D

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Erholungsheim II

25. Juni 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Tag 1 – Freitag, der Anreisetag

Der erste Tag war Stress pur. Es war ein Freitag. Xenia hatten wir noch zu 8 Uhr in den Kindergarten geschickt, wollten sie aber zu 14 Uhr mit voll beladenem Auto abholen und los fahren.

Nach einem gemütlichen Frühstück (zwischen 8 und 14 Uhr lagen ja noch etliche Stunden) fingen wir dann mit dem Packen an. Das heißt, meine Frau fing damit an … ich habe mich noch ein wenig um die Technik (Netbook, Digicam etc.) gekümmert.

Irgendwann rief mir meine Frau zu, ich solle doch endlich die Klamotten raussuchen, die ich mitnehmen möchte. Immer diese Hecktick!
Letztendlich gibt es bei mir aber auch nicht viel rauszusuchen. Wir hatten uns ohnehin darauf geeinigt Klamotten für maximal 7 Tage mitzunehmen, da wir ja da eine Waschmaschine zur Verfügung hatten.

Generell schienen die Dinge, die wir mitnehmen wollten, sehr überschaubar zu sein. Nebst den Klamotten waren da für jeden ein Satz Bettwäsche, ein paar Badutensilien, Xenias Spielzeug, die Wickeltasche, die Technik und die paar Lebensmittel, die uns sonst verderben würden. Alles andere könnten wir je nach Bedarf aus dem Supermarkt besorgen.

Ich war schon leicht geschockt als ich meine Sachen zum Packen in unser Wohnzimmer gebracht habe. Der nicht mal so kleine Koffer war schon gut zur Hälfte mit den Sachen von Xenia gefüllt. Unsere waren da noch nicht drin. Tja, und kaum waren meine Dinge eingepackt, war der Koffer voll … von meiner Frau war nicht mal ein Slip drin.
Fand ich aber nicht so schlimm … wegen meiner hätte sie ohnehin den ganze Tag nackig durch die Gegend laufen können :D

Leider fand sie die Idee aber nicht so gut. Also musste noch eine Reistasche her.

Und mit jeder Stunde wurden die Taschen und Beutel immer mehr. Letztendlich sah es zum Schluss so aus, als würden wir für einen Monat ausziehen. Nebst Koffer hatten wir 2 mittlere und 1 große Reisetasche. Xenias Stuhl, einen riesigen Beutel, 2 normale Beutel, einen großen Sack mit Spielzeug, eine große Tüte mit Bettsachen, einen großen Rucksack mit dem ganzen Technikspielzeug, ein Reisebett, ihren Buggy und die Wickeltasche. Hab ich auch nichts vergessen? Glaube nicht.

Ich bin so gefühlte 20-mal vom 5. Stock in die Tiefgarage gelaufen um das Auto zu beladen und hatte meine Mühe alles in unser eigentlich gar nicht so kleines Auto einzuladen. Hier waren mal gute Packkünste gefragt. Zwischenzeitlich hatte ich schon gedacht dass selbst der, der letztendlich fahren würde, einen Beutel zwischen seine Beine nehmen müsste damit wir alles in das Auto rein bekommen würden.

So kurz nach 13:00 Uhr waren wir dann aber endlich fertig so dass wir unser Vorhaben mit 14:00 Uhr und KiGa einhalten konnten.

Das Auto fuhr erstaunlich gut, trotz der Last die es zu bewegen hatte. So ein 177PS starker Turbodiesel ist eben doch was Feines. Leider benötigt so ein Motor auch ordentlich Futter, also haben wir noch mal schnell an einer Tankstelle gehalten. Meine Frau wollte zahlen, bekam aber nur angesagt „Karte nicht gültig“. Nanu, was da passiert? Egal, hab ja auch noch eine. Also erst mal weiter Richtung Grundstück.
Gefahren sind wir so ca. 1 Stunde.

Am Ziel angekommen haben wir erst mal das Auto entladen und angefangen das Wohnzimmer des Hauses umzuräumen.

Das Haus ist logischerweise nicht unbedingt kindgerecht eingerichtet. Da wir Xenia aber auch ein paar Freiheiten lassen wollten und nicht ständig mit der Angst, sie könnte was kaputt machen, hinter ihr her hecheln wollten, haben wir erst mal etliches an „Kitsch & Co“ aus dem Weg geräumt … und das war einiges! Wie haben es Freunde, die uns besuchten, so schön formuliert: Hier möchte ich nicht Staub wischen müssen :wink: .

Obwohl bisher nicht wirklich viel passierte, waren wir irgendwie fertig.

Aber es stand noch ein Einkauf an. Vorher wollte meine Frau aber noch schnell Geld am Automaten abholen.
Dank iPhone und GoogleMaps konnte ich schnell die nächste Bank lokalisieren die auf dem Weg zum Supermarkt lag. Der Parkplatz in der Nähe dieser Bank war aber leider ein Gebührenpflichtiger. Auch wenn meine Frau ja nur „kurz“ weg war und ich und Xenia ja noch im Auto sitzen, wollte sie vorsorglich ein Ticket für 15 Minuten ziehen. Leider hatte sie nicht darauf geachtet das die Gebührenpflicht abends endet. Und dieses Ende hatten wir schon überschritten. Der Automat war aber nicht so kulant und hat sie darauf aufmerksam gemacht, sondern nahm ganz munter das Geld und druckte einen Parkschein aus … für Samstag bis 09:15 Uhr.

Egal, wir wollten schnell weiter, also ging es schnell zur Bank … und genau so schnell war die Karte meiner Frau vom Automaten eingezogen worden. Ungültig sei die Karte laut Automat. Ganz toll. Freitagabend, die Bank war schon geschlossen und die Geldkarte weg. Zudem stand das Wochenende vor der Tür und da ist sowieso niemand mehr zu erreichen. Aber selbst wenn man am Montag telefonisch hätte klären können, was da passiert ist, käme man frühestens Ende der Woche wieder an die Karte ran, denn aus früheren Erfahrungen wusste ich, dass die Karte erst zur kontoführenden Filiale gesandt werden wird … und die lag am anderen Ende der Stadt.

Der Einkauf war aber noch nicht erledigt und wir hatten keine Ahnung warum das überhaupt passiert ist. Aber, wie war das beim Tanken: Ich hab ja auch noch eine Karte, also nichts wie hin zum Supermarkt.

Der Einkauf stellte sich als sehr anstrengend heraus. Xenia hatte wieder eine große Schmerzattacke wegen ihrer Zähne und weinte in einer Tour. Ich war also damit beschäftigt sie irgendwie zu beruhigen während meine Frau schnell den Korb voll geladen hat.
An der Kasse lief es dann aber etwas schleppend. Die Onlineverbindung zur Prüfung der Karten war gestört. Das gesamte Kassensystem hat aber bei jedem Versuch einer Kartenzahlung versucht die Karte online zu verifizieren und hat den Vorgang erst nach ca. 1 Minute abgebrochen. Da hieß es also bei jedem Kunden warten bis sich die Technik ausgekäst hatte.

Irgendwann war es geschafft, wir fuhren in unser Urlaubsdomizil, konnten ein wenig zu Abend essen und sind schlafen gegangen.

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KategorienFamilie & Co, Unterwegs Tags:

Erholungsheim I

22. Juni 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Kennt ihr solche „Belehrungen“ auch? Auf Arbeit wurde mir mal vor etliche Jahren gesagt, dass ich am Telefon nicht erwähnen dürfte das Kollegen, die sich im Urlaub befinden, eben im Urlaub sind. „Nicht im Dienst“ ist der maximale Ausspruch der fallen durfte. Das wurde dann so erklärt: Urlaub bedeutet ja in den meisten Fällen nicht nur, das die Person nicht auf Arbeit ist, sondern auch, dass das heimische Domizil unbewacht ist. Es soll da Einbrecher geben, die gezielt solche Urlaubsleerstände von Wohnungen und Häusern ausnutzen.

Ich habe zwar nie gehört, das so was schon mal vorgekommen ist (also, das gezielt aufgrund einer telefonischen Information über einen Urlaub ein Einbruch statt fand), aber möglich ist es ja.

Also habe ich für mich persönlich festgelegt möglichst im Blog nicht zu schreiben wann und wie wir im Urlaub sind. Über das Impressum ist nämlich die Adresse schnell zu finden.

Daher gibt es die Berichterstattung jetzt im Nachhinein.

Wir hatten jetzt im Juni unseren Jahresurlaub. Weggeflogen sind wir nicht (wenn man mal von der einen Sturmwarnung absieht). Brauchten wir auch nicht, denn wir hatten ein super Angebot von meinen Schwiegereltern bekommen: Während sie selbst im Urlaub sind, konnten wir das Häuschen hüten.

Diese Gelegenheit wollten wir uns als Dauermieter in einem Mehrfamilienhaus natürlich nicht entgehen lassen. Schon deshalb nicht, weil ich da endlich mal wieder mit einem ordentlichen Grill hantieren konnte.

Dementsprechend war auch die Übergabe: Während die Schwiegereltern auf die Besonder- und Eigenheiten des Hauses hinweisen wollte, interessierte mich nur, wo die Sitzauflagen für die Gartenstühle sind, wo der Grill steht und wo ich die Asche entsorgen konnte :D  .

Viele Vorbereitungen für diesen Urlaub gab es ja nicht … eine aber schon: die technische Vorbereitung.

Ich wollte auch auf dem Grundstück mal hier und da einen Blogartikel schreiben oder im Internet surfen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich auch mal daheim am VDR werkeln wollte.

Mein Schwiegervater hat zwar einen PC bei sich im Büro stehen, aber mal davon abgesehen das ich an diesem nicht rumfummeln wollte, stand bzgl. Internet auch nur eine ISDN Leitung zur Verfügung … hier hat leider noch kein Breitbandanschluss seinen Weg her gefunden.

Mit meinem iPhone kann ich zwar schon einiges machen (eMails, chatten etc.) aber nicht alles, zumal die virtuelle Tastatur und das dann doch kleine Display nicht zum Tippen von längeren Texten geeignet sind.

Ich hatte mir ein Netbook ausgeliehen … das schien mir die beste Wahl. Nicht so groß und schwer wie ein normales Notebook aber noch groß genug um ordentlich was tippen und sehen zu können. Zumal ich mich damit dann auch bequem auf dem Sofa fletzen und einen mitgebrachten Film gucken konnte.

Das nächste Thema war der mobile Onlinezugang. Ein USB-UMTS Stick war schnell besorgt. Und da ich einerseits nicht täglich online sein würde und andererseits aber nicht so auf die übertragenen KBs achten wollte, hatte ich mich für eine Tagesflatrate entschieden. So habe ich nur dann für den ganzen Tag bezahlt, wenn ich auch online war.

Nun stand noch die Hürde mit dem Zugriff auf meinen VDR aus der Ferne. Meinen Rootserver mit dem VPN hatte ich nicht mehr und meine Fritzbox als Telefonanlage arbeitet noch ohne Modifikation. Also war modden angesagt. Dank Freetz ging das auch super gut, stabil und schnell von statten und meine Fritzbox arbeitet nun als VPN Server. Und dank WOL kann ich sowohl den VDR als auch meinen Hauptrechner ggf. aufwecken und darauf arbeiten.

Damit waren die technischen Vorraussetzungen geschaffen und der Urlaub konnte losgehen.

to be continued…

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